Trinklieder

Trinklieder: An die 300 Trinklieder vom Wein und Reben, Bier und Gerstensaft, Hopfen und Malz. Studentische und nicht Studentische Saufrituale aus Kneipe, Pinte, Kaschemme. Deutsche Trinklieder, denn „gesoffen wird immer.“


Ach wenn doch immer Kirmes wär

Ach wenn doch immer Kirmes wär, ach wenn doch immer Kirmes wär! Liebes Gretchen, wackres Mädchen: Wo geht der Weg nach Halle? Immer den Fußsteig lang, bei der Mühle weg, weg, weg geht der Weg nach Halle Ach, wenn doch immer Kirmes wär! Ach ich bin so trunken, daß ich nur nicht falle! Immer den Fußsteig lang, bei der Mühle

Liederzeit: | | 1856


Ach wie schön ist doch das Leben (Ein Prosit der Gemütlichkeit)

Ach wie schön ist doch das Leben wenn es schmückt Gemütlichkeit Laßt die Stimmen uns erheben daß man hört es weit und breit Mit Sing und Sang, mit Kling und Klang ein Prosit der Gemütlichkeit ein Prosit, ein Prosit der Gemütlichkeit Fröhlich weilen wir beisammen schwebend über Raum und Zeit und der Lebensfreude Flammen lodern in Gemütlichkeit Mit Sing und

Liederzeit: | 1913


All voll all voll

Bist du voll, so lege dich nieder, steh früh auf und fülle dich wieder, das ganze Jahr, den Abend und den Morgen All voll, all voll, all voll all voll, all voll, all voll. Bier und Wein aus einem Faß, sauf es ohn‘ Unterlaß, das ganze Jahr, den Abend und den Morgen. All voll, all voll, all voll all voll,

Liederzeit: | 1480


Alle meine Pulse klopfen (Schneewittchens Bierlied)

Alle meine Pulse klopfen bei dem Duft von Malz und Hopfen Wein ist nur für feine Zungen alles Bier geht durch die Lungen edles Naß, frisch vom Faß Mädchen fülle mir den Becher ja Gambrin, keck und kühn ist der König aller Zecher tralala! Selig fang ich an zu träumen seh den braunen Saft ich schäumen Bacchus prunkt mit dem

Liederzeit: | 1870


Alles was wir lieben lebe

Alles, was wir lieben, lebe alles, was uns hoch erfreut Wein und Frühling, Frucht und Blüte frohe Laune, Herzensgüte Freundschaft und Geselligkeit Alles, was wir lieben, lebe jedes zart geknüpfte Band du vor allen, das uns heget das uns treu und freundlich pfleget du, o teures Vaterland Alles, was wir lieben lebe jede Blume sei gepflückt jede Freude sei willkommen

Liederzeit: | | 1850


Als Noah aus dem Kasten war

Als Noah aus dem Kasten war da trat zu ihm der Herre dar der roch des Noah Opfer fein und sprach: „Ich will dir gnädig sein und weil du ein so frommes Haus so bitt´ dir selbst die Gnade aus!“ Da sprach der Noah: „Lieber Herr! Das Wasser schmeckt mir gar nicht sehr Dieweil darin ersäufet sind All‘ sündhaft Vieh

Liederzeit: | 1824


Als Noah in die Arche gestiegen

Als Noah in die Arch´ gestiegen bei jener großen Wasserflut valdera Da sah er einen Kater liegen auf seinem Bett und rief in Wut, valdera Mon Dieu im Bett da liegen wir drum fahre ab, du dummes Tier o Kater, valdera, o Kater Er fasste ihn bei seinem Kragen und war ihn in die Flut hinaus, valdera Das tät dem

Liederzeit: | 1883


An der Elbe Strand liegt mein Vaterland

An der Elbe Strand liegt mein Vaterland lieb´s von ganzer Seele aber meine Kehle ist zu Haus am Rhein dürstet nur nach Wein Wem es Freude schafft trinke Bruderschaft mit den kalten Fröschen meinen Durst zu löschen hol ich mir vom Rhein lebenswarmen Wein Spricht ein kluger Mund Wein sei nicht gesund ei! so trink er keinen doch mir will

Liederzeit: | 1827


An einem Sommerabend (und tranken immer noch eins)

An einem Sommerabend im Schatten des heiligen Hains, da zechten die alten Deutschen auf beiden Ufern des Rheins Und sieh, des Wegs von ferren ein Römer kam zu Fuss; der sagte: “ Meine Herren mein Nam‘ ist Tacitus. Von Ihres Landes Sitten schreib‘ ich eine Biographie, drum wollte ich Sie bitten erklären Sie mir die!“ Die alten Deutschen schwiegen und

Liederzeit: | 1872


Angezapft angezapft

Angezapft. angezapft! Rheinwein oder Bier aus Flandern Auf der durstgequälten Kehle sitzt ermattet schon die Seele um verzweifelnd auszuwandern Freilich ist´s noch früh am Tage aber glaub mir, was ich sage Trinken schmeckt zu jeder Stund´ Auf den Spund! Auf den Spund! Eingeschenkt, eingeschenkt! Füll die Gläser, schmucke Dirne Eins für mich, für dich das andre wenn ich fröhlich weiterwandre bleibt auch

Liederzeit: | 1846




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