Studentenlieder


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Ach das Exmatrikulieren

Ach, das Exmatrikulieren ist ein böses Ding, ja, ja! Mich befällt ein leises Frieren denk ich an Examina. Mir wird bang und immer bänger denn die schöne Zeit ist aus! Zögern darf ich nun nicht länger muß zurück ins Vaterhaus! Der Papa, der schreibt posttäglich: “Lieber Sohn, bist fertig Du?” Fertig? Ja, und das ist kläglich fertig mit dem Geld

Liederzeit: | 1841


Ach ich verschmachte schenket ein

Ach, ich verschmachte, schenket ein! Leert alle Fässer! Gebt mir Wein von allen Bergen auf der Erde macht neues Land, reißt Schlösser ein und pflanzt an ihre Stellen Wein und gebt mir, daß ich trunken werde. Ha! dieser Wein genügt mir nicht bring eine neue Welt an’s Licht o Schickung, meinem Durst zu wehren! In Wein besteh’ ihr ganzes Sein die Luft, der

Liederzeit: | 1840


Ach Vater lass dein Grollen sein (Bonn am Rhein)

Ach, Vater, lass dein Grollen sein und schick den Beutel her, sonst kann ich hier am schönen Rhein nicht länger leben mehr! Hast mich ja selber hergebracht so ist die Schuld auch dein: es leb der Musen treue Wacht mein liebes Bonn am Rhein! Von Herzen hast du stets gestrebt nach meines Lebens Glück; nun wohl, wer einmal hier gelebt

Liederzeit: | | 1900


Als der Lenz den Blütensegen

Als der Lenz den Blütensegen goß ins maiengrüne Land ach, wie hat in heißen Schlägen Freude, Dir mein Herz gebrannt Hell das Aug´ und scharf die Klinge stark der Arm und frei die Brust hab ich Euch begrüßt mit Singen und mit rebensüßer Becherlust meiner Brüder vielgeliebte Reihen und mein stolzes Burschenband Sommersglut vom Himmelsbogen Gab zu Arbeitsmüh´n Geleit Vielgeliebt

Liederzeit: | 1890


Als ich einmal reiste in das Sachsen-Weimar-Land

Als ich einmal reiste in das Sachsen-Weimar-Land da war ich der Reichste das ist der Welt bekannt Rummel dummel rau-di-de-ra Rummel rummel rau-di-de-ra da war ich der Reichste das ist der Welt bekannt Zwei Jahr bin ich geblieben zog umher von Land zu Land und was ich da getrieben das ist der Welt bekannt Rummel dummel rau-di-de-ra… Als ich wiedrum

Liederzeit: | | 1930


Als ich schlummernd lag (Gaudeamus Igitur)

Als ich schlummernd lag heut Nacht lockten süße Träume schimmernd in der Jugend Pracht mich in ferne Räume Krasses Füchslein saß ich schlank in der Kneipe wieder und in vollem Chore klang laut das Lied der Lieder Gaudeamus igitur luvenes dum sumus Postiucundam iuventutem Postmolestam senectutem nos habebithumus, Nos habebithumus. Tabakswolkenduft umkreist Bläulich Rheinweinbecher; Desto heller flammt der Geist ih

Liederzeit: | , | 1885


Als noch Arkadiens goldne Tage

Als noch Arkadiens goldne Tage mich jungen Burschen angelacht wie hab ich da in süßem Taumel die frohen Stunden hingebracht leicht war mein Herz und leicht mein Wechsel, die gar zu bald davon gerauscht Und doch hätt ich mit keinem Fürsten in jener Seligkeit getauscht war selbst ein Fürst der Freude ja, o goldne Akademia! Zwar tät mein Vater häufig

| | 2008


Auf Brüder laßt uns lustig leben!

Auf, Brüder, laßt uns lustig leben! vivallerallerallera! auf, daß das ganze Haus mag leben! vivallerallerallera! Vivallerallerallera! Bei Sang und Tanz und nicht allein bo wollen wir jetzt lustig sein. Vivallerallerallera! Man kann nicht immerfort studieren vivallerallerallera! man muß zuweilen commersieren vivallerallerallera! man muß zuweilen lustig sein, drum schenkt die leeren Gläser ein! vivallerallerallera! Weg, Corpus iuris, weg Pandekten vivallerallerallera! weg

Liederzeit: | 1793


Auf den Bergen die Burgen im Tale die Saale

Auf den Bergen die Burgen im Tale die Saale die Mädchen im Städtchen einst alles wie heut Ihr werte Gefährten wo seid Ihr zur Zeit mir, ihr Lieben, geblieben? Ach, alle zerstreut Die einen, sie weinen die andern, sie wandern die dritten noch mitten im Wechsel der Zeit auch viele am Ziele zu den Toten entboten verdorben, gestorben in Lust

Liederzeit: | 1847


Auf Deutschlands hohen Schulen

Auf Deutschlands hohen Schulen da trinken des Gerstenweins altdeutsche Völkerscharen ein Glas und immer noch eins. Die Bayern und Alemannen Westfalen und Friesen auch, Thüringer, Sachsen und Franken sie folgen dem heiligen Brauch Das ist altdeutsche Sitte in seiner Germania hat’s Tacitus schon berichtet hört zu, wie das geschah: An einem Sommerabend im Schatten des heiligen Hains, da zechten die

Liederzeit: | 1875



Mehr zu Studentenlieder im Archiv:

Deutsche Studentenlieder

Deutsche Studentenlieder , mit Bildern und Singweisen , illustriert von Franz Pocci und Ludwig Richter und herausgegeben von Georg Scherer, erschien 1856 in Leipzig. Das Buch enthält 130 Studentenlieder , beginnt mit “Was ist des deutschen Vaterland” und endet mit “Bemooster Bursche zieh ich aus”

Deutsch-Österreichisches Studentenliederbuch

Liederbuch für deutsche Studenten, herausgegeben von Fritz Wirth. Mindestens 5 Auflagen. Wien und Neutitschein . Druck und Verlag von L.V.Enders. Das Büchlein enthält auf ca. 160 Seiten Vaterlands- und Freiheitslieder , Kneip- und Burschenlieder , Volks- und Liebeslieder und im Anhang Bummellieder. Das Buch enthält eine Widmung vom 8. April 1888.

Krambambuli

Krambambuli ist der Titel eines Studentenliedes, das 1745 von Christoph Friedrich Wedekind unter dem Pseudonym Crescentius Coromandel verfasst wurde. Das Lied wurde mehrfach umgeschrieben und erweitert, unter anderem existiert eine Fassung mit über 100 Strophen. Eine Variante wurde schließlich in das Allgemeine Deutsche Kommersbuch, die bedeutendste Sammlung von Studentenliedern, aufgenommen. Bei Studentenverbindungen wird seit dem 19. Jahrhundert die Bezeichnung Krambambuli

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