Es wollt ein Mädel in der Früh aufstehn Dreiviertel Stund voraus wollte in den Wald spazieren gehn wollte Brombeern pflücken ab Und als das Mädel in den Wald hinein kam begegnet ihm des Jägers Knecht Schönstes Mädchen, scher dich aus dem Wald denn es ist meines Herren Recht Und als das Mädel ein Stück weiter ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
| 1936


Der kitschige Ton und die sentimentalen Inhalte vieler Volkslieder wurden spätestens in der Weimarer Zeit veräppelt und parodiert, wie z.B. diese Passage aus „Der Pott“ (1935, 1942) zeigt: Du kennst ? Das Eskulapplied? : „Es kulappert die Mühle am rauschenden Bach“ das Lied von der Auster?: „Auster Jugendzeit auster Jugendzeit…“ auch vielleicht das Lied von ... Weiterlesen ... ...

| 1935


Es wollt ein Mägdlein früh aufstehn Dreiviertelstund vor Tag Wollt in den Wald spazieren gehn wollt Brombeern brechen ab Und als sie in den Wald nein kam, Begegnet ihr Jägers Knecht. Ey Mädchen scher dich weg nach Haus, Dem Herren ist das nicht recht. Und als das Mädchen rückwärts kam, Begegnet ihr Jägers Sohn: »Ey ... Weiterlesen ... ...

| 1933


Es wollt´ ein Mägdlein wohl früh aufstehn dreiviertel Stund vor Tag wollt in den Wald spazieren gehn holdri, holdri, spazieren gehn wollt Brombeern brechen ab Und als sie in den Wald reinkam da kam des Försters Sohn „Ei, Mägdlein, setz dich nieder holdri, holdri, dich nieder ich pflück dein Körbchen voll“ „Ein Körbchen voll, das brauch ich nicht ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1926


In deutschen Landen ist augenblicklich ein Lied im Schwange, das den vollendetsten Ausdruck der Volksseele enthält, den man sich denken kann – ja, mehr: das so recht zeigt, in welcher Zeit wir leben, wie diese Zeit beschaffen ist, und wie wir uns zu ihr zu stellen haben. Während der leichtfertige Welsche sein Liedchen vor sich ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1922


Es wollt´ ein Mädchen früh aufstehn ein Stündelein vor Tag Brombeeren wollt sie brechen gehn Fadiralala juja spazieren gehn wohl in den grünen Wald Und als sie in den Wald hinein kam begegnet ihr dem Jäger sein Knecht. „Ach Mädchen, schaff dich aus dem Wald ich behaupt meim Herrn sein Recht“ Und als sie stückwärts weiter ist komm´ begegnet ihr dem Jäger sein Sohn. „Ach ... Weiterlesen ... ...

| 1918


Deutsche Männer, außerhalb der Schule tätig, die berechtigten Anspruch auf höhere Bildung stellen dürfen, versagen nach der ersten Strophe des Nationalliedes: „Deutschland über alles“. Welche Tafelrunde von etwa zwanzig Deutschen meisterte das Lied „Die Wacht am Rhein“ in mehr als der ersten und letzten Strophe? Wie hilflos erscheinen Versammlungen, in denen mehr als die erste ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1916


Die Bekämpfung der Kinderarmut war das zentrale Thema im letzten Bremer Wahlkampf. Dabei ist die Erkenntnis, daß die Kinder in den Bremer Stadtteilen Gröpelingen, Walle oder Tenever schlechter leben, häufiger erkranken und somit früher sterben werden als ihre Altersgenossen in Borgfeld oder Oberneuland, nicht neu. Und daß unser Schulsystem diesen unerträglichen Zustand noch verstärkt, wissen ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1907


Das Lied in der Fassung unter A ist zuerst gedruckt in Herders Schrift „Von deutscher Art und Kunst“ (Hamburg 1773, S. 57) dort mitgeteilt von Herder in seinem Aufsatze „Auszug aus einem Briefwechsel über Oisian und die Lieder alter Völker“. Dort steht es als ein „Fabelliedchen“ ohne Goethe’s Namen und noch S. 34 daselbst die ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1895


Der weltberühmte französische Kriegs- und Nationalgesang und zugleich Marsch entstand im Jahre 1792 zu Straßburg als „Chant de guerre pour l armée du Rhin“, und weil er zuerst von den Marseiller Freiwilligen bei ihrem Einzug in Paris gesungen wurde, bekam er dadurch seinen noch gebräuchlichen Namen „la Marseillaise“. Im Jahre 1792 sammelte sich eine Armee ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1895