Liederbuch des Thüringerwald-Vereins

| | 1970

Liederbuch des Thüringerwald-VereinsDas Liederbuch des Thüringerwald-Vereins erschien 1927 und wurde im eigenen Verlag herausgegeben und bearbeitet vom Hauptvorstand Adolf Menzel und Kurt Thiem, die beides selbst auch Kompositionen bz. Texte beisteuerten. Zu beziehen war es durch den Kommissionsverlag F. W. Gadow & Sohn in Hildburghausen.

Das Büchlein enthält 140 Lieder meist aus dem 19. Jahrhundert, wobei besonders Hymnen auf Thüringen und die Wartburg zusammengetragen wurde. Hierbei wird in einem Lied  die Wartburg als „deutscher Gral“ bezeichnet, eine entsetzliche Überhöhung des Nationalen ins Religiöse sechs Jahre vor 1933 – sonst aber ist das Buch eine harmlose Liedchensammlung.)

Lieder des Thüringerwald-Vereins

CD buch






"Liederbuch des Thüringerwald-Vereins" im Archiv:

  • Abend wird es wieder
    Abend wird es wieder, Über Wald und Feld Säuselt Frieden nieder Und es ruht die Welt. Nur der Bach ergießet Sich am Felsen dort, Und er braust und fließet Immer, immer fort. Und kein Abend bringet Frieden ihm und Ruh, Keine Glocke klinget Ihm ein Rastlied zu. So in deinem Streben Bist, mein Herz, auch […]
  • Ach du klarblauer Himmel (Wohin mit der Freud)
    Ach du klarblauer Himmel und wie schön bist du heut möcht ans Herz gleich dich drücken vor Jubel und Freud Aber´s geht doch nicht an denn du bist mir zu weit und mit all meiner Freud´ was fang ich doch an? Ach, du lichtgrüne Welt und wie strahlst du vor Lust und ich möcht mich […]
  • Ach wie ists möglich dann (Thüringerland)
    Ach wie ist´s möglich dann daß ich dich lassen kann wo meine Wiege stand Thüringerland Duften die Berge blau wenn ich waldaufwärts schau wird mir das Herz so weit voll Seligkeit Seh ich die Matten grün wo unsre Herden ziehn bet ich voll Andachtsglut Gott, du bist gut Ruf ich: Wie ´st´s doch schön frag […]
  • Ade du lieber Tannenwald
    Ade, du lieber Tannenwald ade, ade! Wie rief die Scheidestund so bald ade, ade! Mir ist das Herz so trüb und schwer als rief´s: du siehst ihn nimmermehr ade, ade! Ade, du liebes Waldesgrün ade, ade! Ihr Blümlein mögt noch lange blühn ade, ade! Mögt andre Wandrer noch erfreun Und ihnen eure Düfte streun ade, ade! Und scheid´ ich auch auf […]
  • Am Brunnen vor dem Tore
    Am Brunnen vor dem Tore Da steht ein Lindenbaum Ich träumt in seinem Schatten So manchen süßen Traum Ich schnitt in seine Rinde so manches liebes Wort Es zog in Freud und Leide Zu ihm mich immer fort Ich mußt auch heute wandern Vorbei in tiefer Nacht Da hab ich noch im Dunkel Die Augen […]
  • An der Saale hellem Strande
    An der Saale hellem Strande stehen Burgen stolz und kühn Ihre Dächer sind zerfallen, und der Wind streicht durch die Hallen, Wolken ziehen d´rüber hin. Zwar die Ritter sind verschwunden, Nimmer klingen Speer und Schild; Doch dem Wandersmann erscheinen In den altbemoosten Steinen Oft Gestalten zart und mild. Droben winken schöne Augen, Freundlich lacht manch […]


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