Lieder von Alt und jung

Als der Großvater die Großmutter nahm

Als der Großvater die Großmutter nahm, da war der Großvater Bräutigam und die Großmutter war die Braut da wurden sie beide zusammen getraut Wer weiß, wie das noch werden mag wer weiß wie das noch kommt Als der Großvater die Großmutter nahm, Da wußte man nichts von Mamsell und Madam. Die züchtige Jungfrau, das häusliche Weib, Sie waren echt deutsch

Liederzeit: | | 1794


Als ich schlummernd lag (Gaudeamus Igitur)

Als ich schlummernd lag heut Nacht lockten süße Träume schimmernd in der Jugend Pracht mich in ferne Räume Krasses Füchslein saß ich schlank in der Kneipe wieder und in vollem Chore klang laut das Lied der Lieder Gaudeamus igitur luvenes dum sumus Postiucundam iuventutem Postmolestam senectutem nos habebithumus, Nos habebithumus. Tabakswolkenduft umkreist Bläulich Rheinweinbecher; Desto heller flammt der Geist ih

Liederzeit: | | 1885


As Burlala geboren war

As Burlala geboren war Das was hei noch so lütt Sin moder nahm em wol up den Arm Un legt em sin Weeg so warm Deck mi to, segt hei Deck mi to, segt hei Deck mi to, segt Burlala As Burlala d‘ Schol hen kam Da wär he noch so dumm He wäßt ok nich, woaus woanz Verlet sik

| 1900


Auch ich war ein Jüngling mit lockigem Haar

Auch ich war ein Jüngling mit lockigem Haar an Mut wie an Hoffnung reich, beim Amboss ein Meister fürwahr, im Fleisse kam keiner mir gleich. Ich liebte den Frohsinn, den Tanz, den Gesang, ich küsste manch Dirn mit rosiger Wang, ihr Herz hat mir manche geweiht das war eine köstliche Zeit Einst waren die Mädchen so treu wie das Gold

Liederzeit: | 1851


Auch ich war ein Jüngling mit lockigem Haar (neue Version)

Auch ich war ein Jüngling mit lockigem Haar an Mut wie an Hoffnung reich, beim Amboss von jeder ein Meister fürwahr im Fleisse kam keiner mir gleich Ich liebte den Frohsinn, den Tanz, den Gesang ich küsste manch Dirnlein mit rosiger Wang ihr Herz hat mir manche geweiht das war eine köstliche Zeit Vor älteren Zeiten sich vieles ergab was

Liederzeit: | | 2009


Auf benutzt der Jugend Zeit (Aufmunterung zur Freude)

Auf, benutzt der Jugend Zeit lachet, scherzt und ſinget eh um Spiel und Fröhlichkeit euch das Alter bringet; wenn die Jahre steigen, fällt jeder Reiz der schönen Welt Aber wenn noch junges Blut in den Adern quillet, – wenn das Herze froher Mut Hang zur Freud‘ erfüllet wenn die Wange Röte ſchmückt und das Auge lachend blickt Dann schmeckt jede Lustbarkeit

Liederzeit: | 1791


Auf hascht am Rosensaume den Lenz eh er verblüht

Auf hascht am Rosensaume den Lenz eh er verblüht und hin zum leeren Raume entflohener Freuden flieht Wir haschen schnell am Saume sein Blütenluftgewand eh ihn zum leeren Raume des Schicksals Strenge bannt Der bleiche Grübler säet nur Aussaat für das Grab und jeder Seufzer mähet ihm neue Rosen ab Wir grübeln nicht, wir säen nur die Saat der Freuden aus und keimt sie, wir mähen sie

Liederzeit: | 2008


Aus der Jugendzeit aus der Jugendzeit

Aus der Jugendzeit, aus der Jugendzeit klingt ein Lied mir immerdar O wie liegt so weit, o wie liegt so weit was mein einst war! Was die Schwalbe sang, was die Schwalbe sang die den Herbst und Frühling bringt ob das Dorf entlang, ob das Dorf entlang das jetzt noch klingt? „Als ich Abschied nahm, als ich Abschied nahm waren

Liederzeit: | | 1830


Bedenk mein lieber Postumus

Bedenk, mein lieber Postumus wie flüchtig zieh´n die Jahre! bald wirst du Greis, bald wirst du krumm bald schützt kein Sacrificium vor Totenhemd und Bahre Zum Altar magst du Tag für Tag drei Hektabomben füren, den grimmen Pluto rührt es nicht er liess schon manchen grössern Wicht als dich hinab spazieren Uns allen, die im Erdenland sich bücken oder brüsten,

Liederzeit: | 1900


Bei der stillen Mondeshelle

Bei der stillen Mondeshelle Treiben wir mit frohem Sinn Auf dem Bächlein ohne Welle Hin und her und her und hin Schifflein gehst und kehrest wieder Ohne Segel, ohne Mast. Bächlein trägt uns auf und nieder, Spielend mit der kleinsten Last. Nichts zu fürchten, nichts zu meiden Ist, so weit das Auge sieht; Flüstert leis‘, ihr jungen Weiden, Mädchen, singt

Liederzeit: | 1790



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Die Noten zu "Bei der stillen Mondeshelle":

Bei der stillen Mondeshelle