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Ach wie bald, ach wie bald
schwindet Schönheit und Gestalt!
Prahlst du gleich mit deinen Wangen
die wie Schnee und Rosen prangen
auch die Rosen welken ab

Kaum gedacht, kaum gedacht
ist der Freud ein End gemacht
Gestern Lust und Freud genossen
heute durch die Brust geschossen
morgen in dem kühlen Grab

Weine nicht, weine nicht
falsche Seele, weine nicht!
Denn was nützen solche Tränen
die aus falschem Herzen strömen
wo kein Treu zu finden ist?

Wie das ist, wie das ist
aller Mädchen Freud und List
viel versprechen, wenig halten
in der Liebe ganz erkalten
eh der Tag vorüber ist.

Machtest mir, machtest mir
stets nur Kummer, Sorg und Müh
In der Nacht bei Sturm und Regen
lief ich deiner Lieb entgegen
und du bist so falsch an mir!

Fort von mir, fort von mir
falsche Seele, fort von mir!
Jetzt zerreiß ich alle Stricke
bei mir findest du kein Glücke
Hätte ich dich nie gekannt!

Text und Musik: anonym – Altes Volkslied aus Schwaben – wird auch Wilhelm Hauff zugeschrieben
eine weitere Fassung von 1929 enthält auch andere Strophen

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Die Noten zu "Ach wie bald ach wie bald":

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