Bremer Stadtmusikanten

Hölty

Ludwig Christoph Heinrich Hölty

| 1748
Ludwig Christoph Heinrich Hölty
Ludwig Christoph Heinrich Hölty

Ludwig Christoph Heinrich Hölty wurde am 21. Dezember 1748 in Mariensee bei Hannover geboren, er studierte  Theologie und neuere Sprachen in Göttingen. Er fand Zugang zum Kreis um Heinrich Christian Boie und dessen Göttinger Musenalmanach und wurde er Mitbegründer des Göttinger Hains. Am 1. September 1776 starb Hölty im Alter von nur 27 Jahren in Hannover an Tuberkulose. Zu seinen bekanntesten Gedichten gehört „Üb’ immer Treu und Redlichkeit“ und „Rosen auf den Weg gestreut“ (Wikipedia)

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"Hölty" im Archiv:

Wer wollte sich mit Grillen plagen

Wer wollte sich mit Grillen plagensolang uns Lenz und Jugend blühn?Wer wollt´ in seinen Blütentagendie Stirn in düstre Falten ziehn? Die Freude winkt auf allen Wegendie durch dies Pilgerleben gehn;sie bringt uns selbst den Kranz entgegenwenn wir am Scheidewege stehn. Noch rinnt und rauscht die Wiesenquellenoch ist die Laube kühl und grün;noch scheint der liebe […]

Schwermutsvoll und dumpfig hallt Geläute (Elegie an ein Landmächen)

Schwermutsvoll und dumpfig hallt Geläute Vom bemoosten Kirchenturm herab Väter weinen Kinder Mütter Bräute Und der Todtengräber gräbt ein Grab Angethan mit einem Sterbekleide Eine Blumenkron im blonden Haar Schlummert Röschen so der Mutter Freudeso der Stolz des Dorfes war Ihre Lieben voll des MißgeschickesDenken nicht an Pfänderspiel und Tanzstehn am Sarge winden nasses BlickesIhrer Freundin […]

Die Luft ist blau das Tal ist grün

Die Luft ist blau das Tal ist grün die kleinen Maienglocken blüh´n und Schlüsselblumen drunter Der Wiesengrund ist schon so bunt und malt sich täglich bunter Drum komme, wem der Mai gefällt und freue sich der schönen Welt und Gottes Vatergüte die solche Pracht hervorgebracht den Baum und seine Blüte Text: Ludwig Christoph Heinrich Hölty […]

Beglückt beglückt wer dich erblickt

Beglückt, beglückt, wer dich erblicktUnd deinen Himmel trinketWem dein Gesicht, voll EngellichtDen Gruß des Friedens winket Ein süßer Blick, ein Wink, ein Nick,Reißt mich zur Himmelssphäre;Den ganzen Tag sinn ich ihm nach,Und baue dir Altäre Dein liebes Bild, so sanft, so mild,Führt mich an goldner KetteErwachet warm in meinem Arm,Und geht mit mir zu Bette. […]

Üb immer Treu und Redlichkeit

Üb immer Treu und Redlichkeit Bis an dein kühles Grab, Und weiche keinen Finger breit Von Gottes Wegen ab Dann wirst du wie auf grünen Au´n Durch´s Pilgerleben geh´n Dann kannst du sonder Furcht und Grau´n dem Tod ins Auge seh´n. Dann wird die Sichel und der Pflug In deiner Hand so leicht, Dann singest […]

Der Schnee zerrinnt

Der Schnee zerrinnt, Der Mai beginnt, Und Vogelschall Tönt überall. Wer weiß, wie bald die Glocke schallt Drum werdet froh Gott will es so Text: L. H. Hölty (1748 – 1776) Musik: Kanon von Fr. Schubert (1797 – 1828) . in: Basler Singbuch – Die Noten zu "Der Schnee zerrinnt":


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