Lieder von Arm und Reich | Volkslieder-Archiv (10.000 Lieder)
Bremer Stadtmusikanten

Lieder von Arm und Reich

Ach wer will hören singen – zwei Schwestern

Ach wer will hören singen ein Lied in dieser Frist Von wunderlichen Dingen in Holland gschehen ist Von zwei Schwestern mit Sitten die ein Reich wollt verstahn die Arme tät sie bitten aber sie hats nicht tan Die Arme hätt sechs Kinder die litten Hungersnoh sie hatt ihr mehr noch minder ihr frommer Mann war […]

Liederzeit: | | 1569


Als ich domols twintig Johr (0 längst verschwundne Tid)

Als ich   domols twintig Johr und  ´n Louis in Hamburg wor o  da   druckst ick oft  vull   Lust de Katrein on mine Bost Doch de Deern seggt denn to mi Loot mi sin, versopnet Veeh! Si de Tid, hebb´n oft wi beide de goldne Tid gedacht 0 längst verschwund’ne Tid wie liggst du so wit, […]

Liederzeit: | 1904


Auf auf ihr Kameraden (Aufruf des Schinderhannes)

Auf, auf ihr Kameraden bei finstrer Nachteszeit! Zeigt eure Heldentaten, es schlafen all bereit. All´ Richter und all Schergen und was uns schrecken kann ihr dürft euch nicht verbergen wenn ihr greift mutig an Tut euch nicht lang bedenken, eilt hin auf jenen Platz, wo in gefüllten Schränken liegt ein verborgner Schatz; erbrechet Tür und […]

Liederzeit: | | 1803


Auf der Walze ist es schön

Auf der Walze ist es schön wenn die Frühlingslüfte weh´n wenn in  goldenem  Sonnenglanze die Natur im bunten Kranze feiert neu ihr Auferstehn dann ist´s auf der Walze schön Auf der Walze ist es schön, wenn vom Kopfe bis zum Zehen gut Kluft und gute Trittchen, beibt man ferne stets dem Kittchen, lässt sich keine […]

Liederzeit: | , | 1930


Beim Graben einer Grube sah (Die zwei Totenköpfe)

Beim Graben einer Grube sah Ein Totenkopf den anderen liegen Und rief: »Wer bist du, der so nah Sich darf zu meiner Gruft verfügen?« »Ich war«, sprach der, »ein Ruderknecht, Aß schwarzes Brot, trank aus den Flüssen, Schlief auf der Erde, lebte schlecht, An Schuhn und Kleidern abgerissen: Bis der erwünschte Tod mich fand, Den […]

| 1800


Das ist die Zeit der schweren Not

Das ist die Zeit der schweren Not! – bar des Erwerbs und ohne Brot läßt man den Armen ganz allein, nur überlassen seiner Pein. Du, der dich wiegt Fortunas Schoß was kümmert dich sein herbes Los. Du wohnst in deinem stolzen Haus und gehst in schmucken Kleidern aus Hast jeden Tag dein sattes Brot du […]

Liederzeit: | 1920


De kannst mir mal forn Sechser

De kannst mir mal forn Sechser Weil wir uns jrade kennen Bei Kranzlern um de Ecke Nach Kuchenkrümel rennen. Ick jeh dir nich bei Kranzlern Det dhuste janz jut wissen; Bei Kranzlern um de Ecke Da wirste rausjeschmissen Denn kannste mir forn Sechser Weil wir uns jrade kennen Mit blankjewichste Stiebel Den Puckel runter rennen […]

Liederzeit: | 1920


Dem Teufel verschreib ich mich nicht

Dem Teufel verschreib ich mich nicht Das wär wider Gewissen und Pflicht Denn mlt dem verteufelten Geld Wird mancher verzweifelt geprellt Was nützet mir Reichtum und Ehr Wenn ich bei dem Teufel einst wär? Da müßt ich bei’m Humpen voll Wein Vom Teufel Herr Bruder gar sein Ich lebe fein lustig beim Schmaus Und lache […]

Liederzeit: | 1798


Der alte Wirt in Lancashire

Der alte Wirt in Lancashire der zapft ein jämmerliches Bier Er zapft´ es gestern, zapft es heute Er zapft es nur für arme Leute Die armen Leut von Lancashire die gehen oft durch seine Türe sie gehn in Schuhen, die entzwei sie gehn in Röcken, die nicht neu (Sie gehen in Schuhen, die verschlissen Sie kommen in […]

Liederzeit: | 1913


Der gestohlene Heller

Es saß einmal ein Vater mit seiner Frau und seinen Kindern Mittags am Tisch, und ein guter Freund, der zum Besuch gekommen war, aß mit ihnen. Und wie sie so saßen, und es zwölf Uhr schlug, da sah der Fremde die Thür aufgehen und ein schneeweiß gekleidetes, ganz blasses Kindlein hereinkommen. Es blickte sich nicht […]

| 1819


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Lieder von Arm und Reich, von Armut und Reichtum. Große Armut und unermesslicher Reichtum war immer schon Thema der Volkslieder und auch im Kinderreim