Zelter (Carl Friedrich Zelter) von A - Z ..

Dem Kaiser sei mein erstes Lied ihm kling der erste Klang des Vaterlandes Schirm und Hort preis ich mit lautem Sang Sein Name füllt mit reger Lust jedwedes Deutschen treue Brust Der Kaiser lebe hoch Denn wie mein Herz dem Bruder schlägt so schlägt´s dem Kaiser hoch Was gilt´s, wenn er mein Bruder ist Mein Kaiser ist er doch Und tun auch Brüder Leid sich an mein Kaiser hat es nie getan Der Kaiser lebe hoch Wie meinen Vater lieb ich ihn bis zu dem letzten Hauch was gilt´s wenn er mein Kaiser ist mein Vater ist er auch Er blickt von seinem Heldenthron mit Lust auf jeden deutschen Sohn Der Kaiser lebe hoch Er ist mein Kaiser und mein Held aus herrlichem Geschlecht und wenn er lautes Lob verschmäht so preis ich ihn erst recht Er ist mein Kaiser und mein Mann drum sing ich was ich singen kann Der Kaiser lebe hoch Text: Karl Friedrich Zelter ? Musik: Hans Georg Nägeli oder Karl Friedrich Zelter ? ursprünglich hieß der Text:  " Dem König sei mein erstes Lied " in Deutsches Armee Liederbuch -- Neues Liederbuch für Artilleristen (1893) -- Vorbereitungen auf die Gesangstunde (1911) --  Dieses Lied wurde von unseren männlichen Kindern zu Kaisers Geburtstag und sogar in Afrika in den "Regierungsschulen" der deutschen Kolonien gesungen. Der Kaiser ist selbstverständlich nicht Mutter oder Schwester aber sehr wohl Bruder und Mann aus herrlichem Geschlecht und blickt voller Lust auf die deutschen Jungs - nochmals der Hinweis auf das wichtige Buch von Klaus Theweleit " Männerphantasien "    Das Lied wurde in Preußen vor dem ersten Weltkrieg für den Schulunterricht in der fünften bzw sechsten Klasse besonders empfohlen ( Zentralblatt der preußischen Regierung von 1912) und diente der Kriegserziehung im Kaiserreich .

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Da droben auf jenem Berge
da steh ich tausendmal
an meinem Stabe gebogen
und schaue hinab in das Tal

Dann folg ich der weidenden Herde
mein [...] ...

Liebeskummer | Liederzeit: | 1801


Dem Kaiser sei mein erstes Lied
ihm kling der erste Klang
des Vaterlandes Schirm und Hort
preis ich mit lautem Sang
Sein Name füllt mit [...] ...

Deutschlandlieder | Kinderlieder | Liederzeit: | 1880


Der Garten des Lebens
Ist lieblich und schön!
Es keimen und sprossen,
Auf lachenden Höhn,
In Tagen des Lenzes
Der Blüten so viel
Da treiben [...] ...

Lieder von Alt und jung | Weisheit | Liederzeit: | 1784


Der Kuckuck und der Esel,
Die hatten großen Streit,
Wer wohl am besten sänge
Zur schönen Maienzeit

Der Kuckuck sprach: „Das kann ich!“
Und hub gleich [...] ...

Kinderlieder | Liederzeit: | 1832


Der Wein erfreut des Menschen Herz
Drum gab uns Gott den Wein
Auf, laßt bei Rebensaft und Scherz
Uns unsres Daseins freun
Wer sich erfreut, [...] ...

Trinklieder | Liederzeit: | 1797


Die heiligen drei König mit ihrem Stern,
Sie essen, sie trinken, und bezahlen nicht gern;
Sie essen gern, sie trinken gern,
Sie essen, trinken und [...] ...

Drei-Könige-Lieder | Liederzeit: | 1800


Die Nacht spannt ihre Schleier
über Tal und Hügel aus
es ruht vom Schlachtgetümmel
der müde Krieger aus

Auf blut´ger Erde liegend
die Waffe in der [...] ...

Soldatenlieder | Liederzeit: | 1820


Durch Feld und Buchenhallen
bald singend und bald fröhlich still
recht lustig sei vor allem
wer´s Reisen wählen will

Wenn´s kaum im Osten glühte
die Welt [...] ...

Wanderlieder | Liederzeit: | 1836


Durch Feld und Wald zu schweifen,
Mein Liedchen wegzupfeifen,
So geht’s von Ort zu Ort!
Und nach dem Takte reget
Und nach dem Maß beweget

Wanderlieder | Liederzeit: | 1832


Es ist ein Schuss gefallen,
Mein, sagt, wer schoß da draus?
Es war ein junger Jäger,
Der schoß im Hinterhaus.

Die Spatzen in dem Garten,
Die [...] ...

Jägerlieder | Schneiderlieder | Liederzeit: | 1810


Carl Friedrich Zelter hatte einen großen kulturpolitischem Einfluss im Deutschland seiner Zeit. Er wurde am 11. Dezember 1758 in Berlin geboren, wo er auch am 15. Mai 1832 verstarb.  Als Sohn eines Maurers und selbst Maurermeister hatte sich Zelter neben seiner praktischen Arbeit auch musikalisch weitergebildet. 1791 trat Zelter in die Sing-Akademie zu Berlin seines Lehrers und Förderers Carl Friedrich Christian Fasch ein, 1800 übernahm er deren Leitung. 1806 wurde er zum Ehrenmitglied und 1809 zum Professor der Kgl. Akademie der Künste ernannt. 1809 gründete er die erste Berliner Liedertafel, 1820 das Königliche Institut für Kirchenmusik.