Goethe (Johann Wolfgang von)

57 Lieder von Goethe (Johann Wolfgang von)

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Freudvoll und leidvoll gedankenvoll sein

Freudvoll und leidvoll, gedankenvoll sein langen und bangen in schwebender Pein himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt glücklich allein ist die Seele die liebt Tränen ach fließen auf Erden so viel Kummer belastet so manches Gefühl Schwermut macht Herzen zum Tode betrübt glücklich allein ist die Seele die liebt Veilchen und Rosen im Garten verblühen Jugend und Anmut im Leben entfliehen Ahnung und

Liebeslieder | Liederzeit: | 1788


Herz mein Herz was soll das geben (Neue Liebe neues Leben)

Herz, mein Herz, was soll das geben? Was bedränget dich so sehr? Welch ein fremdes neues Leben Ich erkenne dich nicht mehr Weg ist alles, was du liebtest Weg, warum du dich betrübtest Weg dein Fleiß und deine Ruh Ach, wie kamst du nur dazu Fesselt dich die Jugendblüte Diese liebliche Gestalt Dieser Blick voll Treu und Güte Mit unendlicher

Liebeslieder | Liederzeit: | 1775


Hier sind wir versammelt (Ergo bibamus)

Hier sind wir versammelt zu löblichem Tun, drum, Brüderchen, ergo bibamus! Die Gläser sie klingen, Gespräche sie ruhn beherziget: ergo bibamus! Das heisst noch ein altes, ein tüchtiges Wort es passet zum ersten und passet so fort und schallet, ein Echo, vom festlichen Ort ein herrliches: Ergo bibamus! Ich hatte ein freundliches Liebchen gesehn da dacht’ ich mir: Ergo bibamus!

Trinklieder | Liederzeit: | 1810


Hoffnung Hoffnung komm nur bald

Hoffnung Hoffnung komm nur bald meines Herzens Aufenthalt mein Verlangen steht allein zu dem Herzallerliebsten mein Wer schreibt mir ein Briefelein an den Herzallerliebsten mein ob er noch ist frisch und gsund ob noch lacht sein roter Mund Schwing dich auf Frau Nachtigall grüß mein Schatz viel tausendmal grüß mir ihn aus Herzensgrund wünsch ihm daß er bleib gesund Merk

Liebeskummer | Liederzeit: | | 1740


Hört ihr Christen mit Verlangen (Faust)

Hört ihr Christen mit Verlangen nun was Neues ohne Graus, wie die eitle Welt thut prangen mit Johann dem Doktor Faust Zu Anhalt war er geboren, Er studiert’ mit allem Fleiß; In der Hoffart aulerzogen richtet sich nach alter Weis. Vierzigtausend Geister er zitierte mit Gewalt wohl aus der Höll doch es war nicht einer drunter der ihm recht könnt

Balladen | Liederzeit: | | 1800


Hört zu ihr Junggesellen (Mordgeschichte von dem jungen Werther)

Eine entsetzliche Mordgeschichte von dem jungen Werther, wie sich derselbe den 21 Dezember durch einen Pistolenschuß eigenmächtig ums Leben gebracht. Allen jungen Leuten zur Warnung, in ein Lied gebracht, auch den Alten fast nützlich zu lesen. Hört zu ihr Junggesellen und ihr Jungfräulein zart Damit ihr nicht zur Höllen aus lauter Liebe fahrt Die Liebe, traute Kinder! Bringt hier auf

Balladen | | , | 2008


Ich bin der wohlbekannte Sänger – Rattenfänger

Ich bin der wohlbekannte Sänger, Der vielgereiste Rattenfänger Den diese altberühmte Stadt Gewiß besonders nötig hat. Und wären´s Ratten noch so viele Und wären Wiesel mit im Spiele: Von allen säubr´ ich diesen Ort, Sie müssen miteinander fort Dann ist der gutgelaunte Sänger Mitunter auch ein Kinderfänger, Der selbst die wildesten bezwingt, Wenn er die goldnen Märchen singt. Und wären

Balladen | Liederzeit: | 2006


Ich denke dein wenn sich im Blütenregen

Ich denke dein, wenn sich im Blütenregender Frühling maltund wenn des Sommers mild gereifter Segenin Ähren strahlt Ich denke dein, wenn sich das Weltmeer tönendGen Himmel hebt,Und vor der Wogen Wut das Ufer stöhnendZurücke bebt. Dein denk’ ich, wenn der junge Tag sich goldenDer See enthebt,An neugebornen zarten BlumendoldenDer Frühthau schwebt. Ich denke dein, wenn sich der Abend röthendIm Hain verliert,Und Philomelens

Liebeslieder | | 2008


Ich ging im Walde so für mich hin

Ich ging im Walde so für mich hin und nichts zu suchen das war mein Sinn Im Schatten sah ich ein Blümlein stehn wie Sterne leuchtend wie Äuglein schön. Ich wollt´ es brechen, da sagt es fein soll ich zum Welken gebrochen sein? Ich grub’s mit allen Würzlein aus. Zum Garten trug ich’s am hübschen Haus Und pflanzt es wieder

Blumen Und Pflanzen | Kinderlieder | Weitere Volkslieder | | 1830


Ich hab mein Sach auf nichts gestellt Juche! juche! juche!

Ich hab´ mein Sach auf nichts gestellt, Juche! juche! juche! Drum ist´s wohl mir in der Welt Juche! juche! juche! Und wer will mein Kamerade sein der stosse mit mir an, der stimme mit ein bei dieser Neige Wein! Ich stellt’ mein Sach auf Geld und Gut. Juche! juche! juche! Darüber verlor ich Freud’ und Mut. O weh! o weh!

Weitere Volkslieder | Liederzeit: | 1806