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Mein Hut, der hat drei Ecken,
drei Ecken hat mein Hut.
Und hätt´ er nicht drei Ecken,
so wär er nicht mein Hut!

Eine Textvariante findet sich bei Lewalter , Kassel 1911:

Mein Schatz, der heißt Karline
(in Sachsen: Pauline)
und dem bin ich so gut
und wenn ich was verdiene
so kauf ich ihr´nen Hut

Melodie nach der venezianischen Canzonetta: „O cara mamma mia“ Paganini soll die Weise in Venedig aufgegriffen haben, jedenfalls hat er sie 1816 durch sein Opus 10, 20 Variationen für Violine in Deutschland bekannt gemacht.

Ebenso Marriage 242 , Treichel 107 , mit anderem Schluß bei Köhler und Meier 362. Die Weise ist an beiden Orten die des Volksliedes „Wer lieben will, muß leiden“ (Lewalter Heft 5 Nr. 12 , Liederhort II 617 , Köhler und Meier 47 , Marriage 96); an ihre Stelle ist wohl erst die unsrige, in Rhythmus und Melodiegang verwandte, getreten: sie findet sich sonst bei einem verbreiteten Gassenhauer „Ich lieg im Bett und schwitze“ , Schumann 320 , der seinerseits mit dem Liede „Ich bin ein jung frisch Weibchen“ (Ditfurth II 200, Hruschka S. 222 Nr. 217, Treichel 27) zusammenhängen mag.
Die Weise ist sonst bekannt unter dem Namen „Der Karneval von Venedig“, sie ist in der Tat vernezianischen Ursprungs und ein ganze bemerkenswertes Beispiel einer „wandernden Melodie“. Victor Masse´ verwendet sie 1856 in seiner Oper „La Reine Topaz“ zu den Worten „Venise est tout en fetes, Car voici le carneval“, im folgenden Jahr erscheint A. Thomas Oper „Le Carnaval de Venise“, wo die Weise in der Ouvertüre variiert wird. Auch in England ist sie bekannt, man legt ihr da ein Lied von Th. Moore unter: „O come to me, I´ll row thee o´er across yon peaceful sea“. Angaben nach Dr. Georg Schläger – in „Deutsches Kinderlied und Kinderspiel“, Kassel 1911

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Die Noten zu "Mein Hut der hat drei Ecken":

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