Hintergrund: Kriegserziehung im Kaiserreich

Lieder und Texte über Kriegserziehung im Kaiserreich im Vorfeld des Ersten und Zweiten Weltkriegs.

„In unserem diesjährigen Bericht müssen die patriotischen Gedenktage voranstehen. Unsere Schüler, von denen manche an den Feiern durch eigene Darbietungen sich beteiligen, haben bleibende Eindrücke gewonnen und werden – das dürfen wir zuversichtlich erwarten – auch im späteren Leben durch die Tat beweisen, daß sie wissen, was sie dem Vaterlande zu leisten schuldig sind.“ (Jahresbericht 1913 eines Berliner Gymnasiums)

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Das Vaterland ruft mich zum heiligen Streite Muß scheiden, ihr Lieben, ade Ach, stillet die Tränen, Gott ist mein Geleite Er hilft, daß ich wieder euch seh! Wer redlich, wie wir seiner Heimat ergeben den schützet der Himmel vor Weh! Mein Herz, euch, ihr Lieben Der Heimat mein Leben Gott, schütz euch, ihr Teuren, ade ... Weiterlesen ... ...

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Zur Schmiede ging ein junger Held er hatt´ ein gutes Schwert bestellt doch als er´s wog in freier Hand das Schwert er viel zu schwer empfand Der alte Schmied den Bart sich streicht „Das Schwert ist nicht zu schwer noch leicht zu schwach ist euer Arm, ich mein´ doch morgen soll geholfen sein.“ „Nein, heut´! ... Weiterlesen ... ...

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Muttersprache, Mutterlaut wie so wonnesam, so traut Erstes Wort, das mir erschallet süßes erstes Liebeswort erster Ton, den ich gelallet klingest ewig in mir fort Sprache, schön und wunderbar ach wie klingest du so klar Will noch tiefer mich vertiefen in den Reichtum, in die Pracht: Ist mir´s doch, als ob mich riefen Väter aus ... Weiterlesen ... ...

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Es irrt durch Schnee und Wald umher Das große, mächt´ge Franzosenheer. Der Kaiser auf der Flucht Soldaten ohne Zucht Mit Mann und Ross und Wagen So hat sie Gott geschlagen Jäger ohne Gewehr Kaiser ohne Heer Heer ohne Kaiser Wildnis ohne Weiser Mit Mann und Ross und Wagen So hat sie Gott geschlagen Trommler ohne ... Weiterlesen ... ...

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Mein Arm wird stark und groß mein Mut gib, Vater, mir ein Schwert Verachte nicht mein junges Blut ich bin der Väter wert! Ich finde fürder keine Ruh im weichen Knabenstand ich stürb, o Vater, stolz wie du den Tod für´s Vaterland Schon früh in meiner Kindheit War mein täglich Spiel der Krieg. Im Bette ... Weiterlesen ... ...

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Ein scheckiges Pferd ein blankes Gewehr und ein hölzernes Schwert was braucht man denn mehr Ich bin ein Soldat man sieht mir´s wohl an ich marschiere schon grad halt Schritt wie ein Mann Mit trotzigem Mut zieh morgen´s ich aus kehr freundlich und gut um Mittag nach Haus So wird exerziert zum Abend noch spat ... Weiterlesen ... ...

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Unaufhaltsam baut und zerstört die Geschichte….Wer an dies unendliche Werden, an die ewige Jugend unseres Geschlechtes glaubt,der muß auch die unabänderliche Notwendigkeit des Krieges erkennen. Die Hoffnung, den Krieg aus der Welt zu vertilgen, ist nicht nur sinnlos, sondern tief unsittlich; sie müßte, verwirklicht, viele wesentliche und herrliche Kräfte der Menschenseele verkrüppeln lassen… in: Heinrich ... Weiterlesen ... ...

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Nicht des Geistes, sondern des Schwertes Schärfe gab dir alles, wiedererstandenes Deutschland Ruhm und Einheit, äußere Macht und Wohlfahrt dankst du dem Eisen! Laß die Harfen tönen zu Siegesgesängen aber halte mitten im Jubel wache Unter Lorbeerzweigen und Myrtenreisern trage das Schlachtenschwert Meine Mahnung wird erst der Enkel segnen wenn er unverdrossen die Waffen wahrte ... Weiterlesen ... ...

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Der König von Sachsen hat es selber gesagt dass die hübschen jungen Burschen müssen werden Soldat mit Juvalle rallera, mit Juvalle rallera, daß die hübschen jungen Burschen müssen werden Soldat Die Starken und Strammen die  sucht er sich aus und die Krummen und die Lahmen schickt er wieder nach Haus Der Hauptmann stand draußen schaut ... Weiterlesen ... ...

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Die Kindergärtnerin ordnet die kleinen Marschierer (Kindergartenkinder) zu zwei und zwei, welche in einem kleinen Abstande hintereinander zu stehen kommen. Die Leiterin des Spiels steht selbstverständlich an der Spitze der Kinderschar, die Augen den Kleinen zugewandt, also rückwärts, um diesen immer ihre Aufmerksamkeit zuzuwenden und dem Spiele alles Störende fern zu halten. Gesetzt, der Zug ... Weiterlesen ... ...