Rätsel und Scherzfragen..

Das sehr beliebte Kasseler Märchen von der heiligen Elisabeth in der Obersten Gasse:
frage man:
„Elisabeth, was machste dann?“
so antworte sie:
„Nix.“

Ich weiß noch, [...] ...

Region: | 1891


Es ist ein Fäßchen wohlgebunden
Es ist noch keines Küfers Hand daran gekommen
Es trinken Herren und Fürsten draus

in  Kasseler Kinderliedchen (1891, Nr. 135)

In Schwaben [...] ...

| 1891


Es liegt etwas Weißes auf dem Dach.
Wenn’s herunter füllt, ist es gelb.

Vgl. das alemannische Rätsel:

Am Dach isch’s wiß und hel
wann’s abefallt, isch’s gel.

in [...] ...

| 1891


Es schrieb ein Mann an eine Wand
Zehn Finger hab ich an jeder Hand
Fünfundzwanzig an Händen und Füßen
Wer das nicht weiß, muß wenig [...] ...

| 1905


Es war einmal ein Zweifuß
der saß auf einem Dreifuß,
Da kam Vierfuß
Und brachte einen Kuhfuß.
Da nahm Zweifuß
Den Dreifuß
Und schlug damit [...] ...

| 1891


Etwas feinere, doch ebenso wirkungsvoll mit den nötigen Gebärden abschließende Scherze sind:

104) A. Gestern ging ich in die — B. (den A kneift) Au!
oder

Region: | 1891


Gott sieht’s nie,
Der König selten,
Der Bauer jeden Tag

in Kasseler Kinderliedchen (1891, Nr. 140)

...

| 1891


A. Ich ging mal bei der Wache vorbei. B. Wie?
Da stand ein Posten. Wie?
Der schulterte das Gewehr. Wie?
Er rief die Wache raus. [...] ...

Region: | 1891


„Noch größer ist die Freude der bösen Straßenjugend, wenn es gelingt, einen Dummen selbst zu einer Antwort zu bringen, die ihn bloß stellt und lächerlich [...] ...

Region: | 1891


Ich ging mal in einen Wald
Da sah ich ein Reh
Da kam ich an einen See
Und zuletzt war ich da
Was ist das?

in [...] ...

| 1891