Liederbuch des Thüringerwald-Vereins von A - Z


Abend wird es wieder

Abend wird es wieder, Über Wald und Feld Säuselt Frieden nieder Und es ruht die Welt. Nur der Bach ergießet Sich am Felsen dort, Und er braust und fließet Immer, immer fort. Und kein Abend bringet Frieden ihm und Ruh, Keine Glocke klinget Ihm ein Rastlied zu. So in deinem Streben Bist, mein Herz, auch du: Gott nur kann dir

Abendlieder | Liederzeit: | | 1837


Ach du klarblauer Himmel (Wohin mit der Freud)

Ach du klarblauer Himmel und wie schön bist du heut möcht ans Herz gleich dich drücken vor Jubel und Freud Aber´s geht doch nicht an denn du bist mir zu weit und mit all meiner Freud´ was fang ich doch an? Ach, du lichtgrüne Welt und wie strahlst du vor Lust und ich möcht mich gleich werfen dir voll Lieb

Liebeslieder | Liederzeit: | 1850


Ach wie ists möglich dann (Thüringerland)

Ach wie ist´s möglich dann daß ich dich lassen kann wo meine Wiege stand Thüringerland Duften die Berge blau wenn ich waldaufwärts schau wird mir das Herz so weit voll Seligkeit Seh ich die Matten grün wo unsre Herden ziehn bet ich voll Andachtsglut Gott, du bist gut Ruf ich: Wie ´st´s doch schön frag ich: Kann´s anders gehn Wo

Heimatlieder | Liederzeit: | 1860


Ade du lieber Tannenwald

Ade, du lieber Tannenwald ade, ade! Wie rief die Scheidestund so bald ade, ade! Mir ist das Herz so trüb und schwer als rief´s: du siehst ihn nimmermehr ade, ade! Ade, du liebes Waldesgrün ade, ade! Ihr Blümlein mögt noch lange blühn ade, ade! Mögt andre Wandrer noch erfreun Und ihnen eure Düfte streun ade, ade! Und scheid´ ich auch auf lebenslang, ade, ade! O Wald, o

Abschiedslieder | Liederzeit: | 1836


An der Saale hellem Strande

An der Saale hellem Strande stehen Burgen stolz und kühn Ihre Dächer sind zerfallen, und der Wind streicht durch die Hallen, Wolken ziehen d´rüber hin. Zwar die Ritter sind verschwunden, Nimmer klingen Speer und Schild; Doch dem Wandersmann erscheinen In den altbemoosten Steinen Oft Gestalten zart und mild. Droben winken schöne Augen, Freundlich lacht manch roter Mund, Wand’rer schaut wohl

Wanderlieder | | | 1826


Ännchen von Tharau ist´s die mir gefällt

Ännchen von Tharau ist´s, die mir gefällt sie ist mein Leben, mein Gut und mein Geld Ännchen von Tharau hat wieder ihr Herz auf mich gerichtet in Lieb und in Schmerz Ännchen von Tharau, mein Reichtum, mein Gut du meine Seele, mein Fleisch und mein Blut Käm alles Wetter gleich auf uns zu schlahn, Wir sind gesinnt bei einander zu

Liebeslieder | Liederzeit: , | | 1637


Auf bergfrohe Scharen (Dolmarwanderung)

Auf bergfrohe Scharen den Stab nun zur Hand zum Dolmar zu fahren im Thüringer Land Die Sorgen laßt andern uns aber gefällt ein Schauen, ein Wandern in blühender Welt Hier prangende Felder dort blumige Au´n hier grünende Wälder vom Gipfel zu schau´n Und dort uns zu Füßen das silberne Band der Werra. Wie grüßen das Thüringer Land Wenn fern dann

Wanderlieder | Liederzeit: | 1927


Auf den Schnee auf den Schnee

Auf den Schnee auf den Schnee folgt der schöne Hoffnungsklee wenn der Winter ist vergangen sollen neu die Blumen prangen schwingt die Lerche sich zur Höh auf den Schnee auf den Schnee folgt der schöne Hoffnungsklee Wie Gott will, wie Gott will hält getrost mein Herz ihm still Soll der Himmel sich verhüllen wird der Regen niederquillen gibt´s Gedeih in

Frühlingslieder | Liederzeit: | 2008


Beim Holderstrauch beim Holderstrauch

Der Holderstrauch, der Holderstrauch, der blüht so schön im Mai da sang ein kleines Vögelein ein Lied von Lieb und Treu Beim Holderstrauch, beim Holderstrauch wir saßen Hand in Hand Wir waren in der Maienzeit die Glücklichsten im Land Beim Holderstrauch, beim Holderstrauch da muß geschieden sein Komm bald zurück, komm bald zurück du Allerliebster mein Beim Holderstrauch, beim Holderstrauch da weint ein

Liebeskummer | Liederzeit: | 1896


Bin durch die Alpen gezogen

Bin durch die Alpen gezogen wo die Lawine rollt sah, wie in Meereswogen tauchte der Sonne Gold Aber freudig ich tauschte Alpen und Meerestrand für das tannendurchrauschte nordische Heimatland Schlösser sah ich und Türme schimmernd und marmorweiß dunkeler Pinien Schirme wiegten im Winde sich leis aber schöner und besser – lacht mich immer hinaus als die Marmorschlösser dünkt mich mein

Heimatlieder | Wanderlieder | | 1890




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