Blumen Und Pflanzen


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Ich ging im Walde so für mich hin

Ich ging im Walde so für mich hin und nichts zu suchen das war mein Sinn Im Schatten sah ich ein Blümlein stehn wie Sterne leuchtend wie Äuglein schön. Ich wollt´ es brechen, da sagt es fein soll ich zum Welken gebrochen sein? Ich grub’s mit allen Würzlein aus. Zum Garten trug ich’s am hübschen Haus Und pflanzt es wieder

| 1830


Unter dieser Eiche laßt Euch nieder

Unter dieser Eiche laßt Euch nieder Brüder, seht, hier ist das Mahl bereit Trinkt und singt, das erste Eurer Lieder sei der Wälder Königin geweiht Dir gebührt’s vor allen Riesen Eiche Wunderkind der prächtigen Natur kein Geschöpf im weiten Pflanzenreiche trägt wie du der Allmacht hohe Spur Wer vermag der Iahre Zahl zu nennen die dich auf zum Himmel wachsen

Liederzeit: | | 1807



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Volkserotik und Pflanzenwelt

Aigremont, Dr.: Volkserotik und Pflanzenwelt. Erster und Zweiter Band – Eine Darstellung alter wie moderner erotischer und sexuller Gebräuche, Vergleiche, Benennungen, Sprichwörter, Redewendungen, Rätsel, Volkslieder, erotischen Zaubers und Aberglaubens, sexueller Heilkunde, die sich auf Pflanzen beziehen. 2. Auflage,  Leipzig, Ethnologischer Verlag Dr. Friedrich S. Krauss, 1910 U.a. über: Die Waldbäume; Die Obstbäume; Zier-Sträucher u. Bäume; Küchengewächse; Pilze; Kräuter u. Blumen;

Lebensrute

Die erste ursprüngliche Gestaltung des Brauchs mit der Lebensrute zu schlagen ist diese: Frauen und weibliches Hausvieh (vor allem Kühe und Stuten) wurden zu bestimmten Jahreszeiten mit einer grünen Rute oder Gerte (Lebensrute) gewisser Bäume geschlagen oder gepeitscht, um fruchtbar zu werden. Was sah der Naturmensch in diesem Symbol? Für ihn war die Gerte, die Lebensrute das Zeugungsglied des Baumdämons,

Linde

Die Linde wird wie die Buche in der germanischen Volkserotik eine höhere Stellung eingenommen haben, als es jetzt ersichtlich ist. Wie die Buche bezog sie sich wohl auf eine weibliche (gebärende) Gottheit, vielleicht auf Freya (Holda). — Als befruchtender Vegetationsdämon, als Maibaum, mag sie im frühen Mittelalter eine größere Rolle gespielt haben. Denn man kann mit Mannhardt (Baumkultus S. 188)

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