Liederlexikon: Friedrich Heinrich Himmel

| 1765

Friedrich Heinrich Himmel
Friedrich Heinrich Himmel

Der Pianist und Komponist Friedrich Heinrich Himmel wurde am 20. November 1765 in Treuenbrietzen (Mark Brandenburg) geboren und starb am 8. Juni 1814 in Berlin. Der studierte Theologe wurde zunächst Feldprediger in Potsdam, wo er dem preußischen König Friedrich Wilhelm II. als Pianist vorspielte. Dieser ermöglichte Himmel über ein Stipendium ein Musikstudium und ernannte ihn anschließend zum Kammerkomponisten, nach 1795 (als Nachfolger von Johann Friedrich Reichardt ) zum königlichen Kapellmeister .

Der gefeierte Klaviervirtuose war dabei ständig in Geldschwierigkeiten, man begegnete ihm am Hofe teilweise mit offener Feindschaft, ihm wurde Liederlichkeit und Trunk vorgeworfen, als Als Komponist war er nur mäßig erfolgreich, lediglich die Oper „Fanchon, das Leyermädchen“ (Text von August von Kotzebue nach einem französischen Vaudeville) konnte an den deutschen Bühnen einigen Erfolg verzeichnen, verschwand aber gegen Mitte des 19. Jahrhunderts von den Spielplänen, auch fanden einige seiner vorwiegend patriotisch und religiös gehaltenen Lieder im 19. Jahrhundert Eingang in Schulliederbücher. (Wikipedia)



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Friedrich Heinrich Himmel im Archiv:

Heinrich schlief bei seiner Neuvermählten

Heinrich schlief bei seiner Neuvermählten, Einer reichen Erbin von dem Rhein. Schlangenbisse, die den Falschen quälten, Ließen ihn nicht ruhig schlafen ein. Zwölfe schlugs, da drang durch die Gardine Eine bleiche, kalte Totenhand. Was erblickt er? Seine Wilhelmine, Die im Sterbekleide vor ihm stand. Bebe nicht, sprach sie mit leiser Stimme, Ehmals mein Geliebter, bebe nicht. Ich erscheine nicht vor

Heinrich lag bei seiner Neuvermählten

Heinrich lag bei seiner Neuvermählten, Einer reichen Erbin von dem Rhein. Schlangenbisse, die den Falschen quälten, Ließen ihn nicht süßen Schlafs sich freun. Zwölfe schlug’s. Es drang durch die Gardine Plötzlich eine kleine weiße Hand. Was erblickt‘ er? Seine Wilhelmine, Die im Sterbekleide vor ihm stand. »Bebe nicht!« sprach sie mit leiser Stimme, »Ehmals mein Geliebter, bebe nicht! Ich erscheine

Schlaf wohl du Himmelsknabe

Schlaf wohl, du Himmelsknabe du Schlaf wohl du süßes Kind Dich fächeln Engelein in Ruh Mit sanftem Himmelswind Wir armen Hirten singen dir Ein herzig´s Wiegenliedchen für: Schlafe, schlafe Himmelssöhnchen, schlafe Maria hat mit Mutterlieb Dich leise zugedeckt Und Joseph hält den Hauch zurück Daß er dich nicht erweckt Die Schäflein, die im Stalle sind Verstummen vor dir, Himmelskind: Schlafe,

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