Komponisten: Silcher (Friedrich)

Mehr als 100 Lieder von Friedrich Silcher im Volksliederarchiv. Silcher, der Dichter, Komponist, Herausgeber, Musikpädagoge, Konzertdirigent und Pfleger des Volksliedes und des volkstümlichen Chorgesanges. Am 27. Juni 1789 erblickte Friedrich Silcher im Schulhaus zu Schnait im Remstal als Sohn des Lehrers Karl Johann Silcher das Licht der Welt.

Auf dem Meer bin ich geboren auf dem Meere ward ich gross; zu dem Meer hab ich geschworen es zur ewgen Braut erkoren: sinket drum des Todes Los auf dem Meer stirbt der Matros´ Schwingt der Mai die Sonnenflügel lacht ein heitrer Sommertag ziehen rebegrüne Hüge längs des Wassers Silberspiegel …

Auf dem Meer bin ich geboren (Matrosenlied) Weiterlesen »

Lieder zur See | 2006


Was hab ich denn meinem Feinsliebchen getan?Es geht ja vorüber und schaut mich nicht an;Es schlägt seine Äuglein wohl unter sich,Und hat einen andern viel lieber als mich. Das macht ihr stolzer, hoch mütiger Sinn,Daß ich ihr nicht schön und nicht reich genug bin;Und bin ich auch nicht reich, so …

Was hab ich denn meinem Feinsliebchen getan Weiterlesen »

Liebeskummer | 2004


Nun geht´s ans Abschiednehmen wir ziehn hinaus ins Feld. Wir wollen flott marschieren die Waffen mutig führen: Gloria, Gloria, Gloria Viktoria! Mit Herz und Hand fürs Vaterland, fürs Vaterland! – Die Vöglein im Walde die singen ja so wunderschön, in der Heimat, in der Heimat da gibt´s ein Wiedersehn Dem …

Nun geht´s ans Abschiednehmen (in der Heimat gibt´s ein Wiedersehn) Weiterlesen »

Soldatenlieder | | 1914


Das Lamm auf der Weide ist fröhlich und froh vor Lust und vor Freude da hüpfet es so Wer auch so unschuldig so fromm und so gut so sanft und geduldig hat fröhlichen Mut Wie Maiklee dem Schäfchen so schmeckt ihm sein Brot und sanft wie sein Schäfchen ist ihm …

Das Lamm auf der Weide ist fröhlich und froh Weiterlesen »

Kinderlieder | 1914


Hoch ragte, der Sintflut entstiegen das struppige Urwaldgeschlecht da turnte in lärmenden Riegen der Affen behendes Geschlecht Sie liefen so sicher, so zierlich die Palmen hinauf und hinab und baumelten quadrumanierlich am Wickelschwanz lotrecht herab Da sprach eines Tags ein Schimpanse „Ihr Brüder, ich sag es euch frei es fehlt …

Hoch ragte der Sintflut entstiegen (Lob der edlen Turnkunst) Weiterlesen »

Balladen | Turnerlieder | | 1913


Mit Ränzel und Stab steht der Bursche vorm Haus will wandern so weit in die Fremde hinaus ist gar noch ein schmucker ein frischer Gesell die Stirne so rein und das Auge so hell Die Mutter sie kann nicht verbergen den Schmerz sie drückt ihn beim Scheiden noch einmal ans …

Mit Ränzel und Stab steht der Bursche vorm Haus Weiterlesen »

Abschiedslieder | Wanderlieder | 1913


Ein Gotteshaus steht an dem Rheine zu Köln drin beten die Burschen, die Wandergesell´n Zu Füßen des Altars, am steinernen Grab, da knien sie nieder mit Bündel und Stab „Ihr wandernden Burschen, o saget mir an: Was hat der im Grabe euch Gutes getan? Läg Vater und Mutter dort unter dem …

Ein Gotteshaus steht zu Köln am Rhein (Kolpings Grab) Weiterlesen »

Geistliche Lieder | Schuster | | 1913


Näher rückt die trübe Zeit und ich fühl´s mit Beben Schwinden muss die Herrlichkeit sterben junges Leben Waldesschmuck und Blütenpracht sinken bald in Grabesnacht Scheiden das macht Leiden Scheiden das macht Leiden Blumen auf der grünen Au´ still ihr Haupt schon neigen Sommerabendlüfte lau rauhen Stürmen weichen Vögel auf der …

Näher rückt die trübe Zeit (Herbstlied) Weiterlesen »

Herbstlieder | , | 1912


Und auf a jeds Kindel an Engel gibt acht und sitzt an sein Bettel, bal´s schlaft bei der Nacht und bal´s Kinder größer wird frumm brav und treu so bleibt derselb´ Engel sei Lebtag dabei Text: Franz von Kobell ? oder doch anonym ? Musik: auf die dritte Melodie von …

Und auf a jeds Kindel an Engel gibt acht Weiterlesen »

Allgemein | | 1905


Wo ein Altar steht, den der Lenz bekränzt, wo ein Banner weht, drauf die Leier glänzt wo der Rebe Gold schimmert im Pokal deutsches Auge zollt einen Freudenstrahl Wo die Liebe wohnt, wo ihr Lied erklingt die Begeist´rung thront und die Welt umschlingt wo der Himmel lacht in das Herz …

Wo ein Altar steht den der Lenz bekränzt Weiterlesen »

Deutschlandlieder | 1900