ER: Wie kommts daß du so traurig bist und gar nicht einmal lachst ich seh dirs an den Augen an daß du geweinet hast SIE: Und wenn ich auch geweinet hab was geht es dich denn an ich wein daß du es weißt um Freud die mir nicht werden kann ER: Wenn ich in Freuden ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1757


Es sollt sich ein Schäfer weiden — juchhei! hosche dodei! So fern in grüner Heiden — das dom, das dom, das dedeledelein So fern in grüner Heiden juch hei! Was begegnet ihm? ein Fleischer „Gott ehre dich, lieber Meister!“ „Ach Schäfer! wie gibst du das bunte Schaf Das vorne an der Spitzen geht?“ „Ich geb es ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: , | 1700


Graf Friedrich wollt ausreiten mit seinen Edelleuten wollt holen sein ehliche Braut die ihm zur Ehe ward vertraut Als er mit seinen hellen Hauf reit einen hohen Berg hinauf an einem kleinen engen Weg kam er auf einen schmalen Steg In dem Gedräng dem Grafen wert schoß aus der Scheid sein langes Schwert verwundet ihm ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1647


Die Bauren von St. Pölten darzu die ganz Gemein Sie ritten auf ein Hochzeit Ihr Keiner blieb daheim. Sie hatten alle Sporen Allein der Richter nicht: Der hatt‘ ein alt Paar Stiefeln Die hatten kein Sohlen nicht. Sie ritten alle Hengste Allein der Richter nicht: Der ritt ein faule Märe Das Füllen das lief mit. ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: , | 1600


Ich sollt ein Nonne werden, ich hatt kein Lust dazu ich schlaf nicht gern alleine geh in die Kirch nicht fruh Ich wünsch dem Kläffer Unglück viel der mich armes Mägdelein ins Kloster bringen will Ins Kloster, ins Kloster mag ich nicht gern hinein da schneid man mir die Häärlein ab, bringt mir Beschwerden ein ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1600


Wor is juwe Vader Hoenthei? »Hei is im hof und drift dat Vei.« Guden dach, her Hoenthei! Hir bin ick Herr, und kom to deck, und dat du wollest geven meck dine Dochter to der Eh‘? Dat mästen deck gar und ganz wol bescheiden wolle Vader Hoenthei, wolle Moder Godegei wolle Broder Volenstolt wolle süster Giseldrut wolle ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1591


Heut ist auch ein frölicher Tag daß man den Sommer gewinnen mag alle ir herren mein, der Sommer ist fein! So bin ich der Winter, ich gib dirs nit recht, o lieber Sommer, du bist mein knecht! alle ir herren mein, der Winter ist fein! So bin ich der Sommer also fein, zu meinen Zeiten ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1580