Bremer Stadtmusikanten

Lieder von Arm und Reich

Ach wer will hören singen – zwei Schwestern

Ach wer will hören singen ein Lied in dieser Frist Von wunderlichen Dingen in Holland gschehen ist Von zwei Schwestern mit Sitten die ein Reich wollt verstahn die Arme tät sie bitten aber sie hats nicht tan Die Arme hätt sechs Kinder die litten Hungersnoh sie hatt ihr mehr noch minder ihr frommer Mann war […]

Balladen | Geistliche Lieder | Lieder von Arm und Reich | | 1569


Auf der Walze ist es schön

Auf der Walze ist es schön wenn die Frühlingslüfte weh´n wenn in  goldenem  Sonnenglanze die Natur im bunten Kranze feiert neu ihr Auferstehn dann ist´s auf der Walze schön Auf der Walze ist es schön, wenn vom Kopfe bis zum Zehen gut Kluft und gute Trittchen, beibt man ferne stets dem Kittchen, lässt sich keine […]

Lieder von Arm und Reich | Vagabundenlieder | , | 2007


Beim Graben einer Grube sah (Die zwei Totenköpfe)

Beim Graben einer Grube sah Ein Totenkopf den anderen liegen Und rief: »Wer bist du, der so nah Sich darf zu meiner Gruft verfügen?« »Ich war«, sprach der, »ein Ruderknecht, Aß schwarzes Brot, trank aus den Flüssen, Schlief auf der Erde, lebte schlecht, An Schuhn und Kleidern abgerissen: Bis der erwünschte Tod mich fand, Den […]

Gedichte | Lieder vom Tod | Lieder von Arm und Reich | 1800


Das ist die Zeit der schweren Not

Das ist die Zeit der schweren Not! – bar des Erwerbs und ohne Brot läßt man den Armen ganz allein, nur überlassen seiner Pein. Du, der dich wiegt Fortunas Schoß was kümmert dich sein herbes Los. Du wohnst in deinem stolzen Haus und gehst in schmucken Kleidern aus Hast jeden Tag dein sattes Brot du […]

Lieder vom Weben und Spinnen | Lieder von Arm und Reich | 1920


Dem Teufel verschreib ich mich nicht

Dem Teufel verschreib ich mich nicht Das wär wider Gewissen und Pflicht Denn mlt dem verteufelten Geld Wird mancher verzweifelt geprellt Was nützet mir Reichtum und Ehr Wenn ich bei dem Teufel einst wär? Da müßt ich bei’m Humpen voll Wein Vom Teufel Herr Bruder gar sein Ich lebe fein lustig beim Schmaus Und lache […]

Lieder von Arm und Reich | 1798


Der gestohlene Heller

Es saß einmal ein Vater mit seiner Frau und seinen Kindern Mittags am Tisch, und ein guter Freund, der zum Besuch gekommen war, aß mit ihnen. Und wie sie so saßen, und es zwölf Uhr schlug, da sah der Fremde die Thür aufgehen und ein schneeweiß gekleidetes, ganz blasses Kindlein hereinkommen. Es blickte sich nicht […]

Lieder von Arm und Reich | Märchen | 2016


Der Lazarus leit auf dem Mist und schlief

Der Lazarus leit auf dem Mist und schlief Da schickte Gott ein Engel der ihnen aufrief Ach geh doch vor dein reichen Bruders Tür und fordere dir ein Almos dafür Ach Bruder liebster Bruder mein so lieb daß du mein Bruder kannst sein so reich mir nur die Krümle von deinem Tisch und auch die […]

Geistliche Lieder | Lieder von Arm und Reich | 1841


Der Reichtum und die Not

Es war einmal Bruder und Schwester der Reichtum und die Not Er schwelgte in tausend Genüssen sie hatte kaum trocken Brot Die Schwester diente dem Bruder viel hundert Jahre lang Ihn rührte es nicht, wenn sie weinte noch wenn ihr Leid zu ihm drang Er fluchte und trat sie mit Füßen er schlug sie ins […]

Lieder vom Weben und Spinnen | Lieder von Arm und Reich | Politische Lieder | 1849


Die arge Welt hat sich gestellt wer nicht Geld hat…

Die arge Welt hat sich gestellt: wer nicht hat Geld, Niemand gefällt o weh der argen Welt! Die beste Kunst ist all umsunst, behalt dein Kunst, Geld macht die Brunst, o Schad der guten Kunst! Wenn gleich Ein’r wär von Tugend schwer, hilft ihm nicht sehr, Geld bringt die Ehr, o schad der Tugend schwer! […]

Lieder von Arm und Reich | 2005


Die arme Mutter und sechs Kinder

Die arme Mutter und sechs Kinder In ganzen Haus kein Stückchen Brot Es ist so recht ein strenger Winter Der Vater, der ist lang schon tot Das eine Kind schreit, weil es friert Eins hälts vor Hunger nicht mehr aus Das dritte schreit nach seinem Vater Sie müssen aus der Wohnung raus Das sind Gefühle, […]

Küchenlieder | Lieder von Arm und Reich | | 1900


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Lieder von Arm und Reich, von Armut und Reichtum. Große Armut und unermesslicher Reichtum war immer schon Thema der Volkslieder und auch im Kinderreim