Essen und Trinken

Essen und Trinken – Lieder bei Tisch, Lieder beim Essen und Trinken. Lieder für Schlemmer und Geniesser.


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Ach wir haben Hunger sehr

Ach wir haben Hunger sehr Hunger sehr darum bringt das Essen her denn der Magen will was haben um sich daran zu erlaben an dem guten Haferbrei darum schafft ihn schnell herbei Text: Verfasser unbekannt Musik: auf eine Melodie aus der “Bauernkantate” von Johann Sebastian Bach in Der Kilometerstein (1934)

Liederzeit: | | 1930


Alle Leute sollen leben

Alle Leute sollen leben die uns was zu essen geben alle Leute sollen sterben die das Essen uns verderben alle Leute wer’n verhaun die uns was vom Essen klaun! in Der Kilometerstein (1934) Tischspruch, rhythmisch im Chor

Liederzeit: | | 1930


Alle Menschen groß und kleine (Kartoffellied)

Alle Menschen, groß und kleine, leben nicht vom Brot alleine, auch Kartoffeln müssen sein, denn die schmecken immer fein Trulla, trulla trulla la, trulla trulla trulla la Auch Kartoffeln müssen sein, denn die schmecken immer fein Montag weiß ich was ich koche, es ist der erste Tage der Woche. Montags gibt’s Kartoffelbrei, Speck und Zwiebel mit dabei. Dienstag möchte ich

Liederzeit: | 1900


Alles was auf Erden schwebet (Taube)

Alles was auf Erden schwebet kommt von einer Taube her Taube ist ein schönes Tier Tauben, die gefallen mir ja, Tauben, die gefallen mir Des Morgens früh um halber achte steh ich aus meinem Bettchen auf um zu sehn, was Tauben machen ob sie schlafen oder wachen ob sie noch am Leben sind Des Mittags um halb eine fliegen sie

Liederzeit: | 1926


Backe backe Kuchen

Backe, backe, Kuchen Der Bäcker hat gerufen! Wer will guten Kuchen backen Der muß haben sieben Sachen: Eier und Schmalz Butter und Salz Milch und Mehl Safran macht den Kuchen gehl! Schieb, schieb in´n Ofen ´nein. Text und Musik: Verfasser unbekannt – mündlich überliefert aus Sachsen und Thüringen  vor 1840 , in verschiedenen Textvarianten verbreitet. Siehe z. B. auch die

Liederzeit: | 1840


Bei einem Wirte wundermild

Bei einem Wirte wundermild da war ich jüngst zu Gaste. Ein goldner Apfel war sein Schild an einem langen Aste. Es war der gute Apfelbaum bei dem ich eingekehret Mit süßer Kost und frischem Schaum hat er mich wohl genähret. Es kamen in sein grünes Haus viel leichtbeschwingte Gäste Sie sprangen frei und hielten Schmaus und sangen auf das Beste.

Liederzeit: | 1811


Bei uns zu Haus auf dem Balkon

Bei uns zu Haus auf dem Balkon Da steht ein großer Pappkarton Darinnen wohnt der Max Und das ist ein Kaninchen Gleich nebenan da wohnt Ein süßes, kleines Hühnchen Und eines nachts da ist’s passiert Da hat der Max das Huhn verführt! Nun stellen sie sich einmal vor Ein Hühnchen mit Kaninchenohr Ein Hühnchen mit Kaninchenohr Text: Verfasser unbekannt, Originaltext

Liederzeit: , | 1917


Bescheidenheit verlass mich nicht bei Tische

So stecket denn eure Löffel zusammen und schwöret in drei Teufels Namen daß der, der schlecht und recht erwischt nicht auf den Andern neidisch ist. Bescheidenheit, Bescheidenheit Verlaß mich nicht bei Tische, und gib, daß ich zur rechten Zeit das größte Stück erwische! in Der Kilometerstein (1934) Tischspruch. Rhythmisch zu sprechen

Liederzeit: | | 1930


Bi’m Kaptein seggt er moack öck rein

Bi’m Kaptein seggt er moack öck rein, seggt er moack öck alles, seggt er sauber sein, seggt er Mit’m Sack, seggt er wasch öck opp, seggt er eerscht dem Schätel, seggt er denn dem Topp Nanu, wie ös dat meeglich nanu, wie geiht dat to? Nanu, wie ös dat meeglich nanu, wie geiht dat to? Stell de Schätel, seggt er anne

Liederzeit: | 1934


C A F F E E (Kaffee)

C A F F E E, trink nicht so viel Caffee. Nicht für Kinder ist der Türkentrank, schwächt die Nerven, macht dich blass und krank. Sei doch kein Muselman, der ihn nicht lassen kann. Kanon zu drei Stimmen Text und Melodie: Karl Gottlieb Hering (1766 – 1853) in Die weiße Trommel (1934)

Liederzeit: | 1850



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