Herbstlieder

Herbstlieder – Lieder im Herbst – “Bunt sind schon die Wälder”, “Das Laub fällt von den Bäumen” und viele andere Herbstlieder im Volksliederarchiv


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Bald fällt von diesen Zweigen (Herbstlied)

Bald fällt von diesen Zweigen Das letzte Laub herab. Die Busch´ und Wälder schweigen, Die Welt ist wie ein Grab Wo sind sie denn geblieben? Ach, sie sangen einst so schön Der Reif hat sie vertrieben Weg über Tal und Höh´n. Und bange wird´s und bänger Und öd´ in Feld und Hag; Die Nächte werden länger Und kürzer wird der

Liederzeit: | 1836


Bunt sind schon die Wälder

Bunt sind schon die Wälder, gelb die Stoppelfelder und der Herbst beginnt. Rote Blätter fallen, graue Nebel wallen, kühler weht der Wind. Wie die volle Traube an dem Rebenlaube purpurfarbig strahlt ! Am Geländer reifen Pfirsiche mit Streifen rot und weiß bemalt. Dort im grünen Baume hängt die blaue Pflaume am gebognen Ast gelbe Birnen winken daß die Zweige sinken

Liederzeit: | | 1782


Das ist ein reicher Segen (Apfelernte)

Das ist ein reicher SegenIn Gärten und an Wegen!Die Bäume brechen fast.Wie voll doch alles hanget!Wie lieblich schwebt und prangetDer Äpfel goldne Last! Jetzt auf den Baum gestiegen! Laßt uns die Zweige biegen, Daß jedes pflücken kann! Wie hoch die Äpfel hangen, Wir holen sie mit Stangen Und Haken all´ heran. Und ist das Werk vollendet, So wird auch uns

| 2009


Das Laub fällt von den Bäumen (Herbstlied)

Das Laub fällt von den Bäumen, Das zarte Sommerlaub, Das Leben mit seinen Träumen Zerfällt in Asch´ und Staub Die Vöglein traulich sangen Wie schweigt der Wald jetzt still! Die Lieb´ ist fortgegangen Kein Vöglein singen will Die Liebe kehrt wohl wieder Im künft´gen lieben Jahr Und alles tönt dann wieder Was hier verklungen war Der Winter sei willkommen, Sein

Liederzeit: | 1804


Der Herbst ist ein Geselle

Der Herbst ist ein Geselle der trägt ein buntes Kleid und springt und jubilieret vor ausgelaßner Freud Er singt im Brausebasse fährt einem um den Kopf, wirft alles drüber und drunter und zaust die Bäum am Schopf Er stürmt wie wilde Buben hin über Berg und Feld fegt durch die falben Blätter rauscht, heißa! in die Welt Wirft, wie er zieht,

Liederzeit: | 1830


Der Sommer ist vorüber die Blumen sind verblüht

Der Sommer ist vorüber die Blumen sind verblüht nun stimmet an mit Brausen der Herbst sein lustig Lied Er jagt durch alle Bäume er jagt sich fast zu Tod und all die grünen Blätter die färbt er gelb und rot Nun fängt er an zu Pusten und heult und pfeift gar sehr die Blätter fallen nieder die Bäume werden leer

Liederzeit: | | 1922


Die dritte Zeit in jedem Jahr (Herbstgesang)

Die dritte Zeit in jedem Jahr nicht minder gar als andre mich erfreut: Sie kommet aufgezogen, wann Storch und Schwalb entflogen, die Sonn der Waag nicht weit. Jetz bringt der Gart Viel guter Frücht, Die man gezücht Nach jedes Landes Art: Kohl, Rüben und Limonen, Pomrantzen und Citronen Und Kütten ungespart. Der Birnen Last Die Äste bückt Und niederdrückt Bis zu

Liederzeit: | | 1663


Die Felder sind nun alle leer

Die Felder sind nun alle leer Die Scheunen alle voll Frohlockend ziehen wir einher Und bringen unsern Zoll Schön ist das Feld zur Frühlingszeit Wenn auf verjüngtes Grün Der Mai die bunten Blumen streut Die Bäume schneeweiß blüh n Doch schöner ist der Ähren Gold Das aus dem Boden steigt Und unsrer süßen Arbeit hold Sich dankbar vor uns beugt

Liederzeit: | 1790


Die Schneegans zieht (Vergiß mein nicht)

Die Schneegans zieht, der Sommer geht das Lieben ist vorbei, leb wohl, mein Schatz, vergiss mich nicht ich bleib dir ewig treu; Vergiß mein nicht, du Blümlein blau Blümlein blau im Morgentau! Vergiß mein nicht, du Blümlein blau du schönstes auf der Au. Es rauscht der Wind im Birkenlaub rauscht lauter Traurigkeit, leb wohl, mein Schatz, die Stunde schlägt schlägt

Liederzeit: | 1911


Dies ist ein Herbsttag wie ich keinen sah

Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah Die Luft ist still, als atmete man kaum und dennoch fallen raschelnd, fern und nah die schönsten Früchte ab von jedem Baum O stört sie nicht, die Feier der Natur Dies ist die Lese, die sie selber hält denn heute löst sich von den Zweigen nur was vor dem milden Strahl der

Liederzeit: | 1863



Siehe auch Lieder nach Jahreszeiten: Weit über vierhundert Lieder zu Frühling, Sommer, Herbst und Winter sowie Morgen- und Abendlieder.

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