Abendlieder

Abendlieder – Lieder am Abend: Gute Abend gute Nacht – Der Mond ist aufgegangen und etwa 40 weitere Abendlieder im Volksliederarchiv


Abend ists die Sonne ist verschwunden

Abend ist’s, die Sonne ist verschwunden und der Mond strahlt Silberglanz: so entfliehn des Lebens schönste Stunden fliehn vorüber wie ein Tanz Bald entflieht des Lebens bunte Scene und der Vorhang rollt herab aus ist unser Spiel: des Bruders Träne fließet dann auf unser Grab Bald vielleicht, mir weht, wie Westwind leise, eine stille Ahnung zu schließ ich dieses Lebens Pilgerreise fliehe in das Land der Ruh Werd’t ihr

Liederzeit: | 1801


Abend wird es wieder

Abend wird es wieder, Über Wald und Feld Säuselt Frieden nieder Und es ruht die Welt. Nur der Bach ergießet Sich am Felsen dort, Und er braust und fließet Immer, immer fort. Und kein Abend bringet Frieden ihm und Ruh, Keine Glocke klinget Ihm ein Rastlied zu. So in deinem Streben Bist, mein Herz, auch du: Gott nur kann dir

Liederzeit: | | 1837


Abend wird´s des Tages Stimmen schweigen

Abend wird´s, des Tages Stimmen schweigen röter strahlt der Sonne letztes Glühn und hier sitz ich unter euren Zweigen und das Herz ist mir so voll, so kühn Alter Zeiten alte treue Zeugen schmückt euch doch des Lebens frisches Grün und der Vorwelt kräftige Gestalten sind uns noch in eurer Pracht erhalten Viel des Edlen hat die Zeit zertrümmert viel

Liederzeit: | 1810


Abendstille

Abendstille überall, Nur am Bach die Nachtigall Singt ihre Weise Klagend und leise Durch das Tal. – Text: Otto Laub (1805 –  1882) Abendkanon Musik: Fritz Jöde –

| | 1862


All Abend bevor ich zur Ruhe geh

All´ Abend bevor ich zur Ruhe geh blick ich hinaus in die Nacht und wenn ich ein helles Sternlein dann seh das leuchtend am Himmel mir wacht Dann denk ich an deine blauen Äugelein die klar wie die Sterne wohl sind und ich rufe aus der Ferne dann Gute Nacht du mein herziges KInd Und wenn am Himmel die Sternlein

Liederzeit: | 1885


Bei der stillen Mondeshelle

Bei der stillen Mondeshelle Treiben wir mit frohem Sinn Auf dem Bächlein ohne Welle Hin und her und her und hin Schifflein gehst und kehrest wieder Ohne Segel, ohne Mast. Bächlein trägt uns auf und nieder, Spielend mit der kleinsten Last. Nichts zu fürchten, nichts zu meiden Ist, so weit das Auge sieht; Flüstert leis‘, ihr jungen Weiden, Mädchen, singt

Liederzeit: | 1790


Blaue Nebel steigen von der Erde auf (Abendlied 1813)

Blaue Nebel steigen von der Erde auf Tag, du willst dich neigen Nacht, du brichst herauf Helle Sternlein funkeln schon in Herrlichkeit über Erdendunkeln strahlt die Ewigkeit Abendlüfte wehen durch den grünen Wald und wie Riesen stehen Eichen schon so alt O ihr alten Eichen aus der Riesenzeit ihr, die stolzen Zeugen der Vergangenheit Wachst nur ihr entgegen ihr, der

Liederzeit: | 1813


Buben im Feuerkreise

Buben im Feuerkreise Haltet treu die Wacht Singt die alte Weise durch die dunkle Nacht Brüder in den Zelten schlaft nur immer zu! Wachen im Feuerkreise schützen eure Ruh Kameraden, leise dämpft der Stimme Schall singt die alte Weise durch das stille Tal Brüder in den Zelten…. Kameraden, leise nächste Wache vor! Singt die alte Weise auf zum Sternenchor Brüder

Liederzeit: , | 1934


De Sonn steigt hinnerm Wald (´s Feieromd)

De Sonn steigt hinnerm Wald drübn nei Besaamt de Wolken rut A jeder legt sei Warkzeig hi Un schwenkt zem Gruß sann Hut ´s is Feieromd, ´s is Feieromd Es Togwerk is vollbracht ´s gieht alles seiner Haamit zu ganz sachte schleicht de Nacht Un übern Wald a Vögela Fliegt noch sann Nastel zu Von Dörfel drübn a Glöckel klingt

Liederzeit: | 1909


Der laute Tag ist fortgezogen

Der laute Tag ist fortgezogen es kommt die stille Nacht herauf, und an dem weiten Himmelsbogen da gehen tausend Sterne auf, und wo sich Erd´ und Himmel einen in einem lichten Nebelband, beginnt der helle Mond zu scheinen mit mildem Glanz ins dunkle Land Da geht durch alle Welt ein Grüssen und schwebet hin von Land zu Land; das ist

Liederzeit: | 1852




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