Breu (Simon Breu)

Bismarck steig auf aus dem Grab

Bismarck, steig auf aus dem Grab Schreite die Reihen hinab Dunkel des Wetters Wolke lastet über dem Volke Wollen der Erde gleich wieder machen das Reich Nicht der Sarg aus Stein soll dir Ruhstatt sein Dachten, du Held, in Frieden Grabesruh war dir beschieden Doch weckt Krieg und Not auf dich aus dem Tod Seht, aus dunkler Nacht naht der

Soldatenlieder | Liederzeit: | | 1914


Deine Wälder hör ich rauschen und vernehme Vogellaut

Deine Wälder hör ich rauschen und vernehme Vogellaut o du Heimat wundersüße ach wie bist du mir so traut Röslein blühen dort am Hage in der sonnbeglänzten Ruh Heimat, Heimat, ewig liebe Ach wie einzig schön bist du Schnell Fluges zog die Schwalbe fernhin übers blaue Meer brachte von der trauten Heimat viele liebe Grüße her und in Nächten, schlummerlosen tönt

Heimatlieder | Liederzeit: | 1904


Dies bringen wir dir und trinken dir zu

Dies bringen wir dir und trinken dir zu du Alter,du Lieber, Getreuer! Von oben hernieder schaust, Seliger, du und lächelst: “So bin ich noch euer, wenn Lebenden ihr der Toten gedenkt und ihnen zur Ehren die Becherlein schwingt. Wir dieselben, die fröhlich geklungen da mein Mund mit euren gesungen.” Es wandeln vorüber und steigen hinab verehrte, vertraute Gestalten, wir sinnen

Lieder von Alt und jung | Trauerlieder | Liederzeit: | 1881


Ein Wanderbursch zum Tor hinaus

Ein Wanderbursch zum Tor hinaus zieht einsam in die Ferne, am Hute keinen Blumenstrauss am Himmel keine Sterne. Der Tag erlischt, es fällt der Tau süss duften Dorn und Flieder, die Stadt versinkt im Dämmergrau kehr wieder, kehre wieder! Das Bündel leicht, das Herz so schwer kaum tragen es die Füsse, je weiter fort, je mehr und mehr denkt er

Abschiedslieder | Arbeitslieder-Handwerkerlieder | Wanderlieder | Liederzeit: | 1900


Hoch preis ich mit vollem Pokale (Mosel – Lied)

Hoch preis´ ich mit vollem Pokale die Heimat des köstlichen Weins! Ich preise die Mosel im Tale die herrliche Tochter des Rheins! Stolz ragen die Burgen und grüssen und reden von uralter Zeit grüngoldig die Mosel zu Füssen im ewigen Jugendkleid! Wie köstlich dein Rebenblühen o einziger Moselwein! Wie leuchtend dein Flammen und Glühen dein Duften wie würzig, wie rein!

Heimatlieder | Trinklieder | Liederzeit: | 1898


Nun trinke Valet und fahre dahin!

Nun trinke Valet und fahre dahin! Frisch an, Geselle, frisch an! Ein tapferes Herz und ein fröhlicher Sinn das hilft in den Sattel dem Mann. Was rüstig begonnen ist halb schon gewonnen drum vorwärts! und biete dem Glücke die Hand zu Wege, zu Stege, zu Wasser und Land. Wenn dich in der Ferne die Schwalbe umkreist dann denke, so fliegt

Abschiedslieder | Wanderlieder | Liederzeit: | 1900


Sonntag ist´s in allen Wipfeln rauschet es

Sonntag ist´s! In allen Wipfeln rauschet es, der dunkle Wald Alle Bäche leise fließen alle Vögel wonnig grüßen und von fern die Glocke halt Sonntag ist´s! Am Zaun das Veilchen betet still im Gras für sich Rose hebt die süßen Augen und die roten Lippen hauchen ein Gebet demütiglich Sonntag ist´s! Ein heil´ger Frieden liegt auf Erden weit so weit

Geistliche Lieder | Liederzeit: | 1888


Stimmt an in hoher Feierstunde

Stimmt an in hoher Feierstunde ihr Bundesbrüder insgesamt das Lied, in dem sich laut bekunde was aller Herzen hell durchflammt! Reicht Euch die Hand, ihr von den Borden des Belt, und ihr von fränk´scher Flur verschlungen stehe Süd und Norden und feierlich erschall´ der Schwur! Germania, die neu gedrungen aus Grabesnacht zu Sonnenglanz, erstritten endlich und ersungen dir weihn wir

Deutschlandlieder | Studentenlieder | Vereinslieder | Liederzeit: | 1890


Und die Sonne sie machte den weiten Ritt (Die Sterne)

Und die Sonne sie machte den weiten Ritt um die Welt und die Sternlein sprachen “Wir reisen mit um die Welt!” und die Sonne, sie schalt sie “Ihr bleibt zu Haus denn ich brenn euch die goldnen Äuglein aus bei dem feurigen Ritt um die Welt!” Und die Sternlein, sie gingen zum lieben Mond in der Nacht und sie sprachen: “Du, der

Abendlieder | Liederzeit: | 1860


Wir reiten über Stock und Dorn (Steckenpferd)

Wir reiten über Stock und Dorn und reiten kühnen Ritt Wer Stiefel hat und Klappersporn der reit´ den Ritt nur mit Hopp Hop Hopp Hopp Hopp Hopp “ir reiten über Stock und Dorn und reiten scharfen Trab und wer am Stiefel keinen Sporn den wirft das Pferdchen ab Plumps Plumps Plumps Plumps Plumps Plumps Wir reiten über Stock und Dorn und

Kinderlieder | | | 1922