Bremer Stadtmusikanten

Liederlexikon: Gesellenfreud

| | 1913

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-Gesellenfreud-Gesellenfreud – Liederbuch für katholische Jungmänner und Gesellenvereine , herausgegeben von Otto Gauß im Verlag der Hauptstelle katholisch-sozialer Vereine Leohaus, München 28, Pestalozzistrasse 1. Das Vorwort stammt vom 11. November 1913. Das Buch enthält religiöse Lieder, Vereinslieder, Vaterlands- und Heimatlieder , Naturlieder , Wander- und Abschiedslieder , Turner- und Soldatenlieder , Volkslieder, Scherzlieder und Wahlsprüche. Insgesamt sind es über 250 Lieder mit Noten.  Siehe dazu auch den Eintrag zu Adolph Kolping.




"Gesellenfreud" im Archiv:

Frisch auf Soldatenblut

Frisch auf, Soldatenblut faßt einen frischen Mut Und laßt euch nicht erschüttern wann schon Kanonen zittern! (wittern) Schlaget nur tapfer drein ich will der erste sein Die Trommel rühret sich ihr Klang ist fürchterlich Man sieht fast keinen Boden vor Sterbenden und Toten Hier liegt ein Fuß, ein Arm oh daß es Gott erbarm Wie mancher wird gestützt und mit

Tier und Menschen schliefen feste (Katzenmusik)

Tier und Menschen schliefen feste, Selbst der Hausprophete schwieg, Als ein Schwärm geschwänzter Gäste Von den nächsten Dächern stieg In dem Vorsaal eines Reichen Stimmten sie ihr Liedchen an So ein Lied, das Stein erweichen Menschen rasend machen kann. Hinz, des Murners Schwiegervater Schlug den Takt erbärmlich schön Und zwei abgelebte Kater Quälten sich, ihm beizustehn. Endlich tanzten alle Katzen,

Zu Straßburg auf der Schanz (Der Schweizer)

Zu Straßburg auf der Schanz Da ging mein Trauern an Das Alphorn hört´  ich drüben wohl anstimmen Ins Vaterland mußt ich hinüberschwimmen Das ging ja nicht an Ein Stund wohl in der Nacht habens mich gefangen gebracht; Sie führten mich vor des Hauptmanns Haus, Ach Gott, was soll werden daraus, Mit mir ist’s aus. Frühmorgens um zehn Uhr Stellt man mich

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