Hölty (Ludwig Christoph Heinrich Hölty)

13 Lieder von Hölty (Ludwig Christoph Heinrich Hölty)

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Beglückt beglückt wer dich erblickt

Beglückt, beglückt, wer dich erblickt Und deinen Himmel trinket Wem dein Gesicht, voll Engellicht Den Gruß des Friedens winket Ein süßer Blick, ein Wink, ein Nick, Reißt mich zur Himmelssphäre; Den ganzen Tag sinn ich ihm nach, Und baue dir Altäre Dein liebes Bild, so sanft, so mild, Führt mich an goldner Kette Erwachet warm in meinem Arm, Und geht

Gedichte | Liebeslieder | Liederzeit: | 1776


Beglückt beglückt wer die Geliebte findet

Beglückt, beglückt, wer die Geliebte findet, Die seinen Jugendtraum begrüßt Wenn Arm um Arm, und Geist um Geist sich windet Und Seel’ in Seele sich ergießt Die Liebe macht zum Goldpalast die Hütte Streut auf die Wildnis Tanz und Spiel Enthüllet uns der Gottheit leise Tritte Gibt uns des Himmels Vorgefühl Sie macht das Herz der Schwermut frühlingsheiter Sie bettet

Gedichte | Liederzeit: | 1776


Bekränzet die Tonnen (Trinklied im Mai)

Bekränzet die Tonnen und zapfet mir Wein der Mai ist begonnen wir müssen uns freun Die Winde verstummen Und atmen noch kaum die Bienlein umsummen den blühenden Baum Die Nachtigall flötet im grünen Gebüsch des Abendlicht rötet . . . uns Gläser und Tisch Bekränzet die Tonnen und zapfet mir Wein der Mai ist begonnen, : wir müssen uns freun

Frühlingslieder | Trinklieder | Liederzeit: | 1776


Das Glas gefüllt der Nordwind brüllt

Das Glas gefüllt! der Nordwind brüllt die Sonne ist niedergeſunken der kalte Bär blinkt Frost daher! getrunken, Brüder getrunken! Die Tannen glühn hell im Kamin, und knatternd fliegen die Funken der edle Rhein gab uns den Wein getrunken, Brüder, getrunken Der edle Most verscheucht den Frost und zaubert Frühling hernieder der Trinker sieht den Hain entblüht und Büsche wirbeln ihm

Trinklieder | Winterlieder | Liederzeit: | 1791


Der Schnee zerrinnt

Der Schnee zerrinnt, Der Mai beginnt, Und Vogelschall Tönt überall. Wer weiß, wie bald die Glocke schallt Drum werdet froh Gott will es so Text: L. H. Hölty (1748 – 1776) – es existiert eine textliche Erweiterung des Liedes Musik: Kanon von Fr. Schubert (1797 – 1828) . u. a. in:  — Als der Großvater die Großmutter nahm (1885)  -Basler Singbuch –

Frühlingslieder | Liederzeit: | 1773


Der Schnee zerrinnt der Mai beginnt

Der Schnee zerrinnt, Der Mai beginnt, Die Blüten keimen Schon auf den Bäumen Und Vogelschall Tönt überall. Pflückt einen Kranz Und haltet Tanz In grünen Hainen, Ihr lieben Kleinen, Wo junge Mai’n Uns Kühlung streue’n. Wer weiß wie bald Das Glöcklein schallt, Da wird der Maien Uns nicht mehr freuen, Und Vogelschall Schweigt überall. Drum werdet froh! Gott will es

Frühlingslieder | Liederzeit: | 1850


Die Luft ist blau das Tal ist grün

Die Luft ist blau das Tal ist grün die kleinen Maienglocken blüh´n und Schlüsselblumen drunter Der Wiesengrund ist schon so bunt und malt sich täglich bunter Drum komme, wem der Mai gefällt und freue sich der schönen Welt und Gottes Vatergüte die solche Pracht hervorgebracht den Baum und seine Blüte Text: Ludwig Christoph Heinrich Hölty , 1773 (1748-1776) Musik: Johann

Frühlingslieder | Liederzeit: | 1773


Ein Leben wie im Paradies (Rheinweinlied)

Ein Leben wie im Paradies gewährt uns Vater Rhein;ich geb es zu, ein Kuß ist süßdoch süßer ist der Wein!Ich bin so fröhlich wie ein Rehdas um die Quelle tanzt,wenn ich den lieben Schenktisch seh und Gläser draufgepflanzt Was kümmert mich die ganze Weltwenn’s liebe Gläschen winkt,und Traubensaft, der mir gefälltan meiner Lippe blinkt?Dann trink ich, wie ein Götterkinddie vollen

Trinklieder | | 2012


Grüner wird die Au und der Himmel blau

Grüner wird die Au,Und der Himmel blau;Schwalben kehren wiederUnd die ErstlingsliederKleiner VögeleinZwitschern durch den Hain.   Aus dem BlütenstrauchWeht der Liebe Hauch:Seit der Lenz erschienen,Waltet sie im GrünenMalt die Blumen bunt,Rot des Mädchens Mund.     Brüder, küsset ihn!Den die Jahre fliehn!Einen Kuß in EhrenKann euch Niemand wehren!Kußt ihn, Brüder, küßt,Weil er küßch ist!     Seht, der Tauber girrt,Seht, der Tauber schwirrtUm sein liebes Taubchen!Nehmt euch

Frühlingslieder | Liederzeit: | | 2005


Rosen auf den Weg gestreut

Rosen auf den Weg gestreut und des Harms vergessen! Eine kleine Spanne Zeit ward uns zugemessen Heute hüpft, im Frühlingstanz noch der frohe Knabe Morgen weht der Totenkranz schon auf seinem Grabe Wonne führt die junge Braut heute zum Altare Eh die Abendwolke taut ruht sie auf der Bahre Ungewisser, kurzer Dauer ist dies Erdenleben und zur Freude, nicht zur

Trauerlieder | Liederzeit: | | 1776