Schubert (Franz Schubert) von A - Z ..

Laue Lüfte, Blumendüfte
Alle Lenz- und Jugendlust
Frischer Lippen Küsse nippen
Sanft gewiegt an zarter Brust
Dann der Trauben Nektar rauben,
Reihentanz und Spiel und Scherz
Was die Sinnen nur gewinnen:
Ach, erfüllt es je das Herz?

Wenn die feuchten Augen leuchten
Von der Wehmut lindem Tau
Dann entsiegelt drin gespiegelt
Sich dem Blick die Himmels-Au
Wie erquicklich augenblicklich
Löscht es jede wilde Glut
Wie vom Regen Blumen pflegen
Hebet sich der matte Mut

Nicht mit süßen Wasserflüssen
Zwang Prometheus unsern Leim
Nein, mit Tränen, drum im Sehnen
Und im Schmerz sind wir daheim
Bitter schwellen diese Quellen
Für den erdumfangnen Sinn
Doch sie drängen aus den Engen
In das Meer der Liebe hin

Ew´ges Sehnen floß in Tränen
Und umgab die starre Welt
Die in Armen sein Erbarmen
Immerdar umflutend hält
Soll dein Wesen denn genesen,
Von dem Erdenstaube los
Mußt im Weinen dich vereinen
Jener Wasser heil´gem Schoß

Text: August Wilhelm Schlegel (1767-1845)
Musik: Franz Peter Schubert (1797-1828)

Am Brunnen vor dem Tore da steht ein Lindenbaum, ich träumt in seinem Schatten so manchen süßen Traum Ich schnitt in seine Rinde so manches liebe Wort. Es zog in Freud und Leide zu ihm mich immerfort Ich mußt auch heute wandern vorbei in tiefer Nacht, da hab ich noch im Dunkeln die Augen zugemacht ... Weiterlesen ... ...

Heimatlieder | Liederzeit: | 1827


Arbeitsam und wacker, Pflügen wir den Acker, Singend auf und ab. Sorgsam trennen wollen Wir die lockern Schollen, Unsrer Saaten Grab. Auf- und abwärts ziehend Furchen wir, stets fliehend, Das erreichte Ziel. Wühl‘, o Pflugschar, wühle! Außen drückt die Schwüle, Tief im Grund ist’s kühl. Neigt den Blick zur Erde, Lieb und heimlich werde Uns ... Weiterlesen ... ...

Bauernlieder | Liederzeit: | 1830


Begrabt den Leib in seiner Gruft bis ihn des Richters Stimme ruft Wir säen ihn, einst blüht er auf und steigt verklärt zu Gott hinauf Grabt mein verwesliches Gebein o ihr noch Sterblichen nur ein es bleibt, es bleibt im Grabe nicht denn Jesus kommt und hält Gericht Ach Gott Geopferter! Dein Tod Stärk´ uns ... Weiterlesen ... ...

Geistliche Lieder | Trauerlieder | Liederzeit: | 1803


Bekränzet die Tonnen und zapfet mir Wein der Mai ist begonnen wir müssen uns freun Die Winde verstummen Und atmen noch kaum die Bienlein umsummen den blühenden Baum Die Nachtigall flötet im grünen Gebüsch des Abendlicht rötet . . . uns Gläser und Tisch Bekränzet die Tonnen und zapfet mir Wein der Mai ist begonnen, ... Weiterlesen ... ...

Frühlingslieder | Trinklieder | Liederzeit: | 1776


Bist matt und müd, so sing ein Lied aus Herzenslust, das stärkt die Brust. In höchster Qual fluch´ wohl einmal in heißem Streit Gott dir´s verzeiht Geh in die Schanz froh wie zum Tanz Heil gibt der Tod, das Leben Not Gefangen sein ist große Pein Viel besser ficht bis ´s Aug dir bricht Scheint ... Weiterlesen ... ...

Soldatenlieder | Liederzeit: | 1842


Bunt sind schon die Wälder gelb die Stoppelfelder und der Herbst beginnt Rote Blätter fallen graue Nebel wallen kühler weht der Wind Wie die volle Traube an dem Rebenlaube purpurfarbig strahlt Am Geländer reifen Pfirsiche mit Streifen rot und weiß bemalt Dort im grünen Baume hängt die blaue Pflaume am gebognen Ast gelbe Birnen winken ... Weiterlesen ... ...

Herbstlieder | Liederzeit: | 1782


Das Meer erglänzte weithinaus im letzten Abendscheine, wir sassen am einsamen Fischerhaus wir sassen stumm und alleine. Der Nebel stieg, das Wassser schwoll die Möwen flogen hin und wieder; Aus deinen Augen liebevoll fielen die Thränen hernieder. Ich sah sie fallen auf deine Hand und bis aufs Knie gesunken; ich hab von deiner weissen Hand ... Weiterlesen ... ...

Liebeskummer | Liederzeit: | 1828


Das Wandern ist des Müllers Lust Das Wandern Das muß ein schlechter Müller sein Dem niemals fiel das Wandern ein Das Wandern Das Wandern…. Vom Wasser haben wir´s gelernt Vom Wasser Das hat nicht Ruh bei Tag und Nacht ist stehts auf Wanderschaft bedacht Das Wasser Das Wasser…. Das sehn wir auch den Rädern an ... Weiterlesen ... ...

Wanderlieder | Liederzeit: | 1818


Der Schnee zerrinnt, Der Mai beginnt, Und Vogelschall Tönt überall. Wer weiß, wie bald die Glocke schallt Drum werdet froh Gott will es so Text: L. H. Hölty (1748 – 1776) – es existiert eine textliche Erweiterung des Liedes Musik: Kanon von Fr. Schubert (1797 – 1828) . u. a. in:  — Als der Großvater die Großmutter nahm ... Weiterlesen ... ...

Frühlingslieder | Liederzeit: | 1773


Der Schnee zerrinnt, Der Mai beginnt, Die Blüten keimen Schon auf den Bäumen Und Vogelschall Tönt überall. Pflückt einen Kranz Und haltet Tanz In grünen Hainen, Ihr lieben Kleinen, Wo junge Mai’n Uns Kühlung streue’n. Wer weiß wie bald Das Glöcklein schallt, Da wird der Maien Uns nicht mehr freuen, Und Vogelschall Schweigt überall. Drum ... Weiterlesen ... ...

Frühlingslieder | Liederzeit: | 1850