Bremer Stadtmusikanten

Erk (Ludwig Erk)

Ade mein Schatz und ich muß fort

Ade mein Schatz und ich muß fort ich muß dich meiden von dir abscheiden an fremden Ort Schatz gehst du denn so weit von mir im Rosengarten will ich deiner warten im grünen Klee Brauchst meiner nicht zu warten bin viel zu schlecht frei dir ein Reiche die deines Gleichen Ich frei ja nicht nach Geld und Gut an Gottes

Abschiedslieder | Dialoglied | Liebeskummer | Liederzeit: | 1804


Anna saß auf einem Stein (1881, vom Rhein)

Anna saß auf einem Stein einem Stein, einem Stein Anna saß auf einem Stein einem Stein Text und Musik: Verfasser unbekannt aufgezeichnet vom Rhein, 1881, Deutscher Liederhort, Nr. 42m, S. 146 gleiche Melodie wie „Dornröschen war ein schönes Kind“ und „O Hannes wat’n Haut“

Kinderlieder | Liederzeit: | 1881


Backe backe Kuchen

Backe, backe, Kuchen Der Bäcker hat gerufen! Wer will guten Kuchen backen Der muß haben sieben Sachen: Eier und Schmalz Butter und Salz Milch und Mehl Safran macht den Kuchen gehl! Schieb, schieb in´n Ofen ´nein. Text und Musik: Verfasser unbekannt – mündlich überliefert aus Sachsen und Thüringen  vor 1840 , in verschiedenen Textvarianten verbreitet. Siehe z. B. auch die

Essen und Trinken | Kinderlieder | Liederzeit: | 1840


Die Ulinger-Blaubart-Sage

Eine gar unheimliche Sage ist es, die sich in Deutschland an den Namen Ulinger oder Adelger, im Flämischen an den Zauberkönig Halewyn, in Frankreich an den Ritter Blaubart geheftet hat und zum allgemeinen Sagenschatz fast aller Völker Europas gehört. -— Deutsche Lieder vom Ulinger gab`s schon seit dem 16. Jahrhundert in Ober- und Niederdeutschland und, wie unsere mitgeteilten Texte bezeugen, gibt es noch gegenwärtig in

Volkslieder und ihre Geschichte | | 1893


Ein Liedlein wollen wir singen (Kapitänische Dame)

Ein Liedlein wollen wir singen vor Freude ein schönes Lied von einer kapitänischen Dame die hatt´ die Soldaten so lieb Ein Körbelein trug sie am Arme ein´ schönen Strauß in der Hand und so ging sie lange spazieren bis daß sie das Lager wohl fand Und als sie vor das Lager wohl vor das Lager kam da stand der kapitänische

Soldatenlieder | Liederzeit: | | 1880


Es freit ein wilder Wassermann (1856, Uckermark)

Es freit ein wilder Wassermann von dem Berg bis über die See er freit nach Königs Töchterlein nach der schönen Dorothee Er ließ eine Brücke von Golde baun von dem Berg bis über die See darauf sollte sie spazieren gehn die schöne Dorothee Darüber that sie so manchen Gang von dem Berg bis über die See bis daß sie in

Balladen | Liederzeit: | | 1856


Es ist nichts Schönres auf der Welt (1820)

Es ist nichts Schönres auf der Welt und kann nichts Schöners sein als  wie Soldaten in dem Feld wenn wir in Batalje gehn Wenns blitzt und kracht dem Donner gleich wir schießen rosenrot das Blut von unserm Körper fleußt sind wir Kurasche voll Und ob auch schon ein Kamerad muß bleiben in dem Streit wir Deutschen fragen nichts darnach sind

Soldatenlieder | Liederzeit: | 1820


Es steht ein Lindlein in jenem Tal

Es steht ein Lindlein in jenem Tal ist oben breit und unten schmal darauf da sitzt Frau Nachtigall das kleine Waldvögelein vor dem Wald „Sing an, sing an, Frau Nachtigall du kleines Waldvögelein vor dem Wald! sing an, sing an, du schönes mein Lieb! wir zwei müssen uns scheiden allhie Er nahm sein Rößlein wohl bei dem Zaum er bands

Dialoglied | Erotische Lieder | Liebeslieder | Liederzeit: | 1690


Es wollt ein Hirtlein treiben aus (vor 1856 , Schlesien)

Es wollt ein Hirtlein treiben aus er trieb wol in den Wald hinaus Und wie er kam in Wald hinein hört er ein kleines Kindlein schrein Ich hör dich wohl ich seh dich nicht ich hör daß du ein Kindlein bist Ich bin im hohlen Baum versteckt mit Dorn und Disteln zugedeckt Ach Hirtlein liebes Hirtlein mein ach nimm mich

Lieder über uneheliche Kinder | Schäferlieder | | | 1856


Ihren Schäfer zu erwarten

Ihren Schäfer zu erwarten, tralle-ra-ri, ti-ral-le-ra-la, schlich sich Phylis in den Garten, tralle-ra-ri, ti-ral-le-ra-la. In dem dunklen Myrtenhain schlief das lose Mädchen ein. Tralle-ra-ri, ti-ral-le-ra-la, ti- ralle-ra-ri, ti-ralle-ra la. Ihre Mutter kam ganz leise nach der alten Mütter Weise nachgeschlichen, o wie fein! Fand das Mädchen ganz allein. Ihren Schlummer halb entrissen von den zarten Mutterküssen, rief die Kleine: „O

Dialoglied | Frauenlieder | Schäferlieder | Liederzeit: | | 1771