Sommerlieder


Auf kommt in die Felder (Der blühende Flachs)

Auf, kommt in die Felder und blühenden Au´n Das liebliche Pflänzchen der Mädchen zu schaun Es wächset und es grünet so freundlich und zart jungfräulich-bescheiden in eigener Art Laut rauschet vom Golde der Ähren das Land Still grünet das Pflänzchen in schlichtem Gewand Doch trägt es ein Krönlein von himmlischen Blau Des Krönleins Gestein ist der funkelnde Tau Erst barg

Liederzeit: | | 1799


Bin i der Summer: Der Streit zwischen Sommer und Winter

Bin i der Summer, der lustige Bue, setz auf mei grüens Hüeti, a Büschl dazu. Alli! alle! ihr Herren mein, der Summer ist fein. Bin i der Winter, a grantiger Bua, hab auf a rauchs Käppi, a Pelzle dazu. Alle hehe! ihr Herren mein, der Winter ist fein. Bin i der Summer wohl gar so schöan zu meiner Zeit sind

Liederzeit: | 1819


Daß man den Sommer gewinnen mag

Heut ist auch ein frölicher Tag daß man den Sommer gewinnen mag alle ir herren mein, der Sommer ist fein! So bin ich der Winter, ich gib dirs nit recht, o lieber Sommer, du bist mein knecht! alle ir herren mein, der Winter ist fein! So bin ich der Sommer also fein, zu meinen Zeiten da wechst der Wein; alle

Liederzeit: | 1580


Den Tod haben wir ausgetrieben (Sommereinholen)

Den Tod haben wir ausgetrieben den Sommer bringen wir wieder das Leben ist zu Haus geblieben darum singet fröhliche Lieder in: Macht auf das Tor (1905)

Liederzeit: | 1905


Der Sommer kehret wieder

Der Sommer kehret wieder, Der Kuckuck hat geschrien, Hört, wie dort seine Lieder Hinaus zum Walde ziehn. Kukkuck! Kukkuck! Kukkuck! Kanon Text und Musik: >Verfasser unbekannt –  Volksweise in: Deutsches Lautenlied (1914) —

Liederzeit: | 1914


Der Sonntag ist gekommen

Der Sonntag ist gekommen Ein Sträußchen auf dem Hut Sein Aug ist mild und heiter Er meint´s mit Allen gut Er steiget auf die Berge Er wandelt durch das Tal Er ladet zum Gebete Die Menschen allzumal Und wie in schönen Kleidern Nun pranget Jung und Alt Hat er für sie geschmücket Die Flur und auch den Wald Und wie

Liederzeit: | | 1874


Die Felder sind nun alle leer

Die Felder sind nun alle leer Die Scheunen alle voll Frohlockend ziehen wir einher Und bringen unsern Zoll Schön ist das Feld zur Frühlingszeit Wenn auf verjüngtes Grün Der Mai die bunten Blumen streut Die Bäume schneeweiß blüh n Doch schöner ist der Ähren Gold Das aus dem Boden steigt Und unsrer süßen Arbeit hold Sich dankbar vor uns beugt

Liederzeit: | 1790


Die Julisonne sendet Glut

Die Julisonne sendet Glut es duften die Rebenblüten. Du liebes rheinisches Traubenblut mag dich der Himmel behüten! Glühe, glühe am deutschen Rhein du heisse Sommersonne! Der Saft wird Most, der Most wird Wein die Zecher ahnen’s mit Wonne Viel Schelmenaugen senden Glut unter den Rebenblüten. Du liebes rheinisches Mädchenenblut mag dich der Himmel behüten! Glühet, glühet am deutschen Rhein unter

Liederzeit: | 1900


Die Sonne lacht vom Himmelszelt

Die Sonne lacht vom Himmelszelt lockt uns hinaus ins grüne Feld lockt uns hinaus zum Wiesengrund wo Blumen blühen farbig bunt wo uns erfreuet Waldesduft der Finke schlägt, der Kuckuck ruft vom Berge klar und silberhell sich plätschernd stürzt der frische Quell Wie freundlich grüßt vom Waldessaum uns jeder alte Eichenbaum als wollte er uns rufen zu „Kommt kehret ein

Liederzeit: | 1913


Es schienen so golden die Sterne

Es schienen so golden die Sterne am Fenster ich einsam stand und hörte aus weiter Ferne ein Posthorn im stillen Land. Das Herz mir im Leib entbrennte da hab´ ich heimlich gedacht: Ach, wer da mitreisen könnte in der prächtigen Sommernacht! Zwei junge Gesellen gingen vorüber am Bergeshang, ich hörte im Wandern sie singen die stille Gegend entlang: von schwindelnden

Liederzeit: | , | 1843




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Die Noten zu "Es schienen so golden die Sterne":

Es schienen so golden die Sterne