Mundart, Niederdeutsch und Dialekte


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´s Falkenauer Kreiz

Van Dorf dau kumma d´ Leit in d´ Stod za jedra Zeit In d´Arwat u in d´ Schöll, ma braucht bal des ma braucht bal söll Ma siahrt u häiat hier wos, u ma drinkt a gern a Gloß Drüm glengts uin mit´n Gella grod, sua schwengt ma holt nu in´d Stod U moncha Vetta draß van land, der gäit

Liederzeit: | | 1920


A Blüamal das schön blühen soll

A Blüamal das schön blühen soll kann´s gießen nit entbehr´n A Herz, das ruhig schlagen soll das muaß verstand´n wern A Blüamal ohne Reg´n und Tau das dauert niemals lang Und find a Herz koa Gegenliab so wirds bei Zeiten krank (Jodler) Und is amal a Herz recht krank kanns selten wer kuriern A Blüamal das im Welken is kommt

| 1911


Alleweil kann mer net lustig sei

Alleweil kann mer net lustig sei, Alleweil hot mer koi Freud Alleweil liebt mer sei Schätzele net Alleweil hot mer koi Zeit Alle Tag, wo-n-i di g´sehe han, Han i mei Freud’ g´het an dir, Wenn i en Tag lang di gar net sieh, Kommst mer no schöner du für. Äugele hot se in ihrem Kopf, Grad wie von weitem zwei Stern

Liederzeit: | 1830


Als ich domols twintig Johr (0 längst verschwundne Tid)

Als ich   domols twintig Johr und  ´n Louis in Hamburg wor o  da   druckst ick oft  vull   Lust de Katrein on mine Bost Doch de Deern seggt denn to mi Loot mi sin, versopnet Veeh! Si de Tid, hebb´n oft wi beide de goldne Tid gedacht 0 längst verschwund’ne Tid wie liggst du so wit, so wit! 0 längst verschwund’ne

Liederzeit: | 1904


As Burlala geboren war

As Burlala geboren war Das was hei noch so lütt Sin moder nahm em wol up den Arm Un legt em sin Weeg so warm Deck mi to, segt hei Deck mi to, segt hei Deck mi to, segt Burlala As Burlala d’ Schol hen kam Da wär he noch so dumm He wäßt ok nich, woaus woanz Verlet sik

Liederzeit: | 1900


As se weer in Stücke sneeden

As se weer in Stücke sneeden Stücke sneeden, Stücke sneeden Het dat ganze Dörp wat kreegen von Herrn Pastor sien Kauh! Sing man tau, sing man tau….

| 1926


Aufm Wasa graset d Hasa

Auf’m Wase graset d´ Hase Und im Wasser gambel d´ Fisch Lieber will i gar koi Schätzle Als no so en Flederwisch Muetter, muscht mer, schlah me s’ Blechle, Türleshosa macha lau’, Daß i au so Türleshosa Wie der Herr Provisor hau’. Gang mer weg mit Sametschühla, Gang mer weg mit Bändela Bauramädla send mer liaber, Als so Kaffeebembela. Wo’n

Liederzeit: | 1905


Ben i neuli en an Lada ganga

Ben i neuli en an Lada ganga kauf mer au e paar Schie ben en Bern naufklomma ben au ronterkomma aber frogt mer net wia (Alle) Ischt en Berg naufklomma ischt au ronterkomma aber frogt en net wia Ben i wieder mal zum Schirgeln ganga ´s ischt a Sprungschanz do gwe ben em große Boga drüber nonter g´floga se hent

Liederzeit: | 1932


Beseet üch ens de Fraue (De moderne Frau)

Beseet üch ens de FraueVun hückzodag genauDie han jet en de Maue,Un sin och gar zo schlau.Se sporte allemoldemem Mann su öm de Wett,Un sin en jedem FalleSu schmal doch wie en Brett Nettche, Bell un och et LottFahre hück Motorrad flottUn mer süht se jöcke fähnsDoller wie de KäälsEn de KunditoreieDat Modepöppche sitzUn deit dä Buch voll däueMet zuckersößem

| , | 2011


Bi’m Kaptein seggt er moack öck rein

Bi’m Kaptein seggt er moack öck rein, seggt er moack öck alles, seggt er sauber sein, seggt er Mit’m Sack, seggt er wasch öck opp, seggt er eerscht dem Schätel, seggt er denn dem Topp Nanu, wie ös dat meeglich nanu, wie geiht dat to? Nanu, wie ös dat meeglich nanu, wie geiht dat to? Stell de Schätel, seggt er anne

Liederzeit: | 1934



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