Hört, ihr Herrn laßt euch sagen (1835)

Hört, ihr Herrn, laßt euch sagen Wisset, die Zeit hat nichts geschlagen Nichts geschlagen und nichts gebracht weil wir alles fein tum [dumm] gemacht Lobt den Herrn! Text und Musik: Verfasser unbekannt- Aus dem Gerichtsbuch von Döltzschen bei Dresden  – Die Notizen stammen etwa aus dem Jahre 1835. Damals sang der Gemeindenachtwächter diesen Schelmenspruch , nach: A. Meiche , Jahrbuch für

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Vögelein im Tannenwald

Vögele im Tannenwald pfeifet so hell – tirili pfeifet de Wald aus und ein wo wird mei Schätzele sein? Vögelein im Tannenwald pfeifet so hell Vögelein im Tannenwald pfeifet so süss, tirili pfeifet de Bach auf und ab bis i mei Schätzele hab. Vögelein im Tannenwald pfeifet so süss! Vögelein ums Lauberhaus pfeifet so leis, tirili pfeifet so zart und

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Im Walde möcht ich leben

Im Walde möcht´ ich leben zur heißen Sommerzeit, der Wald, der kann uns geben viel Lust und Fröhlichkeit. In seine künlen Schatten winkt jeder Zweig und Ast das Blümchen auf den Matten nickt mir: “Komm, lieber Gast!” Wie sich die Vögel schwingen im hellen Morgenglanz! Und Hirsch´ und Rehe springen so lustig wie zum Tanz Von jedem Zweig und Reise

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In dem Kerker saßen zu Frankfurt an dem Main (Die freie Republik)

In dem Kerker saßen zu Frankfurt an dem Main schon seit vielen Jahren sechs Studenten ein Die für die Freiheit fochten und für das Bürgerglück und für die Menschenrechte der freien Republik. Und der Kerkermeister sprach es täglich aus : “Sie, Herr Bürgermeister es reißt mir keiner aus!” Aber doch sind sie verschwunden abends aus dem Turm um die 12. Stunde

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