Ich ging im Walde so für mich hin

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Ich ging im Walde
so für mich hin
und nichts zu suchen
das war mein Sinn

Im Schatten sah ich
ein Blümlein stehn
wie Sterne leuchtend
wie Äuglein schön.

Ich wollt´ es brechen,
da sagt es fein
soll ich zum Welken
gebrochen sein?

Ich grub’s mit allen
Würzlein aus.
Zum Garten trug ich’s
am hübschen Haus

Und pflanzt es wieder
am stillen Ort
Nun zweigt es immer
und blüh’t so fort.

Text: Johann Wolfgang von Goethe – (1749-1832)
Musik: trad – bzw von Joseph Gersbach (1787-1830)

u. a. in: — Lieder für höhere Mädchenschulen (1919) — Liederbuch des Thüringerwald-Vereins (1927) –

Liederthema: , ,
(1830)