Raub-Mord-Totschlag

Räuberlieder, Mordgeschichten, Krimimusik aus zehn Jahrhunderten. Lieder von Raub, Mord und Totschlag, schrecklichen Verbrechen und schlimmen Missetaten.


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Ach Joseph lieber Joseph (Kindsmörderin)

Ach Joseph, lieber Joseph was hast du gedacht Daß du die schöne Bertha ins Unglück gebracht Ins Unglück geführet so jung und so schön Auf daß sie hat ermordet ihr einziges Kind Ach Joseph, lieber Joseph mit mir ists bald aus Denn sie werd´n mich ja führen zum Schandtor hinaus Zum Schandtor hinaus wohl auf den grünen Platz Ei da

| 1856


Als die wunderschöne Anna auf dem Breitensteine

Als die wunderschöne Anna auf dem Breitensteine saß und strählte ihre schwarzbraunen Haare so schön Sieh, da kam einmal ein Fähnrich geritten daher und sah die schöne Anna und die weinte so sehr “Ach, du wunderschöne Anna warum weinest du so sehr? Weinst du vielleicht um Geld oder weinest du um Gut” “Ich weine ja nicht um Geld und Gut

Liederzeit: | 1880


Als die wunderschöne Anna auf dem Leichensteine saß (1880)

Als die wunderschöne Anna auf dem Leichensteine saß Als die wunderschöne Anna auf dem Leichensteine saß und schmückte sich mit Veilchen blau und schmückte sich mit Veilchen blau Da kam sich ein Fähnrich geritten daher Und sah die wunderschöne Anna weinen so sehr Ach Anna. liebste Anna, warum weinst du so sehr? Ach Anna. liebste Anna, warum weinst du so

Liederzeit: | 1880


Als ich ein kleines Mädchen war (Mädchen und Mörder)

Als ich ein kleines Mädchen war stirbt mir mein Vater und Mutter stirbt mir mein Vater und Mutter Als ich ein kleine Weil grösser war da kam ein Reiter, der wollt mich han da kam ein Reiter, der wollt mich han Er schwenkt mich lieb, er schwenkt mich wert er schwenkt mich wohl hinter sich auf sein Pferd Da reiten

Liederzeit: | | 1900


An einem Bach in einem tiefen Tale (Räuberbraut II)

An einem Bach, in einem tiefen Tale da saß ein Mädchen an einem Wasserfalle sie war so schön, so schön wie Milch und Blut von Herzen war sie einem Räuber gut Du armes Mägdelein, mich dauert deine Seele weil ich muss fort in meine Räuberhöhle wo wir dereinst so glücklich wollten sein es muss jedoch, es muss geschieden sein Nimm

Liederzeit: | 1890


Auf auf ihr Kameraden (Aufruf des Schinderhannes)

Auf, auf ihr Kameraden bei finstrer Nachteszeit! Zeigt eure Heldentaten, es schlafen all bereit. All´ Richter und all Schergen und was uns schrecken kann ihr dürft euch nicht verbergen wenn ihr greift mutig an Tut euch nicht lang bedenken, eilt hin auf jenen Platz, wo in gefüllten Schränken liegt ein verborgner Schatz; erbrechet Tür und Schlösser, wo groß Paläste sein,

Liederzeit: | , | 1803


Biddewiddewitt mein Mann ist kommen

Biddewiddewitt mein Mann ist kommen Biddewiddewitt was mitgebracht? Biddewiddewitt ein Sack voll Kohlen Biddewiddewitt er hat´s gestohlen Biddewiddewitt er soll an Galgen Biddewiddewitt er hängt schon dran aus Siegen 1896 durch Dr. Eskuche

| 1896


Bolle reiste jüngst zu Pfingsten

Bolle reiste jüngst zu Pfingsten nach Pankow war sein Ziel, da verlor er seinen Jüngsten ganz plötzlich im Gewühl; ne volle halbe Stunde hat er nach ihm gespürt, aber dennoch hat sich Bolle ganz köstlich amüsiert ! Zu Pankow gab´s kein Essen, zu Pankow gab´s kein Bier. War alles aufgegessen von fremden Gästen hier, nicht mal ´ne Butterstulle hat man

Liederzeit: | , | 1900


Der Mord an einem Schneidergesellen

In der Lüneburger Heide nachts ein armer Schneider riß (reiste) sah ein Licht zu seiner Freude schimmern in der Finsternis Und er eilt zur Wirtshausstube Wirt und Wirtin waren froh dich der Wirt, der war ein Bube und die Wirtin, die war roh Und es schlief die arme Seele Wirt und Wirtin traten ein schnitten kalt ihm ab die Kehle

Liederzeit: | | 1900


Der Müller ging spazieren aus (vor 1817)

Der Müller ging spazieren aus er ging bis an den Grunwald naus begegnen ihm drei Räuber Ei Müller liebster Müller mein wißt ihr kein schwanger Fräuelein wir wollen eine kaufen Der Müller verschwört sein Leib und Seel er nirgends von einer wissen will bis er hatt selber eine Der Eine griff in Schubsack nein dreihundert Dukaten die warn sein für

Liederzeit: | | 1817



Siehe auch Lieder über den Schinderhannes, die Polizei, Gefangenenlieder, Vagabundenlieder und Moritaten.

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