Laß dich schneiden, laß dich schneiden Ernte reif und warm Sieh, ein Mädchen voller Freuden sammelt dich im Arm Daß dich Fleiß und Arbeit nähre reift dich Sonnenstrahl Falle, falle goldene Ähre alles fällt einmal Abends bind´t man dich in Garben führt dich jauchzend heim Menschen kamen auch und starben alles kehret heim Einst auch ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1780


Fritz war ein herzensguter Junge Und Lernen war ihm nur ein Spiel Doch auf den Wohlschmack seiner Zunge Hielt leider Fritzchen gar zu viel Ihm that´s im Erd und Himbeersuchen Von allen Jungen keiner nach Und traun! er war um ein Stück Kuchen Geklettert auf das Rathhausdach Mit Diebstahl hätt er sein Gewissen Um alle ... Weiterlesen ... ...

| 1780


Luischen war ein wildes Kind Noch wilder fast wie Knaben Und alle Lehren schlug´s in Wind Die ihm die Eltern gaben Einst lärmte sie im Blindekuh Wie Bauern in der Schenke Schrie wie ein Fuhrmann he und hu Und sprang auf Tisch und Bänke Der Schweiß floß von der Stirn auf’s Kleid Wie große Regentropfen ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1780


Eine Wassermaus und eine Kröte gingen eines Abends spöte einen steilen Berg hinan Da sprach die Wassermaus zur Kröte: warum gehst du abends spöte diesen steilen Berg hinan? Sprach zur Wassermaus die Kröte: Zum Genuss der Abendröte geh ich diesen Abends spöte diesen steilen Berg hinan. Dies ist ein Gedicht von Goethe, das er eines ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1780


Den Sonntag, den Montag in aller Fruh da kam mir eine traurige Botschaft zu dieweil ich von meim Schätzchen hab Abschied genommn ich sollte doch noch einmal zu ihr kommn Und als ich zu ihr gekommen bin da thät sie mir was sagen in aller Still ich sollt sie nicht verlassen in aller ihrer Not ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1780


Andromache: Will sich Hektor ewig von mir wenden Wo Achill mit den unnahbarn Händen Dem Patroklus schrecklich Opfer bringt? Wer wird künftig deinen Kleinen lehren Speere werfen und die Götter ehren Wenn der finstre Orkus dich verschlingt? Hektor: Teures Weib, gebiete deinen Tränen Nach der Feldschlacht ist mein feurig Sehnen Diese Arme schützen Pergamus Kämpfend ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1780


Hier ist mein Herz Mein Gott, ich gebe es Dir Dir, der es gnädig schuf Nimm es der Welt, mein Kind und gib es mir dies ist an mich dein Ruf Hier ist das Opfer meiner Liebe ich weih es Dir aus treuem Triebe Hier ist mein Herz hier ist mein Herz Hier ist mein ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1780


Wenn man beim Bauern dient hat man es gut Hose und kein Boden dran Bauer ist kein Edelmann. Buur is en Buur is en Biest van Natur Wenn man beim Bauern dient, hat man es gut, West‘ und keine Knöpfe dran, Bauer ist kein Edelmann. Buur is en Buur, is en Biest van Natur. Wenn ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1780


Guter Mond, du gehst so stille in den Abendwolken hin bist so ruhig, und ich fühle dass ich ohne Ruhe bin Traurig folgen meine Blicke deiner stillen, heitern Bahn O wie hart ist mein Geschicke dass ich dir nicht folgen kann Guter Mond, dir darf ich´s klagen was mein banges Herze kränkt und an wen ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1780


A Schweigt von den Herrlichkeiten der alten Jägerei Das waren gar finst re Zeiten Gott Lob sie sind vorbei Da war’s im bunten Forste so wild und schauerlich Es türmten Adlerhorste auf Rieseneichen sich Den Achtzehnender schmauste der Wölfe wildes Heer Und in dem Dickicht hauste der Auerochs und der Bär B Jetzt ist’s im ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1780