Liedergeschichte: Heidenröslein

Zur Geschichte von "Heidenröslein": Parodien, Versionen und Variationen.

Es sah ein Knab ein Röslein stehn Ein Röslein auf der Heiden Er sah, es war so frisch und schön Und blieb stehn, es anzusehen Und stand in süßen Freuden Röslein, Röslein, Röslein rot Röslein auf der Heiden! Der Knabe sprach: „Ich breche dich! Röslein auf der Heiden Das Röslein sprach: „Ich steche dich Daß ... Weiterlesen ... ...

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Ein Veilchen auf der Wiese stand Gebückt in sich und unbekannt; Es war ein herzig´s Veilchen! Da kam ein´ junge Schäferin Mit leichtem Schritt und munterm Sinn Die Wiese her und sang Ach! denkt das Veilchen, wär‘ ich nur Die schönste Blume der Natur, Ach, nur ein kleines Weilchen, Bis mich das Liebchen abgepflückt Und ... Weiterlesen ... ...


Sah ein Knab ein Röslein steh´n Röslein auf der Heiden War so jung und war so schön Lief er schnell es nah zu seh´n sah´s mit vielen Freuden Röslein, Röslein, Röslein rot Röslein auf der Heiden Knabe sprach: „Ich breche dich, Röslein auf der Heiden.“ Röslein sprach: „Ich steche dich, Daß du ewig denkst an ... Weiterlesen ... ...

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Es liegt ein Weiler fern im Grund da blüht ein Röslein jung und schön wie nimmer in der ganzen Rund so traut, so lieblich anzusehn Und als ich kam und als ich´s sah Ich weiß es nicht, wie mir geschah „O Röslein rot, o Röslein schön ach hätt ich nimmer dich gesehn!“ Willst holdes Röslein ... Weiterlesen ... ...


Wohl ein einsam Röslein stand welk und matt am Wege von des Sommers Glut verbrannt armes Röslein unbekannt ohne Lieb und Pflege Armes armes Röslein ach welk und matt am Wege Kam ein Mägdlein her und sah Röslein an dem Wege Röslein stehst so einsam da sei getrost ich komme ja daß ich deiner pflege ... Weiterlesen ... ...


Ich ging im Walde so für mich hin und nichts zu suchen das war mein Sinn Im Schatten sah ich ein Blümlein stehn wie Sterne leuchtend wie Äuglein schön. Ich wollt´ es brechen, da sagt es fein soll ich zum Welken gebrochen sein? Ich grub’s mit allen Würzlein aus. Zum Garten trug ich’s am hübschen ... Weiterlesen ... ...


Sah ein Fürst ein Büchlein stehn in des Ladens Ecken, nahm es rasch, es durchzusehn las es auch vorm Schlafengehn doch mit tausend Schrecken. Büchlein, Büchlein, Büchlein keck, aus des Ladens Ecken. König sprach, ich unterdrück’s, Büchlein aus dem Laden, Büchlein lachte: O des Glücks! Dann liest man mich hinterrücks, und das bringt nie Schaden. ... Weiterlesen ... ...


Das Lied in der Fassung unter A ist zuerst gedruckt in Herders Schrift „Von deutscher Art und Kunst“ (Hamburg 1773, S. 57) dort mitgeteilt von Herder in seinem Aufsatze „Auszug aus einem Briefwechsel über Oisian und die Lieder alter Völker“. Dort steht es als ein „Fabelliedchen“ ohne Goethe’s Namen und noch S. 34 daselbst die ... Weiterlesen ... ...


Sah ein Knab ein Gläslein stehn Gläslein edlen Bieres. war so schwarzbraun, schäumend schön wollt´ den Boden gern er sehn dacht: ich nehme mir es Gläslein edles Bieres Knabe sprach ich leere dich Gläslein edlen Bieres. Gläslein sprach ich wehre mich bis ich hab besieget dich. Rat dir nicht, probier es Und der wilde Knabe ... Weiterlesen ... ...


War ein Schickslein an der Lahn Schickslein schwer im Dalles Kunde frug: Wo ist Dein Mann? Bot ihr seine Finne an: Schmor´ und sei mein Alles! Schickslein, Schickslein an der Lahn Schickslein schwer im Dalles! Höre lieber Kunde, sprach ’s Schickslein schwer im Dalles, Schleppst Du mich als Schickse nach Und Du kommst nach Bacherach, ... Weiterlesen ... ...