Erk (Ludwig Erk)

Anna saß auf einem Stein (1881, vom Rhein)

Anna saß auf einem Stein einem Stein, einem Stein Anna saß auf einem Stein einem Stein Text und Musik: Verfasser unbekannt aufgezeichnet vom Rhein, 1881, Deutscher Liederhort, Nr. 42m, S. 146 gleiche Melodie wie “Dornröschen war ein schönes Kind” und “O Hannes wat’n Haut”

Kinderlieder | Liederzeit: | 1881


Backe backe Kuchen

Backe, backe, Kuchen Der Bäcker hat gerufen! Wer will guten Kuchen backen Der muß haben sieben Sachen: Eier und Schmalz Butter und Salz Milch und Mehl Safran macht den Kuchen gehl! Schieb, schieb in´n Ofen ´nein. Text und Musik: Verfasser unbekannt – mündlich überliefert aus Sachsen und Thüringen  vor 1840 , in verschiedenen Textvarianten verbreitet. Siehe z. B. auch die

Essen und Trinken | Kinderlieder | Liederzeit: | 1840


Die Ulinger-Blaubart-Sage

Eine gar unheimliche Sage ist es, die sich in Deutschland an den Namen Ulinger oder Adelger, im Flämischen an den Zauberkönig Halewyn, in Frankreich an den Ritter Blaubart geheftet hat und zum allgemeinen Sagenschatz fast aller Völker Europas gehört. -— Deutsche Lieder vom Ulinger gab`s schon seit dem 16. Jahrhundert in Ober- und Niederdeutschland und, wie unsere mitgeteilten Texte bezeugen, gibt es noch gegenwärtig in

Volkslieder und ihre Geschichte | | 1893


Es freit ein wilder Wassermann (1856, Uckermark)

Es freit ein wilder Wassermann von dem Berg bis über die See er freit nach Königs Töchterlein nach der schönen Dorothee Er ließ eine Brücke von Golde baun von dem Berg bis über die See darauf sollte sie spazieren gehn die schöne Dorothee Darüber that sie so manchen Gang von dem Berg bis über die See bis daß sie in

Balladen | Liederzeit: | | 1856


Es wollt ein Hirtlein treiben aus (vor 1856 , Schlesien)

Es wollt ein Hirtlein treiben aus er trieb wol in den Wald hinaus Und wie er kam in Wald hinein hört er ein kleines Kindlein schrein Ich hör dich wohl ich seh dich nicht ich hör daß du ein Kindlein bist Ich bin im hohlen Baum versteckt mit Dorn und Disteln zugedeckt Ach Hirtlein liebes Hirtlein mein ach nimm mich

Lieder über uneheliche Kinder | Schäferlieder | | | 1856


Ihren Schäfer zu erwarten

Ihren Schäfer zu erwarten, tralle-ra-ri, ti-ral-le-ra-la, schlich sich Phylis in den Garten, tralle-ra-ri, ti-ral-le-ra-la. In dem dunklen Myrtenhain schlief das lose Mädchen ein. Tralle-ra-ri, ti-ral-le-ra-la, ti- ralle-ra-ri, ti-ralle-ra la. Ihre Mutter kam ganz leise nach der alten Mütter Weise nachgeschlichen, o wie fein! Fand das Mädchen ganz allein. Ihren Schlummer halb entrissen von den zarten Mutterküssen, rief die Kleine: „O

Dialoglied | Frauenlieder | Schäferlieder | Liederzeit: | | 1771


Lille du allerschönste Stadt

Lille, du allerschönste Stadt du, du bist so fein und glatt Schaue meine Liebesflammen ich lieb dich vor allen Damen mein herzallerschönster Schatz Lieber Herr, was  saget ihr? Wer seid ihr? Was macht ihr hier? Was die Reuter, die Soldaten? Euere tapferen Kameraden? Liebster, das erzählet mir! Ich bin der Savoyer Held bekannt genug in aller Welt Prinz Eugenius genennet

Soldatenlieder | Liederzeit: | 1708


Spinn spinn mein schöins Nannel

Spinn spinn mein schöins Nannel ich kauf dia neua Schouh Jo jo mei löiba Moutta schöine Schnolla a dazou Ich konn jo net spinna mia thoun jo meina Finga sua weh sua weh meina Finga a sua weh Spinn spinn mein schöins Nannel ich kauf dia neua Strümpf Jo jo mei löiba Moutta schöina Zwickala san drin Ich konn jo

Dialoglied | Liebeslieder | Weberlieder | Liederzeit: | 1825


Wo a kleins Hüttle steht

Wo e kleins Hüttle steht ist e kleins Gütle und wo viel Bube sind Mädle sind , Bube sind da ists halt liebli Liebli ists überall liebli auf Erde wenns nur zu mache wär mögli wär, z´mache wär mein müßt du werde Schätzle das kann net sein muß ja jetzt wandre aber wohin i geh wo i steh, wo i

Liebeslieder | Liederzeit: | 1740