Turnerlieder

Turnerlieder: Lieder der deutschen Turnerschaft, der Turnbewegung unter „Turnvater“ Jahn . den freien Turnern der Arbeiterbewegung und andere Lieder.


Als der Herr die Welt erschaffen (Hehehe)

Als der Herr die Welt erschaffen Himmel, Erde, Menschen, Affen Städt’ und Wälder, Fluß und See fehlt ihm noch das Hehehe! Blickte. hin nach allen Winden aber nirgends wars zu finden Grün das Land und blau die See aber nirgends Hehehe! Ach, die Menschheit lag auf Erden arg geplagt von Darmbeschwerden schlaff darnieder, schrie nicht he und der Magen tat ihr weh! Da befahl

Liederzeit: | 1890


Als in dem großen Völkerkrieg Napoleon (Geschichte Turnkunst)

Als in dem großen Völkerkrieg Napolium focht Sieg auf Sieg Germania mit Haut und Haar fast ganz in seinen Klauen war da trat ihr Geist zu Vater Jahn und hob mit Zornesklagen an Der Deutsche war doch sonst so stark in seinen Gliedern Kraft und Mark! Die Riesenfäuste fielen schwer auf jeden Feind zu guter Lehr Der Römer zitterte, der Wicht von Franzmann widerstand ihm

Liederzeit: | 1890


Auf auf Ihr freien Turner (Freier Turnermarsch)

Auf, auf! Ihr freien Turner den Wanderstab zur Hand Frei Heil! Es ruft die Freiheit hinaus ins weite Land Verlaßt die engen Gassen wir wollen singend ziehn aus dunkler Häuser Massen ins frische Waldesgrün Wo Fink und Amsel grüssen da weitet sich die Brust wo muntre Quellen fließen da blüht des Turners Lust Da werden seine Lieder zum heilgen Rütlyschwur

Liederzeit: | 1913


Auf ihr Turner all herbei (Freier Turnermarsch)

Auf ihr Turner all herbei macht das Turnen wieder frei Donnerlaut zu edlem Streit reif schön längst die neue Zeit Laßt marschieren, laßt marschieren freie Turner gehn voran Laßt marschieren, laßt marschieren freie Turner gehn voran Unsere stolze Kunst, o Hohn liegt im Bann der Reaktion Kriecherei und Strebertum sie sind heut des Turners Ruhm Laßt marschieren, laßt marschieren freie

Liederzeit: | 1913


Auf ihr Turner frisch und frei

Auf ihr Turner frisch und frei juchheidi, juchheida holt den Wanderstab herbei juchheidi, heida Ziehet aus mit leichtem Sinn rüstig durch die Flur dahin Juchheidi, heidi, heida.. Froher Turner Sang und Klang tönet laut das Tal entlang und derr Vögel Chor erschallt hell dazu in Feld und Wald Und des Bächleins leichter Fall glänzt so rein uns wie Kristall und sein

Liederzeit: | 1903


Auf ihr Turner lasst uns wallen

Auf ihr Turner lasst uns wallen in den lieben, freien Wald in der Eichen grünen Hallen kräft´ger der Gesang erschallt wo die alten Väter wohnten löwenstark, doch taubentreu wo einst freie Adler thronten sich das Herz erhebet frei Nicht um Beute zu erjagen ziehn wir auf des Wildes Spur hin, wo graue Felsen ragen geht´s im Laufe durch die Flur

Liederzeit: | 1913


Auf ihr Turnerbrüder (Festgesang)

Auf, ihr Turnerbrüder auf, emporgeschaut laßt die freien Lieder heut erklingen laut laßt das Wort, das freie heut zur Feierstund laßt´s dem Fest zur Weihe klingen heut im Bund! Frei den Blick nach oben hingewandt zum Licht wollen wir geloben das sei Männerpflicht Daß wir niemals wanken niemals zagend stehn mutig in die Schranken in den Kampf zu gehn Auf

Liederzeit: | 1913


Auf in dieser Feierstunde (Turner-Stiftungsfest)

Auf, auf in dieser Feierstunde! Hervor mit männlichem Gesang! Von Herz zu Herz, von Mund zu Munde erschalle lauter Jubelklang! Bei dem Beginn des neuen Jahres soll uns das alte „Sprecher“ sein ob unsre Turnerei auch Wahres und rechten Segen brachte ein Heut’ mahnt es uns. daß wir uns regen soll unser Turnen fröhlich blühn Wir müssen es mit Liebe pflegen soll Segen krönen

Liederzeit: | 1890


Auf schmücket die Hüte mit grünenden Maien

Auf, schmücket die Hüte mit grünenden Maien hinaus mit den Schwalben zur fröhlichen Fahrt! Singt, Brüder, der Freiheit ein Liedchen im Freien so ist es der Turner herkömmliche Art! Frei streifet das Reh durch Gebirge und Heiden doch geht es entgegen dem tödlichen Blei; doch uns soll kein Häscher die Freiheit verleiden: vor allen der wandernde Turner ist frei! Johotrallalalala…. Wir

Liederzeit: | 1913


Auf Turnerbrüder laßt uns wandern

Auf Turnerbrüder laßt uns wandern marschieren in die Welt hinaus ein jeder halte treu zum andern ob Sonnenschein, ob Sturmgebraus Wenn Treue unsere Brust beseelt und Mut des Turners Kräfte stählt wenn wir vereint zusammen halten dann wird die Turnkunst sich entfalten Wo Freiheit und Treue dem Turnen geweiht da bleibet in Ehren die Kunst jederzeit Freiheit und Treu stets frisch und frei

Liederzeit: | 1913




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