Uhland (Ludwig)

64 Lieder von Uhland (Ludwig)

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Der König wohl zu dem Herzog sprach

Der König wohl zu dem Herzog sprach: “Ach Bruder, herzlieber Bruder! Ach Bruder, herzliebster Bruder mein wie wollen wir das nun beginnen daß wir das freie reiche Dithmarschenland ohne unsern Schaden können gewinnen?” Sobald das Reinholt von Mailand vernahm mit seinem langen gelben Barte der sprach: „Wolln machen einen Boten bereit und schicken nach der großen Garde; will uns die

Freiheitslieder | Liederzeit: | 1500


Der Müller auf seim Rößlein saß

Der Müller auf seim Rößlein saß, Gar wohl er in die Mühle sah, Er thät dem Annely winken, O Annelin, liebstes Annelin mein, Hilf mir den Wein austrinken. Und da der Wein austrunken war, Da kam ein grober Bauer dar, Er bracht dem Müller Säcke, Der Müller dacht in seinem Sinn, Hätt Korn ich drein gemessen. Der Müller in die

Bauernlieder | Müller-Lieder | Liederzeit: | 2006


Der Wächter auf dem Türmlein saß (vor 1843)

Der Wächter auf dem Türmlein saß ins Hörnlein tät er blasen Und wer bei seinem Schätzlein leit der steh nur auf es ist schon Zeit der Tag bricht an mit Strahlen ja Strahlen Das Mägdlein aus dem Bette sprang den Tag wollt sie anschauen Bleib nur liegen bleib nur liegen mein herztausender Schatz es ist fürwahr noch lang nicht Tag

Liebeslieder | Verlorene Ehre | Liederzeit: | , | 1843


Des Abends wenn ich schlafen geh

Des Abends wenn ich schlafen geh dann kommt mein Schatz mit mir mit einem kleinen Riegelein verriegelt sie die Tür Ach riegle nicht zu feste zu mein Schatz mein einzger Trost ich will ja bei dir schlafen in deinem Arm und Schoß Willst du es bei mir schlafen in meinem Arm und Schoß so mußt du draußn im Garten stehn

Erotische Lieder | Liederzeit: | 1856


Die Brünnlein die da fließen (1541)

Die Brünnlein die da fließen die soll man trinken und wer ein steten Buhlen hat der soll ihm winken Ja winken mit den Augen und treten auf den Fuß es ist ein harter Orden der sein Buhln meiden muß Diese Fassung von Wenn alle Brünnlein fliessen in “Trio Vocum Cantiones Centum” , Tom I Norimbergae apud Johann Petraeum    (1541) Nr. 28

Liebeslieder | | 1541


Die linden Lüfte sind erwacht

Die linden Lüfte sind erwacht sie säuseln und wehen Tag und Nacht, sie schaffen an allen Enden O frischer Duft, o neuer Klang! Nun, armes Herze, sei nicht bang! Nun muss sich alles, alles wenden! Die Welt wird schöner mit jedem Tag man weiss nicht, was noch werden mag, Das Blühen will nicht enden, es will nicht enden. Es blüht

Frühlingslieder | Liederzeit: | 1830


Dir möcht ich diese Lieder weihen

Dir möcht ich diese Lieder weihen Geliebtes deutsches Vaterland Denn dir, dem neuerstandnen, freien Ist all mein Sinnen zugewandt Doch Heldenblut ist dir geflossen Dir sank der Jugend schönste Zier: Nach solchen Opfern, heilig großen Was gälten diese Lieder dir? Text: Ludwig Uhland – (1814) Musik: Konradin Kreutzer – u.a. in: Allgemeines Deutsches Kommersbuch () — Deutsches Armee Liederbuch —

Deutschlandlieder | Liederzeit: , | 1814


Dort hoch auf jenem Berge da geht ein Mühlenrad (1533)

Dort hoch auf jenem Berge da geht ein Mühlerad das mahlet nichts dann Liebe die Nacht bis an den Tag Die Mühle ist zerbrochen die Liebe hat ein End So gsegen dich Gott mein feines Lieb jetz fahr ich ins Elend Ach Scheiden immer Scheiden wer hat dich doch erdacht hast mir mein junges Herze aus Freud in Trauren bracht

Liebeskummer | Liederzeit: | | 1533


Dort oben auf dem Berge (1544)

Dort oben auf dem Berge da steht ein hohes Haus da gehn wohl alle Morgen drei hübsche Fräulein aus Die erst die ist mein Schwester die ander ist mir gefreundt die dritt die hat kein Namen die muß mein eigen sein in: Johann Ott : ” Hundert und fünfftzehen guter newer Liedlein mit vier fünff sechs Stimmen ..”, Nürmberg 1544,

Liebeslieder | Liederzeit: | 1544


Droben stehet die Kapelle

Droben stehet die Kapelle schauet still ins Tal hinab Drunten singt bei Wies und Quelle froh und hell der Hirtenknab Traurig tönt das Glöcklein nieder schauerlich der Leichenchor Stille sind die frohen Lieder und der Knabe lauscht empor. Droben bringt man sie zu Grabe, die sich freuten in dem Tal. Hirtenknabe, Hirtenknabe, dir auch singt man dort einmal Text: Ludwig

Trauerlieder | Liederzeit: | 1805