Komponisten: Schubert (Franz Schubert)

Es donnern die Höhen es zittert der Steg Nicht grauet dem Schützen auf schwindlichtem Weg Er schreitet verwegen auf Feldern von Eis Da pranget kein Frühling da grünet kein Reis Und unter den Füßen ein neblichtes Meer Erkennt er die Städte der Menschen nicht mehr Durch den Riß nur der …

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Bergsteigerlieder | 1804


Begrabt den Leib in seiner Gruft bis ihn des Richters Stimme ruft Wir säen ihn, einst blüht er auf und steigt verklärt zu Gott hinauf Grabt mein verwesliches Gebein o ihr noch Sterblichen nur ein es bleibt, es bleibt im Grabe nicht denn Jesus kommt und hält Gericht Ach Gott …

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Geistliche Lieder | Trauerlieder | 1803


Wann in des Abends letztem Scheine Dir eine lächelnde Gestalt Am Rasensitz im Eichenhaine Mit Wink und Gruß vorüberwallt: Das ist des Freundes teurer Geist, Der Freud und Frieden dir verheißt Wann bei des Mondes Dämmerlichte Sich deiner Liebe Traum verschönt, Durch Cytisus und Weymutsfichte Melodisches Gesäusel tönt, Und Ahnung dir den …

Wann in des Abends letztem Scheine (Lied aus der Ferne) Weiterlesen »

Liebeslieder | 1794


Wenn ich einst das Ziel errungen habe In den Lichtgefilden jener Welt, Heil, der Träne dann an meinem Grabe Die auf hingestreute Rosen fällt Sehnsuchtsvoll, mit banger Ahnungswonne, Ruhig, wie der mondbeglänzte Hain, Lächelnd, wie beim Niedergang die Sonne, Harr ich, göttliche Vollendung, dein Eil, o eile mich empor zu …

Wenn ich einst das Ziel errungen habe (Vollendung) Weiterlesen »

Lieder vom Tod | 1786


Freude, schöner Götterfunken Tochter aus Elisium Wir betreten feuertrunken Himmlische, dein Heiligtum Deine Zauber binden wieder was der Mode Schwert geteilt Bettler werden Fürstenbrüder wo dein sanfter Flügel weilt Chor: Seid umschlungen Millionen Diesen Kuß der ganzen Welt Brüder – überm Sternenzelt muß ein lieber Vater wohnen Wem der große …

Freude schöner Götterfunken (1785) Weiterlesen »

Freiheitslieder | Trinklieder | 1785


Über allen Gipfeln ist Ruh, In allen Wipfeln Spürest du Kaum einen Hauch; Die Vögelein schweigen im Walde. Warte nur, balde Ruhest du auch. Text: Goethe , 7 September 1783 auf dem Kickelhan bei Ilmenau – Melodie: Friedrich Kuhlau (1786 – 1832) , auch M. Hauptmann und Franz Schubert Weitere …

Über allen Gipfeln ist Ruh (Wanderers Nachtlied) Weiterlesen »

Abendlieder | 1783


Mitten im Schimmer der spiegelnden Wellen Gleitet wie Schwäne der wankende Kahn; Ach, auf der Freude sanftschimmernden Wellen Gleitet die Seele dahin wie der Kahn; Denn von dem Himmel herab auf die Wellen Tanzet das Abendrot rund um den Kahn Über den Wipfeln des westlichen Haines Winket uns freundlich der …

Mitten im Schimmer der spiegelnden Wellen Weiterlesen »

Abendlieder | Lieder vom Tod | 1783


Bunt sind schon die Wälder, gelb die Stoppelfelder und der Herbst beginnt. Rote Blätter fallen, graue Nebel wallen, kühler weht der Wind. Wie die volle Traube an dem Rebenlaube purpurfarbig strahlt ! Am Geländer reifen Pfirsiche mit Streifen rot und weiß bemalt. Dort im grünen Baume hängt die blaue Pflaume …

Bunt sind schon die Wälder Weiterlesen »

Herbstlieder | | 1782


Laura betet! Engelharfen hallen Frieden Gottes in ihr krankes Herz Und, wie Abels Opferdüfte, wallen Ihre Seufzer himmelwärts Wie sie kniet, in Andacht hingegossen, Schön, wie Raphael die Unschuld malt; Vom Verklärungsglanze schon umflossen, Der um Himmelswohner strahlt. O sie fühlt, im leisen, linden Wehen, Froh des Hocherhabnen Gegenwart, Sieht …

Laura betet Engelharfen hallen (Die Betende) Weiterlesen »

Geistliche Lieder | , | 1778


Bekränzet die Tonnen und zapfet mir Wein der Mai ist begonnen wir müssen uns freun Die Winde verstummen Und atmen noch kaum die Bienlein umsummen den blühenden Baum Die Nachtigall flötet im grünen Gebüsch des Abendlicht rötet . . . uns Gläser und Tisch Bekränzet die Tonnen und zapfet mir …

Bekränzet die Tonnen (Trinklied im Mai) Weiterlesen »

Frühlingslieder | Trinklieder | 1776