Winter ade Scheiden tut weh

Winter ade Scheiden tut weh

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Zweite Melodie:

Winter ade Scheiden tut weh

Winter ade!
Scheiden tut weh.
Aber dein Scheiden macht,
Daß mir das Herze lacht!
Winter ade!
Scheiden tut weh

Winter ade!
Scheiden tut weh.
Gerne vergeß ich dein,
Kannst immer ferne sein.
Winter ade!
Scheiden tut weh.

Winter ade!
Scheiden tut weh.
Gehst du nicht bald nach Haus,
Lacht dich der Kuckkuck aus!
Winter ade!
Scheiden tut weh.

Text: Hoffmann von Fallersleben 1835
Musik: nach einem alten fränkischen Volkslied: Schätzchen ade
Melodie zuerst gedruckt bei Friedrich Silcher , 1827

Geschichte dieses Liedes:
Liederthema: , ,
Liederzeit: , (1835)
Schlagwort: |


Anmerkungen zu "Winter ade Scheiden tut weh"

Vielfach als Kinderlied eingeordnet, ist dieses Lied doch auch politisch deutbar. Der „Kuckuck“ als Freiheitssymbol der 1848er-Revolution ist hinlänglich bekannt; und es gibt viele weitere Gedichte, in denen Hoffmann die politischen Verhältnisse in Deutschland als „Winter“ bezeichnet. Das Lied entstand drei Jahre nach dem Hambacher Fest (1832). 1848 – im Jahr der Revolution – bringen es Fallersleben und Ludwig Erk als das erste Lied in „Hundert Schullieder„. Alles klar?

Offensichtlich war und ist der politische Zusammenhang aber nicht: Dieses Lied war in Preußen vor dem ersten Weltkrieg für den Unterricht in der ersten Klasse vorgeschrieben ( Zentralblatt der preußischen Regierung von 1912)

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