Bremer Stadtmusikanten

Hauff (Wilhelm)

13 Lieder von Hauff (Wilhelm)

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Ach wie bald ach wie bald

Ach wie bald, ach wie bald schwindet Schönheit und Gestalt! Prahlst du gleich mit deinen Wangen die wie Schnee und Rosen prangen auch die Rosen welken ab Kaum gedacht, kaum gedacht ist der Freud ein End gemacht Gestern Lust und Freud genossen heute durch die Brust geschossen morgen in dem kühlen Grab Weine nicht, weine nicht falsche Seele, weine nicht! Denn

Liebeskummer | Liederzeit: | 1780


Die Kette drückt die kühne Hand

Die Kette drückt die kühne Hand mein Geist schwebt über Kerkers Wand Ist bei der Mutter weit  von hier und auch, treu Liebchen, auch bei dir Als ich von Mannheim fortgewollt nahmst du das Band von schwarz-rot-gold hast mir damit die Brust geschmückt und liebend mich ans Herz gedrückt Was ich gewollt, hab ich vollbracht den Schurken deckt des Grabes

Freiheitslieder | Gefangenenlieder | Trauerlieder | | 1883


Ein Ruf ist erklungen

Ein Ruf ist erklungen durch Berg und durch Tal heraus ihr deutschen Jungen zum grünen Waffensaal Erwacht sind die Geister aus schmählichem Tod als uns der alte Meister den deutschen Gruß entbot Da brausten die Flammen von tapferem Mut Da schlugen sie zusammen In einer Seele Glut. Und ist auch versunken das flammende Wort es glüht ein guter Funken noch

Turnerlieder | Liederzeit: | | 1844


Morgenrot Morgenrot

Morgenrot, Morgenrot leuchtest mir zum frühen Tod Bald wird die Trompete blasen, dann muß ich mein Leben lassen ich und mancher Kamerad Kaum gedacht, kaum gedacht wird der Lust ein End gemacht! Gestern noch auf stolzen Rossen heute durch die Brust geschossen morgen in das kühle Grab! Ach wie bald, ach wie bald schwindet Schönheit und Gestalt! Strahlst du gleich

Soldatenlieder | Liederzeit: | 1824


Soldatenmut siegt überall

Soldatenmut siegt überall im Frieden und im Krieg, bei Flöten und Kanonenschall erkämpft er sich den Sieg: sei´s um ein Küsschen mit der Maid sei´s mit dem Feind um Blut, da ist er schnell zum Kampf bereit da siegt Soldatenmut, hurra! da siegt Soldatenmut! Und wenn am heissen Sommertag beim Marsch die Hitze drückt, und wenn das rasche Ross erlag

Soldatenlieder | Liederzeit: , | 1842


Steh ich in finstrer Mitternacht

Steh ich in finsterer Mitternacht So einsam auf der stillen Wacht, So denk ich an mein fernes Lieb, Ob mir auch treu und hold verblieb Als ich zur Fahne fort gemüßt, Hat sie so herzlich mich geküßt, Mit Bändern meinen Hut geschmückt Und weinend mich ans Herz gedrückt. Sie liebt mich noch, sie ist mir gut, Drum bin ich froh und wohlgemut.

Soldatenlieder | Liederzeit: , | | 1824


Vom Turm wo ich oft gesehen (Herzog Ulrich der Verbannte)

Vom Turm, wo ich oft gesehen hernieder auf ein schönes Land, vom Turme fremde Fahnen wehen wo meiner Ahnen Banner stand. Der Väter Hallen sind gebrochen gefallen ist des Enkels Los, er birgt, besiegt und ungebrochen sich in der Erde tiefem Schoss. Und wo einst in des Glückes Tagen mein Jagdhorn tönte durchs Gefild, da meine Feinde grässlich jagen sie

Balladen | Lieder von Arm und Reich | Liederzeit: | 1826


Was ziehet dort unten das Tal entlang

Was ziehet dort unten das Tal entlang? Eine Schar im weißen Gewand! Wie mutig brauset der frohe Gesang! Die Töne die sind mir bekannt; sie singen von Freiheit und Vaterland ich kenne die Schar im weißen Gewand: Hurra Hurra Hurra! die Turner ziehen aus Die Turner ziehen ins grüne Feld hinaus zur männlichen Lust, daß Übung kräftig die Glieder stählt

Turnerlieder | | 1850


Was ziehet dort unten das Tal entlang

Was ziehet dort unten das Tal entlang eine Schar im weissen Gewand wie mutig brauset der volle Gesang die Töne sind mir bekannt: Sie singen von Freiheit und Vaterland ich kenne die Scharen im weissen Gewand: Hurra, hurra, hurra, hurra, hurra du fröhliche Turnerschar! Die Turner ziehen ins grünende Feld hinaus zur männlichen Lust daß Übung kräftig die Glieder stählt

Deutschlandlieder | Turnerlieder | Liederzeit: | 1900


Weinausrufen

Beim Weinausrufen gibt es einen Weinrufer; dieser führt das Ende einer Schirmschnur mit sich, deren unteres Ende der stillsitzende Hüter hält. Dieselbe dient zum Schutze des Süferknaben , der den neuen Wein (=Süfer , Saufer ) mittelst eines Schilfröhrleins aus dem Fuhrmannsfasse wegtrinkt, darüber aber von den übrigen Läufern aus dem Wege gerannt werden soll. Kann der Hüter einen der Laufenden schnüren

Allgemein | | 2010