Liedergeschichte: Mein Hut der hat drei Ecken

Zur Geschichte von "Mein Hut der hat drei Ecken": Parodien, Versionen und Variationen.

Um das Jahr 1707 war in Neapel das Lied „O Cara Mamma Mia“ so populär, dass Kinder „auf der Straße immer wieder neue Texte dazu erfanden“. Paganini spielte in seinen Konzerten Variationen über diese Melodie und zwar unter dem Titel „Carnevale di Venezia“. Auf diese Melodie sang man in Deutschland „Ein Hund kam in die Küche“ bzw. „Ich lieg im Bett und schwitze“ und spätestens um 1900 auch „Mein Hut der hat drei Ecken“. Der Hut mit den drei Ecken stammt aus dem hebräischen Kinderlied „La kova shelie shalosh pinot“, was zum Purimfest gesungen wurde und immer noch wird.

Mein Hut der hat drei Ecken

La kova shelie shalosh pinot,
Shalosh pinot la kova shelie.
Lu-ley hayu lo shalosh pinot,
Lo haya ze ha kova shelie.

Text und Musik: Verfasser unbekannt


Mein Hut der hat drei Ecken,
drei Ecken hat mein Hut.
Und hätt´ er nicht drei Ecken,
so wär er nicht mein Hut!

Text: Verfasser unbekannt. [...] ...

|


Wer lieben will, muß leiden
ohne Leiden liebt man nicht.
Sind das nicht süße Freuden
wenn die Lieb von beiden spricht

Wer Rosen da will brechen


Ein Hund kam in die Küche
und stahl dem Koch ein Ei.
Da nahm der Koch den Löffel
und schlug den Hund zu Brei.

Da kamen [...] ...


Mein Schatz, der heißt Karline
und dem bin ich so gut
und wenn ich was verdiene
so kauf ich ihr´nen Hut

Text: Verfasser unbekannt –
Musik: [...] ...


Mein Hut, der hat drei Ecke
Drei Ecke hat mein Hut
Napoleon soll verrecke
Mit seiner blech´ne Schnut

Text: Verfasser unbekannt, Parodie auf „Mein Hut der [...] ...

|


Mein Hut der hat drei Ecken,
drei Ecken hat mein Hut.
Und hätt´ er nicht drei Ecken,
so ist er nicht mein Hut!

Dazu folgende Spielanleitung [...] ...