Silcher (Friedrich) von A - Z ..

Komm mit mir ins Tale
´s ist heimlich und still
am Bächle ist´s schattig
ist´s duftig und mild
da weiden meine Lämmer
pfeift Starle sein Lied
O herzige Anne
wie han de so lieb

Sieh da drüben ist´s lustig
Ma tanzt, pfeift und singt
Und i bin so traurig
Mei Herz mir zerspringt
Und du kannst de freue
Warst au gern dabei
Will der´s net wehre
Du bist ja no frei

Ade, liebe Anne
Meine Lämmer sind fern
Se blöcket, jetzt gang i
Sieh, die hänt mi gern
Du kannst mi net leide
Sonst gingst du net fort
Muß i di liebe
Und halt dir mein Wort

Text: anonym - aus Schwaben , aus dem Remstal -
Musik: Friedrich Silcher (1789-1860)
u.a. in: Deutsches Lautenlied (1914)

Mehr als 100 Lieder von Friedrich Silcher im Volksliederarchiv. Silcher, der Dichter, Komponist, Herausgeber, Musikpädagoge, Konzertdirigent und Pfleger des Volksliedes und des volkstümlichen Chorgesanges. Am 27. Juni 1789 erblickte Friedrich Silcher im Schulhaus zu Schnait im Remstal als Sohn des Lehrers Karl Johann Silcher das Licht der Welt.

Ach, ach, ich armes Klosterfräulein O Mutter, was hast du gemacht Der Lenz ging am Gitter vorüber, Hat mir kein Blümlein gebracht Ach, ach, wie weit, wie weit hier unten Zwei Schäflein gehen im Tal Viel Glück, ihr Schäflein, ihr sehet Den Frühling zum ersten Mal Ach, ach, wie weit, wie weit hier oben Zwei ... Weiterlesen ... ...

Frauenlieder | Liebeskummer | Liederzeit: | 1807


Ach du klarblauer Himmel und wie schön bist du heut möcht ans Herz gleich dich drücken vor Jubel und Freud Aber´s geht doch nicht an denn du bist mir zu weit und mit all meiner Freud´ was fang ich doch an? Ach, du lichtgrüne Welt und wie strahlst du vor Lust und ich möcht mich ... Weiterlesen ... ...

Liebeslieder | Liederzeit: | 1850


Ach, wenns nur der König auch wüsst wie wacker mein Schätzelein ist! Für den König, da ließ er sein Blut für mich aber ebenso gut Mein Schatz hat kein Band und kein Stern kein Kreuz wie die vornehmen Herrn mein Schatz wird auch kein General hätt‘ er nur seinen Abschied einmal. Es scheinen drei Sterne ... Weiterlesen ... ...

Frauenlieder | Geistliche Lieder | Trauerlieder | Liederzeit: | 1838


Ade du liebes Städtchen, ade ihr lieben Mädchen, von euch muß ich jetzt fort an einen andern Ort. Euch, die mir Wohlgefallen, Laß ich mir jetzt abmalen, Bald weiß, bald rot, bald rosenrot, Jetzt ist also die Mod. Wie oft sind wir zusammen In Kompagnie gegangen Im schönen Mondenschein, Im schönen Mondenschein. Ade du liebes ... Weiterlesen ... ...

Abschiedslieder | Arbeitslieder-Handwerkerlieder | Liederzeit: | 1860


Alle Jahre wieder Kommt das Christuskind Auf die Erde nieder Wo wir Menschen sind Kehrt mit seinem Segen Ein in jedes Haus Geht auf allen Wegen Mit uns ein und aus. Steht auch mir zur Seite Still und unerkannt, Daß es treu mich leite An der lieben Hand. Text: Wilhelm Hey 1837 – (1789-1854) Melodie: Friedrich ... Weiterlesen ... ...

Weihnachtslieder | Liederzeit: | 1837


Alles schweige! Jeder neige ernsten Tönen nun sein Ohr! Hört, ich sing´ das Lied der Lieder hört es, meine deutschen Brüder, hall es wider, froher Chor! Deutschlands Söhne, laut ertöne euer Vaterlandsgesang! Vaterland, Du Land des Ruhmes weih‘ zu Deines Heiligtumes Hütern uns auf Lebenslang Hab und Leben dir zu geben sind wir allesamt bereit; ... Weiterlesen ... ...

Deutschlandlieder und Vaterlandsgesänge | Studentenlieder | Liederzeit: | 1781


Als die Preußen marschierten vor Prag Vor Prag, eine wunderschöne Stadt Sie haben ein Lager geschlagen Mit Pulver und mit Blei ward´s betragen Kanonen wurden aufgeführt Schwerin hat sie da kommandiert Einen Trompeter schickten sie hinein, Ob sie das Prag wollten geben ein, Oder ob sie es sollten einschießen. „Ihr Bürger laßts euch nicht verdrießen! ... Weiterlesen ... ...

Soldatenlieder | Liederzeit: , | 1757


Am Neckar, am Neckar Do ischt e Jedes gern Wer d´Heimat hat am Neckar Der sehnt se net in d´Fern´ Juhe! la la la la la la la la la, Der sehnt se net in d´Fern Am Neckar, am Neckar, Do grünt und blüht es fei, Juhe, am liebe Neckar, Do wächst e guter Wei, ... Weiterlesen ... ...

Heimatlieder | Liederzeit: | 1851


An jedem Abend geh´ ich aus hinauf den Wiesensteg. Sie schaut aus ihrem Gartenhaus es stehet hart am Weg. Wir haben uns noch nie bestellt es ist nur so der Lauf der Welt Ich weiss nicht, wie es so geschah seit langem küss ich sie. Ich bitte nicht, sie sagt nicht ja doch sagt sie ... Weiterlesen ... ...

Liebeslieder | Liederzeit: | 1825


Ännchen von Tharau ist´s, die mir gefällt sie ist mein Leben, mein Gut und mein Geld Ännchen von Tharau hat wieder ihr Herz auf mich gerichtet in Lieb und in Schmerz Ännchen von Tharau, mein Reichtum, mein Gut du meine Seele, mein Fleisch und mein Blut Käm alles Wetter gleich auf uns zu schlahn, Wir ... Weiterlesen ... ...

Liebeslieder | Liederzeit: , | 1778