Über die verheerten Matten Dehnet unsrer Zelte Schatten Schon in längre Reihen sich Sterne blinken schon im Osten zum gefahrenvollen Posten Rufet schon die Trommel mich Grauenvolle Stille wallet über’s Lager lauter hallet In der Ferne das Geschütz Lauter wird der Rosse Stampfen Halbverbrannte Städte dampfen Sichtlicher zum Sternensitz Wie der Mond so blutig flimmert ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1780


Genießt den Reiz des Lebens man lebt ja nur einmal Er winkt uns nicht vergebens der blinkende Pokal Laßt Helden sich vergöttern Und stolz in Lorbeer blähn Der Kranz von Rebenblättern Steht uns nicht minder schön Planeten nachzugehen Die Kunst ist jetzt uns fern Der Stern nach dem wir sehen Sei der Burgunderstern In Tiegeln ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1780


Was kann schöner sein was kann edler sein als der liebe Küherstamme Wenn zur Frühlingszeit sich die Freud erneut sind sie fröhlich allzusamme? Wenn sie hören d‘ Vögel singen tut ‚m ’s Herz im Leib aufspringen daß die Zeit rückt an und die Erde dann Laub und Gras herfür tuet bringen Wenn der Maien kommt Hört ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1780


Über allen Gipfeln ist Ruh, In allen Wipfeln Spürest du Kaum einen Hauch; Die Vögelein schweigen im Walde. Warte nur, balde Ruhest du auch. Text: Goethe , 7 September 1783 auf dem Kickelhan bei Ilmenau – Melodie: Franz Schubert Gedicht von Goethe, das nach Goedeke (Grundrisse II. 757) am 6. September 1780 im Bretterhäuschen auf ... Weiterlesen ... ...

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Liederzeit: | 1780


Hier ruhst du Karl hier werd ich ruhn mit dir in einem Grabe Noch ein mal denk ich da ich nun bald ausgetrauert habe des letzten Morgens da du kamst und freundlich von mir Abschied nahmst Leb wohl sprachst du leb Lotte wohl Du wirst mich heut nicht sehen Die lang verschob ne Reise soll ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1780


’s ist keis verdrießlichers Lebe As wenn men i’s Chlösterli göt Darirnne muest du blibe Muest alli Schätzeli mide O Himmel was han i getan Die Liebi ist Schuld daran Und wenn ich i d’Chille gange Und bete mein Brevier Und wenn ich das Gloria patri sing So liegt mir mein Schätzeli stets im Sinn. ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1780


Ein Pilgermädel, jung und schön Wallt auf ein Kloster zu Sie zog das Glöcklein an dem Thor Ein Bruder Graurock trat hervor Halb barfuß ohne Schuh Sie sprach: „Gelobt sey Iesus Christ!“ — „,In Ewigkeit!“‚ sprach er Gar wunderseltsam ihm geschah Und als er ihr in’s Auge sah Da schlug sein Herz noch mehr Die ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1780


Komm stiller Abend nieder auf unsre kleine Flur Dir tönen unsere Lieder wie schön bist du Natur Die Abendröte steiget hinab ins kühle Tal und allgemach erbleichet der Sonne letzter Strahl Allüberall herrscht Schweigen nur schwingt der Vögel Chor noch aus den dunklen Zweigen den Nachtgesang empor Kommt oft noch Abend wieder auf unsre kleine ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1780


Da drunten in jenem Tale da treibet das Wasser ein Rad das mahlet nichts anders als Liebe vom Abend bis an den Tag Das Mühlrad ist zersprungen Die Lieb hat noch kein End Wenn zwei von einander scheiden So geben’s einander die Händ Ach Scheiden, ach Scheiden, ach Scheiden Wer hat das Scheiden erdacht Es hat ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1780


Was soll das bedeuten? Es taget ja schon. Ich weiß wohl, es geht erst um Mitternacht rum. Schaut nur daher! Schaut nur daher! Wie glänzen die Sternlein je länger je mehr! Treibt zusammen, treibt zusammen die Schäflein fürbaß. Treibt zusammen, treibt zusammen, dort zeig ich euch was. Dort in dem Stall, dort in dem Stall, ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1780