Goethe (Johann Wolfgang von)

57 Lieder von Goethe (Johann Wolfgang von)

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Durch Feld und Wald zu schweifen

Durch Feld und Wald zu schweifen, Mein Liedchen wegzupfeifen, So geht’s von Ort zu Ort! Und nach dem Takte reget Und nach dem Maß beweget Sich alles an mir fort Ich kann sie kaum erwarten, Die erste Blum’ im Garten, Die erste Blüt’ am Baum. Sie grüßen meine Lieder, Und kommt der Winter wieder, Sing ich noch jenen Traum. Ich

Wanderlieder | Liederzeit: | 1832


Ein Veilchen auf der Wiese stand

Ein Veilchen auf der Wiese stand Gebückt in sich und unbekannt; Es war ein herzig´s Veilchen! Da kam ein´ junge Schäferin Mit leichtem Schritt und munterm Sinn Die Wiese her und sang Ach! denkt das Veilchen, wär’ ich nur Die schönste Blume der Natur, Ach, nur ein kleines Weilchen, Bis mich das Liebchen abgepflückt Und an dem Busen mattgedrückt, Ach,

Liebeskummer | Liederzeit: | 1776


Es fing ein Knab ein Vögelein

Es fing ein Knab ein Vögelein Hm, hm, so, so Da lacht er in den Käfig nein Hm, hm, so, so Da freut er sich so läppisch Hm, hm, so, so Und griff hinein so täppisch Hm, hm, so, so Da flog das Meislein auf ein Haus Hm, hm, so, so Und lacht den dummen Buben aus, Hm, hm, so,

Kinderlieder | Liederzeit: | | 1850


Es fuhr ein Fuhrknecht übern Rhein

Es fuhr ein Fuhrknecht übern Rhein der kehrt beim jungen Pfalzgraf ein Er fuhr ein schönes Faß voll Wein der Pfalzgraf schenkt ihm selber ein Es leb der Fürst, es leb der Knecht! ein jeder tu das Seine recht So trank der Fürst, so trank der Knecht, und Wein und Treue waren echt Text und Musik: unbekannt – in: Die

Fuhrleute | Trinklieder | Liederzeit: | 1843


Es ist ein Schuß gefallen

Es ist ein Schuss gefallen, Mein, sagt, wer schoß da draus? Es war ein junger Jäger, Der schoß im Hinterhaus. Die Spatzen in dem Garten, Die machen viel Verdruß, Zwei Spatzen und ein Schneider, Die fielen von dem Schuß. Die Spatzen von den Schroten, Der Schneider von dem Schreck; Die Spatzen in die Schoten, der Schneider in den Dreck. Text: Johann

Jägerlieder | Schneiderlieder | Liederzeit: | 1810


Es leben die Soldaten (der Bauer gibt den Braten)

Es leben die Soldaten Der Bauer gibt den Braten Der Winzer (auch: Gärtner)  gibt den Most Das ist Soldatenkost Der Bürger muß uns backen den Adel muß man zwacken sein Knecht ist unser Knecht das ist Soldatenrecht In Wäldern gehn wir pirschen nach Rehen und nach Hirschen und bringen frank und frei den Jägern das Geweih Heut schwören wir der Hanne

Raub-Mord-Totschlag | Soldatenlieder | Liederzeit: | | 1798


Es reist ein Knab wohl über den Rhein (Der grausame Bruder)

Es reist ein Knab wohl über den Rhein bei einem Graf da kehrt er ein Sei mir gegrüsst Makgraf am Rhein wo hast du denn dein adeliges Schwesterlein Was fragst du nach meinem Schwesterlein Sie soll dir ja viel zu adelig sein Soll sie mir ja viel zu adelig sein sie hat es geboren, ein Kindelein mein Hat sie es geboren, ein Kindelein

Balladen | Lieder über uneheliche Kinder | Liederzeit: | 1771


Es stehen drei Sterne am Himmel (Lothringen 1920)

Es stehen drei Sterne am Himmel sie geben der Lieben ein Schein Sie scheinen der Lieben vor die Türe Wo bind ich mein Rösselein hin? Hol du es, dein Rösschen beim Zaume Bind es an den Lindnbaum an und setz dich eine kleine Weil nieder und ruhe eine kleine Kurzweil Ich kann es fürwahr nit ruhen Kann nimmer mehr fröhlich sein

Liebeskummer | Raub-Mord-Totschlag | Liederzeit: | 2012


Es war ein König in Thule

Es war ein König in Thule gar treu bis an das Grab Dem sterbend seine Buhle einen goldenen Becher gab. Es ging ihm nichts darüber, er leert ihn jeden Schmaus Die Augen gingen ihm über, so oft er trank daraus. Und als er kam zu sterben, zählt er seine Städte im Reich Gönnt alles seinen Erben – den Becher nicht

Balladen | Liederzeit: | | 1774


Es wirbt ein junger Grafensohn

Es wirbt ein junger Grafensohn ums Königs feine Tochter Er wirbt drei Jahr und sieben Jahr und könnt´ sie nicht erfreien. Und da die sieben Jahr ummer warn ein Brieflein tut sie schreiben: “Leg du dir weibisch Kleiderlein an flecht dir dein Haar in Seide” Er reit vor seiner Schwester Tür: “Schwester, bist du da drinnen? Ach leih mir deinen

Liebeslieder | Liederzeit: | , | 1780