Zelter (Carl Friedrich Zelter)

Da droben auf jenem Berge (Goethe, 1801)

Da droben auf jenem Berge da steh ich tausendmal an meinem Stabe gebogen und schaue hinab in das Tal Dann folg ich der weidenden Herde mein Hündchen bewahret mir sie Ich bin herunter gekommen und weiß doch selber nicht wie Da stehet von schönen Blumen die ganze Wiese so voll Ich breche sie, ohne zu wissen wem ich sie geben

Liebeskummer | Liederzeit: | 1801


Das Paukenschlägerlied

Nun alle herbei und hört mich an wie schön ich die Pauke schlagen kann Kommt alle herbei, Papa und Mama Bidibum, bidibum, juchheißassa! Wenn früh noch die ändern im Bette sind, So geh´ ich zu meinen Pauken geschwind; Ich schlage drauf, bald stark, bald sacht: Bidibum, bidibum, ihr Schläfer erwacht! Wenn traurig ich bin, so helf ich mir bald, So

Kinderlieder | Liederzeit: | | 1842


Dem Kaiser sei mein erstes Lied

Dem Kaiser sei mein erstes Lied ihm kling der erste Klang des Vaterlandes Schirm und Hort preis ich mit lautem Sang Sein Name füllt mit reger Lust jedwedes Deutschen treue Brust Der Kaiser lebe hoch Denn wie mein Herz dem Bruder schlägt so schlägt´s dem Kaiser hoch Was gilt´s, wenn er mein Bruder ist Mein Kaiser ist er doch Und

Deutschlandlieder | Kinderlieder | Liederzeit: | | 1880


Der Garten des Lebens

Der Garten des Lebens Ist lieblich und schön! Es keimen und sprossen, Auf lachenden Höhn, In Tagen des Lenzes Der Blüten so viel Da treiben die Weste Manch fröhliches Spiel Ihr Spiel in den Wellen Des Grases ist schön! O! sieh! wie die Blumen Im Winde sich dreh’n! Sie biegen die Wipfel, Die Kelche so blau, Und schütteln vom Wipfel,

Lieder von Alt und jung | Weisheit | Liederzeit: | 1784


Der Kuckuck und der Esel

Der Kuckuck und der Esel, Die hatten großen Streit, Wer wohl am besten sänge Zur schönen Maienzeit Der Kuckuck sprach: “Das kann ich!” Und hub gleich an zu schrei’n. Ich aber kann es besser! Fiel gleich der Esel ein Das klang so schön und lieblich, So schön von fern und nah; Sie sangen alle beide Kuckuck, Kuckuck, i-a! Text: Hoffmann

Kinderlieder | Liederzeit: | 1832


Der Wein erfreut des Menschen Herz (Trinklied)

Der Wein erfreut des Menschen Herz Drum gab uns Gott den Wein Auf, laßt bei Rebensaft und Scherz Uns unsres Daseins freun Wer sich erfreut, tu seine Pflicht Drum stoßet an und singet dann Was Martin Luther spricht Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang, Der bleibt ein Narr sein Lebenlang! Und Narren sind wir nicht, Nein, Narren sind wir

Trinklieder | Liederzeit: | 1797


Die heiligen drei König mit ihrem Stern

Die heiligen drei König mit ihrem Stern, Sie essen, sie trinken, und bezahlen nicht gern; Sie essen gern, sie trinken gern, Sie essen, trinken und bezahlen nicht gern. Die heiligen drei König sind kommen allhier, Es sind ihrer drei und sind nicht ihrer vier: Und wenn zu dreien der vierte wär, So wär ein heilger Drei König mehr. Ich erster

Drei-Könige-Lieder | Liederzeit: | 2006


Die Nacht spannt ihre Schleier

Die Nacht spannt ihre Schleier über Tal und Hügel aus es ruht vom Schlachtgetümmel der müde Krieger aus Auf blut´ger Erde liegend die Waffe in der Hand so träumt er von der Heimat vom fernen Vaterland Er sieht die Eltern wieder er weint vor Freud und Lust er drückt sein teures Liebchen entzückt an seine Brust Da plötzlich rollt die Trommel wohl

Soldatenlieder | Liederzeit: | 1820


Durch Feld und Buchenhallen (Wanderlied)

Durch Feld und Buchenhallen bald singend und bald fröhlich still recht lustig sei vor allem wer´s Reisen wählen will Wenn´s kaum im Osten glühte die Welt noch still und weit, da weht recht durchs Gemüte die schöne Blütenzeit Die Lerch´ als Morgenbote sich in die Lüfte schwingt eine frische Reisenote durch Wald und Herz erklingt O Lust, vom Berg zu

Wanderlieder | Liederzeit: | 1836


Durch Feld und Wald zu schweifen

Durch Feld und Wald zu schweifen, Mein Liedchen wegzupfeifen, So geht’s von Ort zu Ort! Und nach dem Takte reget Und nach dem Maß beweget Sich alles an mir fort Ich kann sie kaum erwarten, Die erste Blum’ im Garten, Die erste Blüt’ am Baum. Sie grüßen meine Lieder, Und kommt der Winter wieder, Sing ich noch jenen Traum. Ich

Wanderlieder | Liederzeit: | 1832