Liederlexikon: Liederbuch Postverband

| | 1898

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Post-LiederbuchVom Verbande Deutscher Post- u. Telegraphen-Assistenten wurde 1898 in Berlin ein Liederbuch herausgegeben, 698 Seiten. Im Selbstverlag des Verbandes Deutscher Post- u. Telegraphen-Assistenten – gedruckt von Anton Bertinetti , Brunnenstrasse 10, Berlin N.
Die maßgeblichen Herausgeber und Verfasser des Vorwortes waren Schubert ( Berlin ) und Grothe-Kaldenkirchen ( Rheinland ). Mit 2 Tafeln u. teilweise mit Noten – mit Silber- u. Blindprägung (Vorder-Deckel: Titel mit Posthorn, Rück-Deckel: blindgepr. Reichsadler)
“Das Wort sei freu / das Herze treu / einig und gleich / treu Kaiser und Reich”
I: Teil Auswahl deutscher Lieder – 1. Vaterlandslieder und Deutsche Hymnen – 2. Volkslieder – 3. Heimatlieder – 4. Abschiedsliede – 5. Trinklieder – 6. Postlieder – 7. Lieder verschiedenen Inhalts, Operntexte etc…
II: Teil. A. Post und Telegraphie – B. Zu besonderen Gelegenheiten – C. Sonstige Lieder – D. Heimatslieder – E. Trink- und Bummellieder – F. Verbandslieder – Lieder Berliner Fernsprechgehülfinnen



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Der Mensch hat nichts so eigen so wohl steht ihm nichts an als daß er Treu er zeigen und Freundschaft halten kann Wenn er mit seinesgleichen will treten in ein Band, verspricht sich nicht zu weichen mit Herzen, Mund und Hand Die Red´ ist uns gegeben damit wir nicht allein Für uns nur sollen leben und fern von Leuten sein

Sohn da hast du meinen Speer

Sohn, da hast du meinen Speer! meinem Arm wird er zu schwer. Nimm den Schild und dies Geschoss! Tummle du hinfort mein Ross! Siehe, dies nun weisse Haar deckt der Helm schon fünfzig Jahr’; Jedes Jahr hat eine Schlacht Schwert und Streitaxt stumpf gemacht. Herzog Rudolf hat dies Schwert Axt und Kolbe mir verehrt; denn ich blieb dem Herzog hold

Was frag ich viel nach Geld und Gut

Was frag ich viel nach Geld und Gut wenn ich zufrieden bin gibt Gott mir nur gesundes Blut so hab ich frohen Sinn und sing aus dankbarem Gemüt mein Morgen- und mein Abendlied So mancher schwimmt im Überfluss hat Haus und Hof und Geld, und ist doch immer voll Verdruss und freut sich nicht der Welt. Je mehr er hat,

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