Lieddichter: Schiller (Friedrich Schiller)

Mit dem Pfeil, dem Bogen, Durch Gebirg und Tal, Kommt der Schütz gezogen Früh im Morgenstrahl. Lalala, lalala… Wie im Reich der Lüfte König ist der Weih, So im Reich der Klüfte Herrscht der Schütze frei. Lalala, lalala… Ihm gehört die Weite: Was sein Pfeil erreicht, Das ist seine Beute, …

Mit dem Pfeil dem Bogen Weiterlesen »

Jägerlieder | , , | 1804


Und so finden wir uns wieder In dem heitern bunten Reihn, Und es soll der Kranz der Lieder Frisch und grün geflochten sein Aber wem der Götter bringen Wir des Liedes ersten Zoll? Ihn vor allen laßt uns singen, Der die Freude schaffen soll Denn was frommt es, daß mit …

Und so finden wir uns wieder Weiterlesen »

Trinklieder | 1804


An der Quelle saß der Knabe, Blumen band er sich zum Kranz und er sah sie fortgerissen treiben in der Wellen Tanz! Und so fliehen meine Tage wie die Quelle rastlos hin! Und so schwindet meine Jugend, wie die Kränze schnell verblühn Fraget nicht, warum ich traure in des Lebens …

An der Quelle saß der Knabe Weiterlesen »

Liebeslieder | 1803


Ach, aus dieses Tales Gründen, Die der kalte Nebel drückt Könnt ich doch den Ausgang finden Ach, wie fühlt ich mich beglückt Dort erblick ich schöne Hügel Ewig jung und ewig grün Hätt ich schwingen, hätt ich Flügel Nach den Hügeln zög ich hin Harmonien hör ich klingen Töne süßer …

Ach aus dieses Tales Gründen (Sehnsucht) Weiterlesen »

Auswandererlieder | 1803


Freude, schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium, Wir betreten Feuertrunken, Himmlische, dein Heiligtum! Deine Zauber binden wieder, Was die Mode streng geteilt. Alle Menschen werden Brüder, Wo dein sanfter Flügel weilt. Seid umschlungen, Millionen! Diesen Kuß der ganzen Welt! Brüder, überm Sternenzelt Muß ein lieber Vater wohnen Wem der große Wurf …

Freude schöner Götterfunken Weiterlesen »

Weisheit | 1800


Der Eichenwald brauset Die Wolken ziehn Das Mägdlein sitzet An Ufers Grün Es bricht sich die Welle mit Macht, mit Macht Und sie seufzt hinaus in die finstre Nacht Das Auge vom Weinen getrübet „Das Herz ist gestorben Die Welt ist leer Und weiter gibt sie Dem Wunsche nichts mehr. …

Der Eichenwald brauset (Des Mädchens Klage) Weiterlesen »

Liebeskummer | 1799


In einem Tal bei armen Hirten Erschien mit jedem jungen Jahr Sobald die ersten Lerchen schwirrten Ein Mädchen, schön und wunderbar Sie war nicht in dem Tal geboren Man wußte nicht, woher sie kam Und schnell war ihre Spur verloren Sobald das Mädchen Abschied nahm Beseligend war ihre Nähe Und …

In einem Tal bei armen Hirten (Das Mädchen aus der Fremde) Weiterlesen »

Gedichte | 1797


Wohlauf Kameraden auf´s Pferd, auf´s Pferd, in das Feld, in die Freiheit gezogen; im Felde, da ist der Mann noch was wert, da wird das Herz noch gewogen; da tritt kein anderer für ihn ein, auf sich selber steht er da ganz allein. Aus der Welt die Freiheit verschwunden ist, …

Wohlauf Kameraden aufs Pferd Weiterlesen »

Soldatenlieder | | 1797


Was ist der Mensch? Halb Tier halb Engel Klein, elend, dürftig —  herrlich groß Was ist sein Schicksal? Tausend Mängel und tausend Güter sind sein Los Ihm blühen manche sanfte Freuden auch manche, die zu früh verdirbt ihn foltern schauervolle Leiden er reift, wird alt, entnervt und stirbt Ich seh der …

Was ist der Mensch? Weiterlesen »

Lieder von Alt und jung | Politische Lieder | 1796


Freude, schöner Götterfunken Tochter aus Elisium Wir betreten feuertrunken Himmlische, dein Heiligtum Deine Zauber binden wieder was der Mode Schwert geteilt Bettler werden Fürstenbrüder wo dein sanfter Flügel weilt Chor: Seid umschlungen Millionen Diesen Kuß der ganzen Welt Brüder – überm Sternenzelt muß ein lieber Vater wohnen Wem der große …

Freude schöner Götterfunken (1785) Weiterlesen »

Freiheitslieder | Trinklieder | 1785