Trauerlieder

Trauerlieder – Lieder am Grab, bei Beerdigungen, bei Trauerfeiern, wenn jemand gestorben ist. Grabgesänge, weltliche und religiöse Trauerlieder.
Siehe auch Lieder für Beerdigungen


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Ach wenns nur der König wüsst

Ach, wenns nur der König auch wüsst wie wacker mein Schätzelein ist! Für den König, da ließ er sein Blut für mich aber ebenso gut Mein Schatz hat kein Band und kein Stern kein Kreuz wie die vornehmen Herrn mein Schatz wird auch kein General hätt’ er nur seinen Abschied einmal. Es scheinen drei Sterne so hell dort über der

Liederzeit: | 1875


Alles ist vergänglich

Alles ist vergänglich es währt eine kurze Zeit Wir alle müssen weichen die Armen wie die Reichen wohl in die Ewigkeit Keiner wird verschonet Keiner kommt davon: Fürsten, Potentaten finden keine Gnaden Müssen alle dran Ich und du und alle müssen vor Gericht müssen hören und sehen mit Seufzen und mit Flehen was der Richter spricht Heut gehst du spazieren

Liederzeit: | 1900


Alles scheidet liebes Herz

Alles scheidet, liebes Herz! Aber Alles kehret wieder: Auch die Freude läßt sich nieder Wo noch eben weilt der Schmerz. Fasse Muth! es kehrt Dein Glück, Liebes Herz, auch Dir zurück! Alles scheidet, liebes Herz! Trost und Hoffnung will nicht scheiden. Hoffe dann in Deinem Leiden, Tröste Dich in Deinem Schmerz! Trost und Hoffnung blieb auch Dir Darum freue Dich

Liederzeit: | , | 1852


Als ich noch so ein Bübel war (mein Mütterl das war gut)

Als ich noch so ein Bübel war da trieb ich´s oft, o Graus ich war so wild, so keck zu Haus ich focht so manchen Strauß Mein Mütterlein, da sah mit Schmerz den kecken Übermut wenn sie mich straft, dann war´s ihr Herz mein Mütterl das war gut Und als der König rief ins Feld da traf´s mein Mütterl schwer

Liederzeit: | | 1936


Am Bachbett brennt die bittre Beere

Am Bachbett brennt die bittre Beere in ihrer Reife tiefstem Rot Mir ist´s, als wenn es Herzblut wäre von Kameraden, wund und tot Da ruhn die Treuen still beisammen gebettet all zum letzten Schlaf verklärt im Glanz der Sonnenflammen all die, die heut die Kugel traf Und auch mein Freund ruht in der Erden mein Herz, was schlägts du laut

Liederzeit: | 1914


An dem Frühling an dem Sommer

An dem Frühling an dem Sommerschön das Menschenleben aufgehtgleich wie das Blümlein auf dem Feld Und das Blümlein das tut verderbendu o Mensch musst einmal sterbenund ich hoff, es währt nicht langso kommt der Tod, nimmt eins davon Auf dem Grabstein da kann man´s lesender da liegt, der ist mein Schatz gewesender da liegt im Gräblein drinder ist gewesen mein

Liederzeit: | | 2011


Auf dem See (Früher Tod der Geliebten)

Auf dem See, da schwimmt ein Schwanen Schwarzbrauns Äuglein, wie die Korallen: Sag, Mädchen, wie bist du so schön gestalt gleich wie die Rosen in dem Wald? Die Rosen blühen, sie müssen verderben, und der Mensch muß einmal sterben; kommt der Tod, der die Liebe zerbricht, nimmt weg manch schönes Angesicht. Auf dem Grabstein, da kann man’s lesen: Die hier

Liederzeit: | 1850


Auf den Auen Englands (Zum Tode von Karl Marx)

Auf den Auen Englands brüten Nebelschleier feucht und kühl gleich den Tagen in der Fremde, gleich den Tagen im Exil wie des Weltmeers gischtgekrönte Wogen stürmend vorwärtsstreben also durch die Weltenpforte London strömt das Völker Leben Dem Geräusch der Millionen ferner, dem Geräusch der Welt schläft ein unbezwung´ner Kämpfer, schläft ein echter Sonnenheld der der Wahrheit Banner treulich hat sein

Liederzeit: | 2008


Auf den Bergen die Burgen im Tale die Saale

Auf den Bergen die Burgen im Tale die Saale die Mädchen im Städtchen einst alles wie heut Ihr werte Gefährten wo seid Ihr zur Zeit mir, ihr Lieben, geblieben? Ach, alle zerstreut Die einen, sie weinen die andern, sie wandern die dritten noch mitten im Wechsel der Zeit auch viele am Ziele zu den Toten entboten verdorben, gestorben in Lust

Liederzeit: | 1847


Auf ihrem Grab da wächst eine Linde

Auf ihrem Grab, da wächst eine Linde, drin pfeifen die Vögel im Abendwinde, und drunter sitzt auf dem grünen Platz ein Müllersknecht mit seinem Schatz Die Winde wehen so süss und so lieblich, die Vögel singen so bang und betrüblich, die schwatzenden Buhlen, die werden stumm sie weinen und wissen selbst nicht warum Text: Heinrich Heine

Liederzeit: | 1850



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