Bremer Stadtmusikanten

Bekränzet die Tonnen (Trinklied im Mai)

Bekränzet die Tonnen und zapfet mir Wein
Der Mai ist begonnen wir müssen uns freun
Die Winde verstummen und atmen noch kaum
Die Bienlein umsummen den blühenden Baum

Die Nachtigall flötet im grünen Gebüsch
Das Abendlicht rötet uns Gläser und Tisch
Bekränzet die Tonnen und zapfet mir Wein
Der Mai ist begonnen wir müssen uns freun


Zum Mahle, zum Mahle, die Flaschen herbei
Zwei volle Pokale gebühren dem Mai
Er träuft auf die Blüten sein Roth und sein Weiß
Die Vögelein brüten im Schatten des Mais


Er schenket dem Haine verliebten Gesang
Und Gläsern beim Weine melodischen Klang
Gibt Mädchen und Knaben ein Minnegefühl
Und herrliche Gaben zum Kuß und zum Spiel


Ihr Jüngling´, ihr Schönen, gebt Dank ihm und Preis
Laßt Gläser ertönen zur Ehre des Mais!
Es grüne die Laube, die Küsse verschließt
Es wachse die Traube, der Nektar entfließt


Es blühe der Rasen wo Liebende gehn
Wo Tanten und Basen die Küsse nicht sehn
Ihr lachenden Lüfte bleibt heiter und hell
Ihr Blüten, voll Düfte verweht nicht so schnell

Text: Ludwig Heinrich Christoph Hölty (1748-1776)
Musik: Carl Christian Agthe (1762-1797) , Franz Peter Schubert (1797-1828)
auf die gleiche Melodie wird gesungen
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Liederthema: Frühlingslieder
(2009)
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Empfehlung: Liebeslieder-Album

Liebeslieder

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