Jäger und Mädchen


Ach englische Schäferin gewähr mir ein Bitt

Ach, englische Schäferin gewähr mir mein Bitt und laß mich eingehen in deine Schäferhütt „Ach herzlieber Jäger das kann ja nicht sein die Tür ist geschlossen laß niemand herein!“ „Ach, englische Schäferin warum denn so stolz euer Hüttchen und Bettchen ist nure von Holz“ Tät ich mich hineinlegen so wär mir ein Spott, und adje englische Schäferin jetzt reis ich nun fort „Du kannst fortreisen

Liederzeit: | 1900


Drauße im Schwabeland wächst e schöns Holz

Drauße im Schwabeland wächst e schöns Holz da wohnt eine Jägerin die führt ein Stolz Sie führt ein Jägerei alleweil Schießen frei da möcht ich Jäger sein da täts mich fralalein da möcht ich Jäger sein da täts mich freun Droben im Bergelein stehen zwei Füchs stehen zwei Jäger ´s hat keiner kein Büchs Kommt gleich ein Has daher fragt

Liederzeit: | | 1820


Ein Schäfermädchen sass im Grünen

Ein Schäfermädchen sass im Grünen und pflückte sich der Blumen viele Da dachte sie in ihrem Sinn: O, wär ich eine Jägerin Und als sie dasaß in Gedanken da schlich ein Jäger durch die Ranken Er sprach zu ihr ganz liebevoll: „Mein Kind, kennst du die Rose wohl?“ Sie setzten sich ins Grüne nieder Er küsste sie und sie ihn

Liederzeit: | 1850


Einmal tät ich spazieren (Jägerlied)

Einmal thät ich spazieren Sunderbar allein: Was thät doch mich verführen? Ein Weglein das was klein Das sauber und lustig was Mit dem da thät ich finden Mit meinen schnellen Winden Ein Thierlein in dem Gras. Die Hündlein thäten bellen Das Thierlein an; Ich ließ mein Hörn erschellen Garwohlgethan. Das Thierlein leibfarb was; Es liebet mir im Herzen Ich jagts

Liederzeit: | 1560


Es blies ein Jäger wohl in sein Horn (1805)

Es blies ein Jäger wohl in sein Horn Und alles was er blies das war verlorn hoppsassa trararara und alles was er blies das war verlorn Er zog sein Netz wohl über den Strauch da sprang ein schwarzbraunes Mädel heraus Ach schwarzbraunes Mädel, entspringe mir nicht ich hab große Hunde, die holen dich Deine großen Hunde die holen mich nicht

Liederzeit: | 1805


Es blies ein Jäger wohl in sein Horn (1908)

Es blies ein Jäger wohl in sein Horn Und alles was er blies das war verlorn Hussassa trararara und alles was er blies das war verlorn Soll denn mein Blasen verloren sein Viel lieber möcht ich kein Jäger sein Er zog sein Netz wohl über den Strauch da sprang ein schwarzbraunes Mädel heraus Ach schwarzbraunes Mädel, entspringe mir nicht ich hab

| 1908


Es blies ein Jäger wohl in sein Horn und wandelte still durch Dickicht und Dorn

Es blies ein Jäger wohl in sein Horn tara, tara, tara! und wandelte still durch Dickicht und Dorn tara, tara, tara! Er schoss nicht Hasen, noch Hühner, noch Reh, denn, ach, im Herzen war´s ihm gar weh tara, tara, tara! – seitdem er das Mägdlein sah Des Jägers verlockender Hörnerklang tara, tara, tara! ihr tief hinein in die Seele drang tara,

| 1826


Es wollt ein Mädchen Rosen brechen gehn (1778, bei Herder)

Es wollt ein Mädchen Rosen brechen gehn wohl in die grüne Heide was fand sie da am Wege stehn ein Hasel die war grüne Guten Tag guten Tag lieb Hasel mein warum bist du so grüne Hab Dank hab Dank wackres Mägdelein warum bist du so schöne Warum daß ich so schöne bin das will ich dir wohl sagen ich

Liederzeit: | 1778


Frühmorgens wenn das Jagdhorn schallt

Frühmorgens wenn das Jagdhorn schallt zieht der Jäger durch den grünen Wald und da nimmt er seine Büchse und das Pulver und das Blei so zieht er dann zur Jägerei Frühmorgens wenn das Jagdhorn schallt zieht der Jäger durch den grünen Wald Grüß euch du schöne Müllerin Heute Nacht da bleibe ich bei dir Ei, so komm doch, komm doch,

Liederzeit: | 1910


Hört ihr nicht den Jäger blasen

Hört ihr nicht den Jäger blasen In dem Wald auf grünem Rasen Den Jäger mit dem grünen Hut Der die Mädchen lieben tut. In den Garten wolln wir gehen Wo die schönen Rosen stehen Da stehn Rosen, gar zu viel: Brech mir eine, wo ich will. Wir haben gar oft beisammen gesessen Wie ist mein Schatz so treu gewesen! Hätt‘

Liederzeit: | 1900




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