Liederlexikon: Wir singen (Grossdruck)

| 1969

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Wir Singen Dpwv
Wir Singen Dpwv

“Wir singen” – Liedtextbuch im Großdruck. Herausgegeben vom Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband e. V. Frankfurt a. M. . Mit Scherenschnitten von Alice Staudascher-Voit. Gesamtherstellung Walhalla u. Praetoria Verlag Georg Zwisckenpflug Regensburg, Dolomitenstrasse 1.

Vorwort zur vierten Auflage: “Im Jahre 1969 brachten wir die 1. Auflage dieses Liedtextbuches im Großdruck heraus. Seit dieser Zeit wurden über 20 000 Exemplare dieser Veröffentlichung von uns ausgeliefert. Diese Auswahl deutscher Volks-, Wander- und Festtagslieder ist vor allem für ältere Menschen gedacht, um ihnen ein leichtes Lesen der Texte zu ermöglichen; aber auch Sehbehinderte, die selbst mit optischen Mitteln eine normale Druckschrift nur schwer lesen können, haben Interesse für dieses Buch gezeigt.
Es erscheint nunmehr die 4. Auflage dieses Liedtextbuches in unveränderter Form. Wir ermöglichen damit allen Altenklubs, Heimen und sonstigen Gemeinschaftseinrichtungen, die seit vielen Jahren mit diesem Buch arbeiten, ihren zwischenzeitlich aufgetretenen Bedarf durch Nachbestellungen zu ergänzen.
Vereinzelt wurde uns die Frage vorgelegt, warum wir nicht auch Noten zu den Liedtexten mit abdrucken. Hierzu muß gesagt werden, daß ein Buch im Großdruck mit Text und Noten die Herstellungskosten wesentlich erhöhen würde. Da ausschließlich Texte von allgemein bekannten Liedern in das Buch aufgenommen wurden, kann man davon ausgehen, daß auch die Melodien hierzu weitgehend bekannt sind. Zur Klavierbegleitung bieten Musikalienhandlungen verschiedene Sammlungen mit Liedern an. Wir hoffen, daß auch diese neue Auflage viele Freunde findet; die Nachfrage bestätigt uns, daß das gemeinsame Singen — vor allem für ältere Menschen — nach wie vor einen eigenständigen Wert hat.
Gerhard Haag, Hauptreferent im DPWV – Gesamtverband, Frankfurt/Main, Oktober 1972


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Der Winter ist vergangen ich seh des Maien Schein Ich seh die Blümlein prangen des ist mein Herz erfreut So fern in jenem Tale Da ist gar lustig sein da singt Frau Nachtigalle und manch Waldvögelein Ich gehe, ein Mai zu hauen Hin durch das grüne Gras Schenk meinem Buhl die Treue, Die mir die Liebste was Und bitt, daß

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Und in dem Schneegebirge, Da fließt ein Brünnlein kalt; Und wer das Brünnlein trinket Bleibt jung und nimmer al Ich hab daraus getrunken Gar manchen frischen Trunk, Ich bin nicht alt geworden Ich bin noch allzeit jung. Ade, mein Schatz, ich scheide, Ade mein Schätzlein! Wann kommst du aber wieder Herzallerliebster mein? Wenn’s schneiet rote Rosen Und regnet kühlen Wein.

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Nach grüner Farb mein Herz verlangt in dieser trüben Zeit Der grimmig Winter währt so lang der Weg ist mir verschneit Die süßen Vöglein jung und alt die hört man lang nit meh´ das tut des argen Winters Gwalt der treibt die Vöglein aus dem Wald mit Reif und kaltem Schnee Er macht die bunten Blümlein fahl im Wald und