Schlaflieder

Schlaflieder – Mehr als 100 Schlaflieder im Volksliederarchiv. Von „Weisst du wieviel Sternlein stehen“, „Guten Abend gute Nacht“, über „Müde bin ich geh zur Ruh“ und „Schlaf Kindlein Schlaf“ bis zum „Sandmännchen“ – Lieder zum Einschlafen, Schlaflieder

Die beliebtesten Schlaflieder in 2017 waren: Weisst du wieviel Sternlein stehen? (97.536 ) – Guten Abend gute Nacht (8.041 ) – Der Mond ist aufgegangen (3.271 ) – Die Blümelein sie schlafen (Sandmännchen) (3.147 ) – Müde bin ich geh zur Ruh (Hensel) (2.086 ) – Der Sandmann ist da (1.456 ) – Suse liebe Suse was raschelt im Stroh? (1.229 ) – Schlaf mein Kind schlaf leis (933 ) – Ach ich bin so müde (785 ) – Sind die Wachen aufgestellt (728 ) – Stille stille kein Geräusch gemacht (723 ) – Schon die Abendglocken klangen (630 )


Ach ich bin so müde

Ach ich bin so müde ach ich bin so matt möchte gerne schlafen gehn und des Morgen früh aufstehn „wird gesungen um das müde Kind zum Schlafengehen zu bewegen“ – so Lewalter , mündlich aus Kassel um 1911 , Nr. 64  – dort unter “ Zuchtreime „

Liederzeit: | 1911


Bona Nox (Gute Nacht)

Bona Nox bist a rechter Ochs bona Notte liebe Lotte Bonne nuit pfui pfui good night good night heut muß ma no weit gute Nacht gute Nacht ´s wird höchste Zeit, gute Nacht Schlaf fei gsund und bleib recht kugelrund Text ? und Musik: Mozart () in  – Blaue Fahnen (1930) —

Liederzeit: | 1800


Büse büse buske (Wiegenlied der blauen Hanne)

Büse, büse, buske, Krupe in Dien Huske Krupe in Dien Hemdke, Denn döst dat Kind een Endke, Denn stoppt mien kleenet Häske Int Kiske sein Näske, Sien Mutte jeht nach Quedlinburg Denn kömmt da och sein Vadder durch Büse, büse, buske (überliefert von Margarete Beutler) Anmerkungen: Büse, büse, buske, Krupe (krieche) in Dien Huske (Häuschen) Krupe in Dien Hemdke (Hemdchen)

Liederzeit: | 2007


Das Kind ruht aus vom Spielen

Das Kind ruht aus vom Spielen Am Fenster rauscht die Nacht Die Engel Gottes im Kühlen Getreulich halten Wacht Am Bettlein still sie stehen Der Morgen graut noch kaum Sie küssen´s, eh sie gehen Das Kindlein lacht im Traum Text: Joseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857) Musik: auf die Melodie von Kein Tierlein ist auf Erden in Lieder für höhere Mädchenschulen

| 1857


Daß ihr nun recht ruhig schlaft

Daß ihr nun recht ruhig schlaft sing ich euch vom kleinen Schaf sing ich euch vom Watschel-Gänschen mit dem kleinen Wickelwackel-Schwänzchen bei: Simrock 233

| 1850


Der Mond ist aufgegangen

Der Mond ist aufgegangen die gold´nen Sternlein prangen am Himmel hell und klar Der Wald steht schwarz und schweiget und aus den Wiesen steiget der weiße Nebel wunderbar Wie ist die Welt so stille Und in der Dämmerung Hülle So traulich und so hold Gleich einer stillen Kammer Wo ihr des Tages Jammer Verschlafen und vergessen sollt Seht ihr den

Liederzeit: | | 1790


Der Sandmann ist da

Der Sandmann ist da der Sandmann ist da Er hat so schönen weißen Sand ist allen Kindern wohlbekannt Der Sandmann ist da! Der Sandmann ist da, der Sandmann ist da! Da guckt er schon zum Fenster rein, zu all den lieben Kinderlein: der Sandmann ist da! Text und Musik: anonym – Volksweise – u.a. in:  Macht auf das Tor (1905)

Liederzeit: | 1905


Der Sandmann ist da juch juch

Der Sandmann ist da juch juch er hat so schönen weißen Sand und ist im ganzen Land bekannt Der Sandmann ist da juch juch Da guckt er schon zum Tor herein Er weiß, wo schöne Mädchen sein Der Sandmann ist da juch juch bei Dunger , Runda 12 und mündlich aus Dresden 1886 — nach Deutsches Kinderlied und Kinderspiel (1897)

| 1886


Der Sandmann kommt

Der Sandmann kommt! Der Sandmann kommt er hat so schönen weißen Sand ist allen Leuten wohlbekannt Ausführung als Spiel wie bei Säcke flicken : Die Kinder stehen mit gefaßten Händen in Paaren hintereinander. Jedes Paar bildet durch Hochhalten der Arme ein Tor. Das letzte Paar geht durch die Tore durch und die andern folgen nach. Dabei bilden die durchgehenden Paare

| 1897


Der Ustig wott cho

Der Ustig wott cho Der Schnee zergeit scho Der Himmel isch blaue; Der Gugger het gschraue Der Meye syg cho. Lustig use n us ein Stall Mit de lube Chüehne! Üsi schöni Zyt ist cho, Lust u Freyheit wartet scho Dinne n uf de Flüehne. Am Pflueg geit der Buur; Es wird ihm so suur! Er hottet u hüstet, Er

Liederzeit: | 1825




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