Bauernlieder

Bauernlieder – Lieder der Bauern – Lieder aus den Bauernkriegen, Lieder von Acker und Scholle, “Im Märzen der Bauer” und viele andere Bauernlieder

Die beliebtesten Bauernlieder in 2017 waren Im Märzen der Bauer (32.653 )
Hejo spann den Wagen an (3.119 ) – Es wollt ein Bauer früh aufstehn (1.458 ) – Der Bauer schickt den Jockel aus (622 ) – – Was braucht ma aufm Bauerndorf? (612 ) – Kennst Du das Land wo die Kartoffeln blühn (559 ) – Es fuhr ein Bauer ins Holz (540 ) – Ich bin das ganze Jahr vergnügt (440 ) –
Was braucht man auf einem Bauerndorf (1928) (434 ) – Bäuerlein Bäuerlein tick tick tack (326 ) – Wer kauft mir einen hübschen wachsamen Hahn (289 ) –
Ich hab mir mein Weizen am Berg gesät (267 )


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Abgeerntet sind die Fluren

Abgeerntet sind die Fluren rauh schon stürmt der Nord durchs Land aber aus des Winters Spuren naht ein Kind im Goldgewand Mit den ersten weißen Flocken schwebt herein es traut und leis — überm Haupt schwingt es den Rocken — in den liederfrohen Kreis Am Kamin läßt es sich nieder heller strahlt der Lampe Licht auf die reizumfloss’nen Glieder auf das süße Angesicht Laßt den Nord

Liederzeit: | 1894


Ach Gott ich bin ein armer Bauer

Ach Gott ich bin ein armer Bauer mein Leben ist mir mächtig sauer. Jetzt treibs ich noch bis Martinstag, dann hab ich erst die größte Plag. Der Amtmann hält mich immer auf, und setzt mich in das Narrenhaus. Bring ich Etwas auf den Markt, so pressen mich die Leute stark. Der eine reißt mich hin, der andere her, so treiben

Liederzeit: | 1700


Ach Gott laß dich erbarmen das Zillertal ist worden arm

Ach Gott! ach Gott, laß dich erbarmn! Das Zillertal ist worden arm Durch Leibsteuer und Geldaufschlag Da führt man jetzt gar ein große Klag und auch andre Anlagen und Beschweren, So jetzt täglich zunehmen auf der Erden Das jetzt der arme Bauersmann Schier gar nimmer erschwingen kann Die Leibsteuer hat gewährt acht ganze Jahr, Der Aufschlag lang zuvor da war

Liederzeit: | , | 1645


Ach höchster Gott ins Himmels Saal

Ach, höchster Gott in ´s Himmels Saal Erhör einmal im Jammertal Das Wehklagen der Armen! Hilf deiner armen Christenheit Leg ab den großen Krieg und Streit Laß dich´s einmal erbarmen! Ach, mein Gott! wie viel Christenblut Ist schon worden vergossen Darab der Himmel trauren thut Erschlagen und erschossen! Wann du nicht hilfst, Herr Jesu Christ Und machest Fried auf dieser

Liederzeit: | , , | 1626


Ach ich bin wol ein armer Baur

Ach ich bin wol ein armer Baur Mein Leben wird mir mächtig saur Ich mein, ich könn oft nimmermehr: Ach daß ich nie geboren wär! Mein, horcht mir nur ein wenig zu: Mit Wyden bind ich meine Schuh Kein Frucht hab ich schier in der Scheur Und muß doch geben meine Steur. Vor Weihnachten iß ich auf, Das Vieh ist

Liederzeit: | | 1761


Adeboor du Langebeen

Adeboor du Langebeen wenn Wenn Ihr wißt du Wege tehn Wenn die Rogge riep wenn de Pogge piep wenn de vullen Wagen nah de Schün rup jagen Wenn de gälen Beeren an de Bööme geeren wenn de blagen Plummen an de Bööme summen wenn de rooden Äppel an den Bööme päppeln wenn de gollnen Ringen in de Kirchen klingen Denn

| 1905


Als ich ein armes Weib war

Als ich ein armes Weib war Zog ich über den Rhein Beschert mir Gott ein Hühnelein War ich ein reiches Weib Ging ich über die Wiese Fragten alle Leut´ Wie mein Hühnlein hieße? Bibberlein heißt mein armes Hühnelein Als ich ein armes Weib war Zog ich über den Rhein Beschert mir Gott ein Entelein War ich ein reiches Weib Ging

Liederzeit: | 1810


An meiner Ziege hab’ ich Freude

An meiner Ziege hab ich Freude ´s ist ein wunderschönes Tier Haare hat sie wie aus Seide Hörner hat sie wie ein Stier Meck, meck, meck, meck Sie hat ein ausgestopftes Ränzel wie ein alter Dudelsack und ganz hinten hat´s ein Schwänzel wie ein Stengel Rauchtabak Meck, meck, meck, meck Text und Musik: Verfasser unbekannt

Liederzeit: | 1900


Arbeitsam und wacker (Pflügerlied)

Arbeitsam und wacker, Pflügen wir den Acker, Singend auf und ab. Sorgsam trennen wollen Wir die lockern Schollen, Unsrer Saaten Grab. Auf- und abwärts ziehend Furchen wir, stets fliehend, Das erreichte Ziel. Wühl’, o Pflugschar, wühle! Außen drückt die Schwüle, Tief im Grund ist’s kühl. Neigt den Blick zur Erde, Lieb und heimlich werde Uns ihr dunkler Schoß; Hier ist

Liederzeit: | 1830


Bäuerlein Bäuerlein tick tick tack

Bäuerlein, Bäuerlein, tick, tick,tack Hast nen großen Habersack Hast viel Weizen und viel Korn Bäuerlein, hab dich gar zu gern Bäuerlein, Bäuerlein, tick, tick, tack Komm zu dir mit Sack und Pack Komm zu dir nur, daß ich lern Wie man ausdrischt Korn und Kern Bäuerlein, Bäuerlein, spricht und lacht “Finklein, nimm dich nur in acht Daß ich, wenn ich

Liederzeit: | 1840



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